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D Anreise
Wer aus dem Nordwesten Deutschlands kommt, reist am besten über Basel und Luzern an
und folgt von dort der N 8 bis Innertkirchen am Fuß von Grimsel- und Sustenpass. Die
kürzeste Anreise von Süd- und Ostdeutschland führt über Lindau am Bodensee, ab dort über die N 13 bis Chur und weiter über die 19 bis Andermatt. Die Gebühr für die Schweizer Autobahn-Vignette – immerhin 27 Euro – lässt
sich sparen, indem man über Landstraßen bis ins Wallis vordringt.
D Reisezeit
Spätestens Anfang Juni dürften die Pässe
aus dem Winterschlaf erwacht sein. Im August
sind die meisten Touristen unterwegs, aber selbst dann finden sich spontan Unterkünfte. Für viele ist der September der schönste
Monat für einen Alpentrip. In der Regel ist es noch angenehm warm, und die Straßen sind wieder leer. Im Oktober beginnt der farben-
frohe Herbst, dann fällt auf den Pässen allerdings oft schon der erste Schnee.
D Unterkunft
Die Schweiz ist ein teures Reiseland. Billiger als in Deutschland sind lediglich Benzin und die Campingplätze, von denen es im Wallis
besonders viele gibt. Dort findet sich selbst im August noch Platz für ein Zelt. Für ein einfaches Zimmer müssen ab 35 Euro pro Person und Nacht gerechnet werden. Ein Tipp: »Hotel Hof & Post« in Innertkirchen, das strategisch günstig zwischen Susten- und Grimselpass
liegt und ein spezielles Angebot für Motorradfahrer bereithält: zwei Nächte inklusive
Frühstück und Abendessen Kosten 100 Franken
(64 Euro) pro Person. Telefon 0041/33/
9711951; Internet: www.hotel-hof-post.ch.
D Informationen
Allgemeine Infos und jede Menge Übernachtungstipps erteilt das eidgenössische Fremdenverkehrsamt »Schweiz Tourismus«,
in Frankfurt, Telefon 069/2560010;
Internet: www.schweiz-tourismus.de. In fast allen Orten gibt es zudem eine Touristen-
information, die nicht nur Auskünfte erteilen, sondern auch Zimmer vermitteln. Um
sich weiter vorab zu informieren, lohnt ein Blick ins Internet: www.saastal.ch und www.wallis.ch.
D Literatur
Spezielle Wallis-Führer sucht man vergebens. Von Polyglott kommt das kleine Buch »Wallis und Westschweiz« für 7,95 Euro. Bei Reise Know-how ist ein 670 Seiten dicker Schweiz-Führer erschienen, der 22,50 Euro kostet.
Die Bibel für Motorradfahrer ist nach wie
vor der »Denzel«, der jüngst in 22. Auflage
erschienen ist. Das üppige Werk kostet
36 Euro und beschreibt nahezu jede befahr-
bare Straße in den Alpen.
Eine gute Karte für eine Pässetour: die Shell-Eurokarte Schweiz im Maßstab 1:303000
für 7,50 Euro. Das Schweizer Bundesamt für Landestopographie gibt unter anderem eine sehr gute, vierteilige Karte im Maßstab 1:200000 für das gesamte Land heraus, die pro Blatt 16,50 Franken kostet. Zu bestellen im Onlineshop unter: www.swisstopo.ch.

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