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Die südafrikanische Western Cape Province bietet eine Fülle von verschiedenen Landschaften. Versteckt zwischen den Hauptstrecken liegen wunderschöne Schotterwege - paradiesische Verhältnisse für Enduristen.

Anreise:In das boomende Reiseland Südafrika jetten inzwischen viele Fluglinien. Entsprechend sind mitunter Angebote unter 1000 Mark auf dem Markt. Regulär kostet ein Flug nach Kapstadt oder Johannesburg rund 1200 Mark. Mietmotorräder und Transporte:Die eigene Maschine nach Südafrika mitzunehmen lohnt sich nur unter bestimmten Voraussetzungen, da die Preise für Luft- oder Seetransporte recht happig sind. So muß für den Hin- und Rücktransport des Motorrad per Airline in der Regel mit rund 3700 Mark (plus Fahrer-Ticket) kalkuliert werden. Der Preis läßt sich aber deutlich reduzieren, wenn mehrere und vor allem leichte Motorräder transportiert werden. Beispielsweise GS-Sportreisen in München,Telefon 089/27 81 84-84, Fax -81, läßt Enduros mitunter auf gemeinsamen Paletten verzurren laden und dadurch den Preis bis nahezu zur Hälfte sinken. Schließen sich mehrere Reisende zusammen, ist auch ein Sammeltransport im Schiffs-Container denkbar. (Tranportgemeinschaften lassen sich übrigens recht gut über die Kleinanzeigenseiten einschlägiger Off Road-Reisemagazine initiieren). Experten hierfür sind die Ausrüster Woick in Filderstadt, Telefon 0711/70967-10, Fax -80, sowie Därr/Lauche&Maass in München, Telefon 089/28 09 170. Alle Firmen helfen auch beim Ausrechnen der günstigsten Lösung für den Reisenden. Denn Miet-Bikes gibt´s in Südafrika leider ebenfalls nicht zum Schnäppchentarif, sondern 700 bis 850 Mark Mietpreis pro Woche müssen einkalkuliert werden. Für drei Wochen kostet zum Beispiel die für die Tour sehr gut geeignete Kawasaki KLR 650 bei GS-Sportreisen ohne Kilometerbegrenzung zirka 2250 Mark. Bei Bike and Adventure (Telefon 07131/58070-0, Fax -1) besteht die Möglichkeit einer 200-Kilometer-Begrenzung pro Tag und dann kosten diverse Enduros deutlich unter 100 Mark. Vermieter in Kapstadt:Le Cap Motorcycle Hire, 3 Carisbrook Street hat Suzuki DR 350, Kawasaki KLR 650, BMW R 1100 GS und mehrere Triumph-Modelle im Programm, Telefon 0027-21/23-0823, Fax 23-5566. Buffalo Bikes vermietet vorwiegend Suzuki VX 800, die Tagespreise liegen unter 100 Mark. Telefon und Fax 0027-21/45-0718 (deutschsprachig).Organisierte Motorradtouren:GS-Sportreisen, Bike & Adventure (siehe oben); MHS, Telefon 089/168 48 88; Prima Klima Reisen, Telefon 030/787927; Motorrad Reisen König, Telefon 07141/28 48 32.Dokumente:Nötig sind lediglich ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepaß sowie ein Internationaler Führerschein. Bei Mitnahme der eigenen Maschine zusätzlich noch die Internationale Zulassung und ein Carnet de Passage.Reisezeit:Die beste Reisezeit für die beschriebene Tour liegt zwischen Oktober und November sowie zwischen Februar und April. Im Dezember und Januar ist das Wetter zwar sehr schön, dafür aber auch Hauptferienzeit der Südafrikaner. Hotels und Campingplätze sind entsprechend ausgebucht.Übernachtung:In Kapstadt unterhält South African National Parks ein Infobüro. Dort kann man sich persönlich erkundigen und direkt Unterkünfte für alle Nationalparks buchen: South African National Parks Board, 44 Long St., Kapstadt, Telefon 0027-21/22-2810, Fax 24-6211. Die Fünf-Sterne-Lodge im Shamwari Game Reserve gehört zu den exklusivsten Übernachtungsmöglichkeiten im Land. Allerdings sind Vollpension und Ranger-Pirschfahrten im Preis von xxx Mark einbegriffen. Infos in Deutschland beim Shamwari Game Reserve-Representative in Düsseldorf, Telefon 0211/739-3868, Fax 0211/739-3869. Im Addo Elephant Park ist es deutlich günstiger, hier gibt es schöne Campingmöglichkeiten und einfache Hütten für Selbstversorger. Reservierung über South African National Parks, P.O. Box 787, Pretoria 0001, Telefon 0027-12/343-1991, Fax 343-0905. Die anschließende Reservierungsbestätigung muß übrigens per Anzahlung festgemacht werden (am einfachsten per Kreditkarten-Nummer). Baviaanskloof wird von Cape Nature Conservation verwaltet. Wer dort zelten möchte, muß vorbuchen: Cape Nature Conservation, Patensie, Telefon 0027-42232/3-0270, Fax 4232-3-0915. Ausgezeichnetes Essen und eine tolle Aussicht bietet in Knysna das Falcons View Manor, 2 Thesen Hill, Knysna 6570, Telefon 0027-445/82-6767, Fax 82-6430. Das Hotel liegt hoch über Knysna und verfügt über einen fantastischen Panoramblick über die Lagune. Übernachtung, Frühstück und Dinner kosten zwischen 100 und 150 Mark pro Person. Preiswerter sind die rustikalen Blockhäuser für Selbstversorger des Knysna River Club, direkt an der Lagune. Infos: Telefon 0027-445/82-6483, Fax 82-6484.In Oudtshoorn ist das Bed & Breakfast Shades of Africa schön und günstig, Telefon 0027-44/272-6430, Fax 272-6333. In Gamkaskloof (Die Hel) besteht die Möglichkeit, zu zelten oder stilvoll in einigen der restaurierten alten Farmhäuser zu übernachten. Buchung über: Cape Nature Conservation, Private Bag X658, Oudtshoorn 6620, Telefon 0027-443/29-1739.Gesundheit:Für Südafrika sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben. Der medizinische Standard in privaten Krankenhäusern hat westeuropäisches Niveau. Es empfiehlt sich, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.Währung und Finanzen:Die südafrikanische Während »Rand« enspricht momentan 0,38 Mark. Geld in Form von Reiseschecks sollte in Südafrika getauscht werden. Der Rand-Kurs in Europa ist erheblich schlechter als vor Ort. Kreditkarten werden überall akzeptiert, lediglich Tankstellen nehmen nur Bares. Dafür kostet der Liter Sprit (auch Bleifrei) nur etwa 75 Pfennig.Literatur:Südafrika-Bücher gibt es inzwischen in allen Varianten, etliche davon vom Text- und Bild-Team Elke und Dieter Loßkarn (Internet-Adresse: www.houtbay.com/lossis). Viele Details über die beschriebene Region enthält ihr aktueller Reiseführer »Kapstadt und die Kap-Provinz«, DuMont-Reisetaschenbuch, 19,80 Mark. Die beste Karte für die entlegenen Strecken ist für 26 Mark das Blatt »Western Cape« aus der mehrteiligen Südafrika-Sammlung vom xxxxx-Verlag.

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