Island (Archivversion)

Eisberge und Magma – Insel der Extreme: Nirgendwo sonst findet sich diese Kombination aus schwarzen Lavawüsten,
riesigen Gletschern, abenteuerlichen Pisten und Geothermalgebieten. 13000 Kilometer »Straße« locken zur Entdeckung Islands. Rundum geht’s auf der gut ausgebauten Ringstraße (N 1), ins nahezu menschenleere Inselinnere (60 Prozent des Landes sind
unbewohnt) auf teils extremen Strecken, die mit Flussdurchfahrten, Lavapassagen und Treibsand aufwarten. Besonders spannend: die uralte Hochlandpiste »Sprengisandur«, der »Fjallabaksvegur« zu den heißen Quellen von Landmannalaugar und die schwierige »Gæsavatnaleið« nördlich des Vatnajökull – dem größten Gletscher Europas. Reisezeit
ist der Hochsommer, und selbst dann oft
nur 10 bis 15 Grad warm. »Hitzetage« um
20 Grad sind selten, Schneefelder im zentralen Hochland nicht. Alternative zur Fähranreise von Hanstholm (DK) oder Bergen (N): Bike per Frachter nach Reykjavik schicken und hinterher fliegen. Weitere Informationen: Isländisches Fremdenverkehrsamt, Frankfurter Straße 181, 63263 Neu-Isenburg. Telefon 06102/254388; www.icetourist.de. Literatur: »Island« aus dem Michael Müller Verlag
für 22,90 Euro und Polyglott Apa Guide, 19,95 Euro. Artikel in MOTORRAD 17/1997.

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