Mietkauf als Alternative?

Wer eine längere Reise plant, sollte Mietkauf (buy-back) als Alternative zum Mietmotorrad oder der Mietnahme der eigenen Maschine in Erwägung ziehen. Das Prozedere ist einfach. Der Vermittler (zum Beispiel Travel Action) besorgt das gewünschte Neu- oder Gebrauchtmotorrad in Übersee, kümmert sich um die nötigen Versicherungen, stellt es bereit und verkauft es an den Reisenden. Das Motorrad geht dann mit allen Rechten und Pflichten in den Besitz des Käufers über. Das Entscheidende dabei: Der Verkäufer kauft die Maschine am Ende der Tour zu einem vorher vereinbarten Preis zurück (anderweitiger Verkauf ist ebenfalls möglich). Die Vorteile: Die gefahrenen Kilometer sind unerheblich, teure Extra-Meilen fallen nicht an, und bei vielen Vermietern ausgeschlossene Ziele wie Alaska, Mexiko oder das Death Valley sind ansteuerbar. Die Nachteile offenbart allerdings oft der zweite Blick: Die Kosten für Versicherung, Wartung, Verschleiß, Reifen und sämtliche Reparturen gehen auf das eigene Konto. Bei gebrauchten Maschinen mitunter ein nicht unerhebliches Risiko. Unterm Strich ist Mietkauf aber für Langzeiturlauber und Kilometerfresser eine erwägenswerte Alternative.
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