Mittelamerika: Harley-Reise durch Costa Rica und Panama (Archivversion)

Mittelamerikanische Urwaldpisten bringen bereits Piloten hochbeiniger Enduros zum Verzweifeln. Für Wolfgang Schmidt, Initiator der im Text beschriebenen Reise und Geschäftsführer des Harley-Davidson-Zubehör-Spezialisten W&W cycles in Würzburg, kam dennoch nur ein amerikanisches Bike in Frage, das praktisch komplett aus Einzelteilen für dieses Unternehmen aufgebaut wurde. Als Klassik-Fans verwendeten er und seine Mitarbeiter und -fahrer 1200er Panhead-Motoren, deren Standfestigkeit mit hauseigenem Zubehör wie Kurbelgehäuse, Kurbelwelle, Zylinder, Zylinderköpfe, Gußkolben, Ölpumpe und Kontaktzündung erhöht wurde. Motoren und Getriebe wurden durch massive Alu-Platten gegen Bodenkontakt geschützt und zusätzlich jeweils etwa 2,5 Zentimeter höher in - klassisch anmutenden - Starrahmen aufgehängt, die ursprünglich als Zubehörteil für den Einbau der größeren Evo-Motoren gedacht waren. Für ein Minimum an Komfort sollten Showa-Gabeln sorgen, die von massiven Alu-Gabelbrücken von Arlen Ness gehalten wurden - sie erwiesen sich entgegen der ersten Eindrücke bei Testfahrten allerdings als pistenuntauglich. Auf die jeweils 18 und 21 Zoll großen Akront-Alu-Felgen wurden Michelin Desert-Reifen montiert, und die Reichweite der 17 Liter fassenden W&W-Quick Bob-Tanks wurde durch den seitlichen Anbau von jeweils 20 Liter großen Reservekanistern dem dünnen mittelamerikanischen Tankstellennetz angepaßt. Zusätzlich wurde jeweils ein fünf Liter fassender Öltank und Jagg-Ölkühler montiert. Die Verteilerbox für die Elektrik verschwand wasserdicht verpackt unter dem Tank. Weitere Inormationen und einen entsprechenden Zubehörkatalog gibt´s bei W&W cycles, Ohmstraße 2, 97076 Würzburg, Telefon 0931/2506115; Fax 2506120. Wer mehr über die Reise wissen will, findet einen ausführlichen Bericht in der Sonderausgabe »Panamericana« der Zeitschrift High Performance. Nachzubestellen bei ??????Rest kommt nach!!!

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