MOTORRAD-Tipps

Nicht nur der Mensch muss in Form kommen, sondern auch die Maschine. Außerdem macht die Wiederbelebung meist großen Spaß und fördert den
Anwärmprozess zwischen beiden
Parteien. Zumal die meisten Arbeiten keine großen Schrauberkünste erfordern.
Wer den Ölwechsel im Herbst nicht gemacht hat, sollte spätestens
jetzt dem Motor frische Schmierung gönnen. Am besten vorher kurz warm laufen lassen, damit alles
abfließt. Ein Kerzencheck ist eher
optional und nur bei schlechten Startern oder einem nahen Wechselintervall empfehlenswert, da manche modernen Vierzylinder dazu halb zerlegt werden müssen. (Übrigens ist Kerzenanwärmen
neben Startpilot noch immer
DER Tipp bei Startschwierigkeiten.) Dann die Kette samt Kettenrad und Ritzel auf Verschleiß prüfen und
gut einsprühen. Der wichtigste Blick gilt den Rädern. Ist die Bereifung noch okay (1,6 Millimeter Mindestprofiltiefe), stimmt der Luftdruck, und wie geht’s den Bremsen? Hier geben die Scheiben und Beläge Auskunft über den Verschleiß. Und einen Blick auf Pegelstand sowie Farbe der Bremsflüssigkeit werfen. Ist sie dunkelbraun, steht ein Tausch an. Pegelstand am Minimum deutet bei einem intakten
System auf abgefahrene Beläge hin. Bei Vergaser-Motoren noch den
alten Sprit aus den Schwimmerkammern ablassen, da die feinen Düsen schnell verkleben und
frisches Benzin zudem viel besser zündet. Geladene Batterie rein,
und es kann losgehen.
Anzeige

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote