Motorradleben in Paris (Archivversion) Der Bär und die Seine

Konzeptkünstler Andreas Bär lebte mit einem Stipendium sechs Monate an der Seine, mitten in Paris. Währenddessen erfuhr er die französische Hauptstadt auf seinem Motorrad, begab sich auf die Suche nach den legendären Rennen auf der Peripherique, schlängelte sich durch die Autokolonnen, verhaspelte sich im Gewirr der Einbahnstraßen, machte einen Abstecher nach Le Mans, begab sich auf dem Circuit Carole selbst in Schräglage und drückte neun Euro für einen Viertelliter Bier ab.

Er stand auf einer Verkehrsinsel im Marais, dem Altstadtviertel, das sich entlang der Seine bis zur Bastille erstreckt, und hatte einen Helm dabei. Der Bär, der gar nicht wie ein Bär aussieht, aber nun mal so heißt, sah den Typen. »Dachte, der hat eine Panne. Da habe ich angehalten.« Wohin er denn müsse, fragte ihn der Helmtyp, und der Bär hat geantwortet, dass er einfach so
in Paris unterwegs sei, ein bisschen die Stadt kennen lernen.
In Richtung Vincennes müsse er, kam retour, und ob er ihn nicht mitnehmen könne. »Klar, habe ich gesagt, bien sur.«
Eigentlich keine schlechte Idee, sich in Paris mit Helm hinzustellen, um zu sehen, ob nicht ein Motorradfahrer einen mitnimmt. Gut, man könnte Metro fahren, dann verschluckt einen die Erde und spuckt einen woanders wieder aus. Von der Stadt sieht
man nichts. Alors, lieber an der Luft. Und viel lieber, als Autos
zu stoppen. Effektiver zumal. Weil die Autos im Verkehr kaum
vorwärts kommen und ihre Fahrer sich denken, wenn jemand trotzdem mitfahren will, muss das entweder ein Irrer sein oder
ein Krimineller, der ihnen an der nächsten Ecke den Hals coupiert, die Karre klaut. Da ist unter Motorradfahrern, auch in Paris, doch noch nicht ganz so viel Argwohn im Spiel. In ganz speziellen
Fällen indes ganz Spezielles.
»Der Typ hatte sich gerade hinter mir niedergelassen, als die Ampel auf Grün schaltet. Gang rein, ab. Nicht wild, ganz normal, doch der Kerl krallt sich an mir fest, als hätte ich voll beschleunigt, rückt mir dicht auf die Pelle.« Und wenig später spürte er, wie die Hand von dem Typen auf seinen Oberschenkel wanderte. Weshalb der Bär an der nächsten Ampel dann doch lieber einen Tick forscher beschleunigte, »damit der ein Stückchen nach hinten rutscht. Auf die Idee, ihn an der nächsten Ecke abzusetzen,
kam ich gar nicht, ich war echt perplex«. Allerdings kaum noch überrascht, als der seltsame Sozius ihm vor der Haustür verriet, er
heiße George und sei, offen gestanden, »sehr schwul«, ob er auf
einen Kaffee mit nach oben kommen wolle. »Ich heiße Andreas«, antwortete der Bär, »und bin sehr hetero.«
Was für eine Masche. Und es ist nicht klar, ob es etwas über das Wesen des Pariser Motorradfahrers verrät, dass George noch immer ein sehr wohl intaktes Gesicht durch die Welt trägt. Denn leichthin sind ja auf solch eine Art der Anmache Reaktionen
vorstellbar, die sich weniger höflich gestalten als die von Andreas Bär. Der nicht nach Paris gezogen ist, um sich gleichgeschlechtlich angraben zu lassen.
»Ich wollte in der Pariser Motorradszene recherchieren, besonders diese legendären Rennen auf der Peripherique, dem Autobahnring um die Stadt, hatte ich im Hinterkopf. Daraus wollte ich ein Ausstellungskonzept entwickeln.« Derartiges steht im Mittelpunkt von Andreas Bärs Kunst: Konzepte. Weswegen die Art von Kunst, die er praktiziert, Konzeptkunst genannt wird. Entstanden Ende der Sechziger als Reaktion auf das Dekorative der Pop Art, kehrte sich die Konzeptkunst vom rein Optischen und vom althergebrachten Werkbegriff ab, konzentrierte sich auf Ideen, das
Gedankliche und dessen provokative Umsetzung. Der Bär, Gründungsmitglied eines Clubs motorradfahrender Künstler namens MC o.T., hat in Galerien Burnouts zelebriert und Donuts auf
die Böden gebrannt. Und er hat Geranien unter Fensterbänke
gehängt. Freilich nicht in Blumenkästen, sondern auf Tafeln aus
Eternit, bedruckt eben mit dem bloßen Wort: »Geranien«.
Das gefiel der grafischen Abteilung der Stuttgarter Staats-
galerie dermaßen gut, dass sie dem Stuttgarter Regierungspräsidium anempfahl, die Arbeit zu erwerben. Auch für den Bär war das eine Empfehlung, als er sich beim Baden-Württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für das
Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris bewarb. Mit seiner Vorstellung, die Pariser Motorradszene konzeptkünstlerisch durchdringen zu wollen, hat er die Jury derart überzeugt, dass sie ihm eines der vier Stipendien zusprach: sechs Monate lang in bester Pariser Lage logieren, im Marais-Viertel direkt an der Seine, dazu ausreichend Taschengeld.
Um sein Auskommen musste sich der Bär ergo nicht kümmern, wohl aber um sein Konzept, die Peripherique. Denn die Besten und Bescheuertsten, was hier Synonyme sind, rasten in zehn bis elf Minuten über den Pariser Autobahnring, immerhin
35 Kilometer. Und waren mittlerweile nicht nur deutschen Künstlern, sondern auch der französischen Polizei aufgefallen. Weshalb zwar der Mythos illegaler Rennen auf der Pariser Ringautobahn lebt, die Wettfahrten jedoch passé sind. Und damit Bärs anfängliche Konzepte ebenfalls. Die Stadt hat Starenkästen installiert, die von hinten blitzen, und nicht selten postiert sich die Polizei an der Peripherique, die Radarpistole im Anschlag.
Trotzdem arbeiten sich Motorradfahrer noch immer schneller durch den Verkehr, als die Polizei erlaubt. »Es kommt vor, dass
die Polizei mit den offiziellen 80 km/h unterwegs ist, und ein
Motocycliste überholt mit 40 mehr auf der Uhr. Anfangs hatte ich meine Skrupel, später nicht mehr.« In der französischen Metropole funktioniert das Miteinander von Zwei- und Vierrädern besser,
als man das von deutschen Großstädten kennt. »Die Autofahrer machen Platz, und sie halten vor allem die Augen offen, weil sie wissen, dass die Motorräder vorbei wollen. Und weil sie nichts
dagegen haben.« Stehen die Motorräder im Stau, wird der nur umso länger. Nicht nur auf der Peripherique gilt das, sondern im gesamten Stadtgebiet, wo die Zweiräder sich zwischen den Autos durchschlängeln und wo sie, wann immer möglich, auf Bus- und Taxispuren ausweichen.
So kommt’s, dass Motorrad und Roller die effektivsten Vehikel sind, um ohne Metro Meter zu machen. Und das machen sogar Leute, von denen man das in Deutschland am allerwenigsten vermuten würde. Vor den Ministerien parken die dicken Sofaroller
der hohen Beamten, alerte Armani-Typen commuten Richtung Börse und Bankenviertel, und selbst vor den Opernhäusern lassen sich die Herr- und Damschaften nicht nur vom Taxi absetzen. Man fährt auf BMW oder Ducati Monster vor, streift Smoking oder Abendkleid glatt und gibt an der Garderobe Shoei oder Arai ab.
Vielleicht wäre der Bär mit seiner BMW R 100 R auch mal
zur Oper gefahren, d. h. Musikalisches hatte er den ganzen Tag um die Ohren. »Als ich einzog, spielte nebenan ein Pianist, und
ich dachte mir: schön, so mit Begleitung arbeiten. Leider stellte
sich ziemlich flott heraus, dass der nur Tonleitern rauf und runter klimperte, stundenlang.« Richtig aufgeatmet hat der Bär, als der Tastateur endlich Ruhe gab. Allerdings folgte ihm eine Chanteuse, die nur Stimmübungen exerzierte, auch dies stundenlang.
Da muss man sich einfach aufs Motorrad setzen und abhauen. Um ziellos durch die Stadt zu streifen, sich zu verlieren im Gewirr der Einbahnstraßen, der sens uniques, die sich wie ein feines Netz zwischen den großen Boulevards erstrecken. Und wo sich die hektische Betriebsamkeit der Hauptverkehrsadern schlagartig verliert. Stoßstange an Stoßstange parken die Autos auf den
Trottoirs, in diese schmalen Schächte fällt das Sonnenlicht lediglich um die Mittagszeit. An der einen Ecke der Gemüsehändler,
bei dem Auberginen, Couscous, Harissa und frische Minze zu
haben sind, in dessen Laden man aber zudem nachts um zwei noch Bierdosen abgreifen kann, 1,10 Euro, kein Pfand. An der
anderen Ecke das klassische Bistro, schmucklos, pragmatisch und seit 30 Jahren nicht renoviert, was gleichermaßen aufs Inventar wie auf Speisekarte und Wirtin zutrifft. Hier ist das Paris der Araber, dort das Afrikaner, der Asiaten, der Russen. Oder eben das alteingesessener Pariser Kleinbürger, mit Sicherheit jedoch nicht das der Touristen. Ein Flanieren mit dem Motorrad auf Wegen, wie sie in keinem Reiseführer stehen.
Nicht weniger Amüsement freilich bringt es, genau diesen
ausgetretenen Pfaden zu folgen. Der Bär schwärmt davon, sich
komplett dem Kitsch hinzugeben, dem Postkarten-Paris: »Bei Sonnenuntergang auf dem Motorrad an der Seine entlang, Eiffelturm, Place de la Concorde, Jardin des Tuileries, Musée d’Orsay, Louvre, Notre Dame und dann je nach Laune auf ein Bier nach
St. Germain rechts abbiegen.«
Nicht schlecht auch die Fahrt in entgegengesetzte Richtung, auf der rechten Seite der Seine. »Vom Place de la Bastille über die Rue de Rivoli, den Place de la Concorde zu den Champs-Elysées, einmal um den Triumphbogen rum und dann über die Verlängerung der Champs stur geradeaus nach Nordwesten, wo einen ein Tunnel unter der Seine durchführt. Und während der Schall des Motors von den Tunnelwänden zurückgeworfen wird, verabschiedet man sich quasi vom alten Paris, um in la Defense wie in einer Art Future World wieder ausgespuckt zu werden.« Dort hat Ex-Präsident François Mitterand sich selbst einen Triumphbogen errichten lassen, einen riesigen, durchbrochenen Kubus aus weißem Marmor. Der Drang zum Repräsentativen, gerne monumental, scheint den französischen Staatslenkern seit jeher eigen.
Monumental auch das alte Königsschloss von Vincennes, wo, wie dem Bär zugetragen wurde, sich freitagabends die Motorradszene treffen soll. Als der Bär auf seiner BMW dort ankam, so
gegen halb neun, stand er allerdings ziemlich verloren auf einem riesigen Parkplatz. Erst um zehn füllt sich der Platz, rollen tatsächlich ganze Horden an, vier-, fünfhundert Leute. Etwa die gutbürgerlichen Pseudo-Rocker in ihren von der Gattin gebügelten und weich gespülten Jeanswesten. Verwegen versuchen die auszusehen auf ihren japanischen Choppern, aber der Versuch, er klappt nicht. Sie stinken ab gegen die Streetfighter. Die selbst nicht immer böse gucken, ganz anders als ihre Maschinen.
Deren Lampenmasken haben den Bär gar so beeindruckt, dass er anfing, sich einer ihm ungewohnten Kunstform zu befleißigen: der Malerei. Das hat man selten – Streetfighter als Muse und Modell. »Die Gesichter der Motorräder, wie die alle gucken, wie grimmige Insekten, versuche ich in Aquarellen festzuhalten.« Eine Charakterstudie des bösen Blicks, exemplifiziert und exerziert am Krad. Darüber hinaus könnte er sich einem klassischen Thema der Malerei widmen, der Wirkung des Lichts. Ihre Gewohnheit, sich des Nachts zu treffen, bringt es mit sich, dass die Motards zwar gegen das Tagfahrlicht opponieren, dafür einiges daran setzen, ihre Maschinen im Dunkeln spektakulär zu inszenieren. Indem sie die mit allerlei LEDs illuminieren. Vorzugsweise unterm Heck, an der Verkleidung und in der Radnabe. Was die Freunde klassischer Motorräder, besonders beliebt sind englische Exemplare aus den sechziger Jahren, nicht davon abhält, ebenfalls nach Vincennes rauszufahren.
Bis Mitternacht ist der Parkplatz vor dem Schloss voll, die einzelnen Grüppchen parlieren munter durcheinander. Abseits bleibt nur die Polizei, die mit zwei Einsatzwagen am Eingang steht. Denn auf dem Platz wird nicht kontrolliert. Wohl aber hinterher, auf
dem Weg zurück in die Stadt. Da passiert’s des Öfteren, dass
Zivilstreifen am Straßenrand warten, um den einen oder anderen
Motorradfahrer rauszuziehen. Nicht, um ihn auf Alkohol oder Drogen abzuklopfen – beim Treff in Vincennes nämlich gibt’s weder Fressbude noch Trinkhalle oder Kiosk. Die Maschine wollen sie sich ganz genau ansehen. Zu vermuten ist, dass die Herren in den Einsatzwagen folglich nicht ganz untätig verweilen, sondern die Kollegen in Zivil mit sehr gezielten Tipps versorgen. Weil klar ist, dass so gut wie alle um Mitternacht, wenn das Treffen sich allmählich auflöst, zurück wollen in die Stadt, auf der einen großen Hauptstraße zur Bastille.
Entlang der Avenue verteilt man sich auf alle möglichen Kneipen, um nach getanem Benzingespräch sich endlich selbst mit Sprit zu versorgen. Spezielle »Biker-Treffs« kennt und mag der
Pariser nämlich nicht, der hat sein Stamm-Café. Allenfalls an der Anzahl der Abdrücke von Haupt- und Seitenständern im weichen Teer lässt sich bemessen, wie gern eine Lokalität von Motorradfahrern besucht wird. Und Spuren im Asphalt gibt es vor nahezu jeder Kneipe. Auch vor dem Elephant du Nil im Marais, gleich ums Eck der Cité Internationale des Arts, Bärs Stammkneipe.
Einen Abend saß der Bär da und betrachtete auf dem Laptop die Fotos, die er beim Grand Prix in Le Mans geschossen hatte. »Hey, c’est Rossi, là«, sprach ihn einer an, und der Bär antwortete, »äh, oui«. So kam er mit Alain ins Gespräch, einem Chinese,
der kein Wort Chinesisch spricht, weil er in Paris aufgewachsen
ist und im Elephant hinter der Theke steht. Alain fährt eine
125er-Cagiva und will unbedingt seinen Schein machen, um einen großen Sportler bewegen zu können, weil er ein riesiger Rennsportfan ist und Rossi sein Idol. Das allerdings verhalf dem
Bär nicht zu irgendwelchen Sonderkonditionen. Er musste fürderhin den Standardpreis für ein kleines Bier abdrücken – 4,50 Euro. Prost. »Schmerzlich, aber gegenüber vom Moulin Rouge kann es passieren, und ist es mir passiert, dass ich das Doppelte löhnen musste.«
Preise, an die man sich gewöhnt und an die auch der Pariser Motorradfahrer sich zwangsläufig längst gewöhnt hat. Kopfzerbrechen bereitet ihm vielmehr, was mit seiner Mühle passiert, während er in der Kneipe oder zu Hause sitzt, die Maschine vor der Tür steht. »Die ganze Nacht über heulen irgendwelche Alarmanlagen. Meine erste Investition bestand in einer riesigen Panzerkette. Völlig überdimensionierte Riegel brauchen die hier in Paris. Mit einem Bremsscheibenschloss ist es nicht getan. Jeder hat hier so einen Höllentresor im Topcase.« Selbst der hilft manchmal nicht. Vor einem Yamaha-Händler haben Diebe einfach das Verkehrsschild abgeflext, an das eine Maschine gekettet war.
»Für mein Motorrad hat sich zum Glück keiner interessiert,
außer auf dem Circuit Carole, wo ich mit der dreckigen BMW
zwischen all den Supersportlern schon schwer aufgefallen bin.« Der Circuit Carole, nahe dem Flugplatz Charles-de-Gaulle gelegen, ist gleichsam eine Konsequenz der Rennen auf der Peripherique. Den Namen Carole hat er von einer tödlich verunglückten Motorradfahrerin, und die Strecke wurde gleichsam als eine
sozialpädagogische Einrichtung für Speedabhängige gebaut, um sie von den öffentlichen Straßen herunterzuholen. Fahren kann man auf dem Circuit gratis, so dass an den Wochenenden reger
Andrang herrscht. »Es war an einem brillant heißen Tag im Juni, der Asphalt hat gekocht, während ich mich in die Schlange
einreihte, wo ich eine ganze Stunde habe warten müssen.«
Als der Bär endlich an die Reihe kam, wollten sie ihn nicht
fahren lassen. Nicht der alten BMW wegen, gegen die hatte die technische Kontrolle nichts einzuwenden. Allerdings gegen seine leichten Sommerhandschuhe. Die seien doch nicht rennstreckengerecht. Wie gut es sich da traf, dass er sich während der Wartezeit mit Pascal, einem GSX-R-1000-Fahrer algerischer Herkunft, unterhalten hatte. Der bot ihm sofort an, seine Kevlar-verstärkten Racing-Gants zu benutzen, pas de problème, na klar. Trotz standesgemäßer Handbekleidung war es dem Bär nicht wirklich wohl, als er auf die Strecke ging. »Gar nicht schlecht, dass ich die Handschuhe von Pascal erst übernehmen musste und als letzter
meiner Gruppe rausfuhr.«
Bärs Ziel stand ohnehin fest: gut die Linie finden, nicht auf die Schnauze fliegen und möglichst lange nicht überrundet werden. Möglichst lange war in der dritten Runde vorbei. Als er den Ersten im Rückspiegel sah und am Ende der nächsten Gerade subito vor sich. Obwohl der Bär gekämpft hat wie ein solcher. »Bei Start und Ziel in der fünften Runde dachte ich schon, jetzt ist es vorbei, als ausgangs der Kurve das Hinterrad Anstalten machte zu überholen und dann plötzlich wieder Grip hatte. Ich sah mich bereits mit einem klassischen Highsider durch die Luft schießen, irgendwie ist es doch noch gut gegangen.« Die Reifen seiner BMW konnte der Bär anschließend entsorgen, die waren fertig, genau wie er.
Längst noch nicht fertig ist hingegen die künstlerische Verarbeitung seines Pariser Aufenthalts. Denn mit dem Material – Fotos, Aquarelle, Zeichnungen, Collagen, Artefakte – darf er nun eine Ausstellung im Stuttgarter Institut français bestücken. Bärs Konzept: ein künstlerischer, aber ungekünstelter Blick auf die Motorradszene von Paris.

Ausstellung »Retour de Paris« vom 29.6. bis 28.7.2006, Institut français Stuttgart, Diemershaldenstraße 11, Telefon 0711/23925-0.

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