Motorradtransporte weltweit: Beratung über Luftfracht/Seefracht (Archivversion) MBS-Aircargo, Köln, Stephan Schuster, Telefon 02203/9338411 (Luft- und Seefracht); GS-<br /><br /> Sportreisen, München, Telefon 089/27818484, www.gs-sportreisen.de (Luft- und Seefracht); Bikeworld-Travel, Detmold, Thomas Bergmeier, Telefon 05231/580262 (Luft- und Seefracht); QCS, Frankfurt, Rainer Pacholak, Telefon 06105/<br /><br /> 911311 (Luft- und Seefracht); Intime, Hamburg, Olaf Kleinknecht, Telefon 040/50751013 (Luft- und Seefracht); Bikes & Travel, Schramberg, <br /><br /> Michael Jobst, Telefon 07431/134300, www.<br /><br /> bikes-travel.de (nur Luftfracht in die USA und nach Kanada); Woick, Stuttgart, Britta Rembold, Telefon 0711/7096710, www.woick.de (Seefracht).

Luftfracht gilt als problemlose und rasche Transportmöglichkeit. Spielen die Kosten
keine Rolle, kann ein Motorrad per Flugzeug an jeden Ort der Welt versendet werden.
Wichtig: Zuallererst von möglichst vielen Speditionen Angebote anfordern, denn die Art und Weise des Transports ist so unterschiedlich wie die Preisgestaltung. Bei der Anfrage sollte man die Abmessungen und das Gewicht seines Fahrzeugs kennen. Einige Unternehmen
verfügen bereits über verschieden große Spezialpaletten für Motorräder (GS-Sportreisen, Bikes & Travel, Bikeworld-Travel), auf denen die Maschine ohne große Demontage verzurrt wird. Sofern kein Festpreis oder ein besonderes Angebot existiert, wird der Betrag aus dem Volumengewicht der kompletten Fracht errechnet. Die Formel lautet: Länge x Breite x Höhe
(in Zentimetern) geteilt durch 6000. Dieser Wert wird schließlich mit dem Kilopreis multipliziert. Dazu addieren sich noch die Gebühren für das Be- und Entladen, den Zoll, ein
Gefahrengutachten und eine mögliche Transportversicherung. Im Zielland können am Flughafen weitere Gebühren anfallen, die erfahrungsgemäß aber nicht sonderlich hoch sind.
Wer sich die Mühe macht, das Motorrad teilweise zu zerlegen (Vorderrad und Lenker
demontieren) und es mit einer entsprechend kleinen, selbst gezimmerten Palette oder
Kiste aufgibt, kann aufgrund des geringeren Volumens Geld sparen. Vor der Arbeit jedoch mit dem Spediteur eventuelle Anfoderungen an die Verpackung absprechen (MBS-Aircargo, Bikeworld-Travel, GS-Sportreisen, QCS). Für die Kalkulation der Kosten sollte man zudem
so genau wie möglich das tatsächliche Gesamtgewicht der Fracht kennen. Sollte dieser Wert höher sein als das Volumengewicht, wird danach der Preis errechnet.
Die erwähnte Holzkiste mit den beiden Enduros würde per Luftfracht nach Santiago de
Chile oder Sydney etwa 1700 bis 2300 Euro und nach Kapstadt beziehungsweise Windhoek zwischen 1600 und 2100 Euro kosten. Wer bereit ist, den Rücktransport am Ende der
Reise vor Ort zu organisieren, zahlt teilweise nur die Hälfte des genannten Betrags.

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