Schweden: Motorradreise einer Mutter mit Tochter Tipps zum Reisen mit Kindern


Fast alle Kinder fahren gern Motorrad. Wie lange das so bleibt, hängt indessen sehr von der Sensibilität der Eltern ab. Sobald ein Kind sein eigenes Gewicht halten kann – in der Regel ist das mit etwa sieben Jahren der Fall - und auf den (notfalls höhergelegten) Fußrasten Halt findet, ist es im Prinzip alt genug, um auf dem Soziusplatz mitzufahren. Und dort gehört es hin. Weder vor den Fahrer auf den Tank noch in einen »Kindersitz«. Sicherheitsexperten raten von der Verwendung spezieller Halterungen ausdrücklich ab, da sie beim Sturz die Lösung des Kindes von der Maschine erschweren. Stattdessen lieber warten, bis das Kind sich selbst festhalten kann. Da dessen Haltekräfte noch nicht endlos belastbar sind, sollte zunächst mit kurzen Trips begonnen und erst allmählich die Tourlänge gesteigert werden. Außerdem mag kein Kind stundenlang den Lederrücken des Vaters oder der Mutter anstarren, da geht auch die beste Motivation flöten. Also genügend Zeit für Pausen einplanen und möglichst schon vor der Tour Badeseen, Spielplätze, McDonalds oder sonstige Attraktionen auskundschaften - dann sind später auch lange Urlaubsreisen kein Problem. Wer dann noch wie in der vorangegangenen Reportage das Kind mit eigenen Verantwortlichkeiten in die Tour einbezieht, gewinnt mit Sicherheit einen tollen Teampartner. Alles zum Thema Ausrüstung findet sich auf der nächsten Seite.
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