Schwerpunktlage und Lenkgeometrie (Archivversion)

Bei hoher Zuladung verändern sich mit der Balance auch die Fahreigenschaften.

Deshalb sollten die Einstellmöglichkeiten am Fahrwerk genutzt werden, um das weit eingetauchte Fahrzeugheck etwas zu kompensieren (siehe Kasten rechts). Was zum einen über die Anpassung der Federvorspannung
und wenn möglich Druckstufendämpfung geschieht. Hilft das Fahrerhandbuch nicht weiter, kann die Serieneinstellung (zum
Beispiel 16 Klicks offen) auf den halben Wert (acht Klicks) verändert und das Fahrverhalten/Komfort
auf bekannter Strecke ausprobiert werden. Auch
die Zugstufe kann, etwas zugedreht, mit einer
cremigen Ausfederdämpfung für Ruhe sorgen.
Die Messwerte der Bandit 1200 beweisen, dass kaum mehr als 40 Millimeter für die Stoßabsorbtion zur Verfügung stehen. Durch dieses extreme Eintauchen kippt die Maschine um knapp zwei Winkelgrad nach hinten. Deshalb ganz wichtig: Die Scheinwerferhöhe bei Dunkelheit und
drei Meter Abstand zu einer Wand mit Kreide anzeichnen und bei voll beladener Maschine
und mit Sozius mittels Einstellschraube am Scheinwerfer (siehe Fahrerhandbuch) auf die gleiche Höhe herunterdrehen, damit die Eich-
hörnchen ohne Sonnebrille schlafen können.

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