Sicherheitslage in der Sahara (Archivversion) Quo vadis Sahara?

Es wird eng in der Sahara. Entführungen und Terroranschläge lassen immer mehr Gebiete unpassierbar werden. Wo und wie noch was geht, zeigt diese Übersicht.

Nach den jüngsten Entführungen von elf Touristen im diesbezüglich zuvor als relativ sicher geltenden Ägypten sind die frei befahrbaren Regionen der Sahara nochmals kleiner geworden. Die Warnungen des Auswärtigen Amts gelten inzwischen für nahezu ganz Nordafrika, und viele Anrainerstaaten haben ihre Restriktionen für Individualreisende verschärft. So errichtete nun auch Tunesien, bislang neben Marokko eines der letzten uneingeschränkt erkundbaren Länder, Sperrzonen. Dennoch gibt es in der nördlichen Sahara nach wie vor Möglichkeiten, wenn auch oft nur in organisierter Form. Die südlichen Anrainerstaaten werden durch Terroristen, Rebellen bis hin zu mehr oder weniger offenen Bürgerkriegsszenarien wie im Tschad und Sudan zunehmend zu Nogo-Areas für ausländische Staatsangehörige. Als besonders extrem gilt der äußerste Osten bis hinab nach Somalia am Horn von Afrika, wo derzeit von keinerlei staatlichen Ordnung mehr ausgegangen werden kann.

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