Sportmotorräder auf Reisen: Beladung, Gepäck, Umbau (Archivversion) Die Leser–––––

xx Sportpiloten sind unserem Aufruf in Heft 4/1999 gefolgt und haben ihre Erfahrungen zum Thema eingebracht. Allen noch mal herzlichen Dank. Vertreten war die ganze Sportler-Bandbreite, vom 125er Zweitakter Aprilia RS Extrema bis hin zur Ducati 916. Besonders reisefreudig scheinen dabei die Besitzer von Honda CBR 600/900, Kawasaki ZX-6 und 9R, Suzuki GSX-R 750/1100, Ducati SS 600/900 und Yamaha R1, die sich vielfach meldeten. Beachtenswert war das enorme Engagement, mit dem das Thema angegangen wird. Mitunter wurden die Maschinen über Jahre immer weiter optimiert, Gepäcksysteme ständig perfektioniert, die ideale Gewichtsverteilung zentimeterweise ausgelotet. Niemand bezweifelte, daß technische wie mentale Vorbereitung fürs Reisen not tat. Dann waren allerdings Trips nach Asien, Afrika und Amerika drin. Die häufigsten Modifikationen galten dem Lenker - etwa zu gleichen Teilen als Superbike-Umbau und per Stegverlängerung. Und je entfernter die Ziele, desto kompromißloser wurde aufgerüstet: Koffer und Segelstange zieren die am weitest gereisten Maschinen. Den Vogel schoß Frank Siepmann ab, der mit einer alten Guzzi Le Mans, Enduroreifen und Alu-Koffern bis nach Indien und zurück fuhr (Fotos Seite 130/131). Seine Geschichte wurde im Unterwegsteil in MOTORRAD 3/1995 veröffentlicht.

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