Sportmotorräder auf Reisen: Beladung, Gepäck, Umbau (Archivversion) Die Vorbereitung

Da Sportler nur rudimentär für Lastentransport ausgelegt sind, sollten sie vor der Tour etwas präpariert werden. Wer auf ein Koffer-System verzichtet, kann zur besseren Fixierung von Softbags und Packsäcken eine kleine Gepäckbrücke montieren. Kostet etwa 200 Mark und wird meist anstelle der Soziusgriffe verschraubt. Zusätzlich sollten alle lackierten Flächen, die später unter Taschen, Riemen oder Tankrucksack liegen, mit Klebefoile vor Kratzern geschützt werden. Zum Befestigen der Ladung bieten Textilgurte aus dem Outdoor-Bereich oft mehr Möglichkeiten als die üblichen elastischen Expander. Bastler könne außerdem Hacken und Ösen an unbelegten Gewinden oder Nummernschild-Bohrungen nachrüsten. Anschließend das Gepäck möglichst nah am Fahrzeugschwerpunkt befestigen und jegliche »Eigendynamik« durch festes Verspannen minimieren. Zwischen Heckladung, Tankrucksack und Rucksack aber auch genügend Bewegungsspielraum einplanen. Zu guter Letzt noch den Reifenluftdruck hinten um etwa 0,3 bar erhöhen sowie alle Fahrwerkkomponenten etwas straffer einstellen.

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