Survival-Training von Bernd Tesch: Reportage (Archivversion) Der Überlebenskünstler

Zweimal im Jahr bietet Bernd Tesch ein Survival-Training für Motorrad-Reisende an.
Sein Kapital: der Erfahrungsschatz nach über 30 Jahren auf Achse.

Es geht ihm wie den meisten, die eine Mission verfolgen: Für die einen ist er ein Guru, für die anderen ein Spinner. Bernd Tesch, 59, hat sich zur Lebensauf-gabe gemacht, den Menschen die Lust am Purismus nahe zu bringen. Oder eben den prickelnden Reiz einer Eifelnacht im Freien – im Winter, ohne Zelt und Taschenlampe. Auf einer Yamaha XT 500 hat Tesch 1970/1971 rund 27000 Kilometer durch Afrika abgespult. Seine Erfahrungen hielt er fest im »Afrika-Führer für Selbstfahrer«, Erstauflage 1971: 100 Exemplare. Bis heute sind noch mal gut 80000 Afrika-Kilometer dazugekommen – und 25000 verkaufte Selbstfahrer-Führer. 1997 nahm der Welten-bummler auf einer XT 600 E die Seidenstraße bis nach China unter die Räder und hat seither mehrmals Australien durchquert.In seiner Heimatstadt Aachen eröffnete Tesch 1977 einen der ersten Traveller- und Outdoor-Ausrüster-Läden Deutschlands, in denen auch selbst konstruierte AluKoffer und dazu passende Trägersysteme anbot. Der Laden existiert seit 1995 nicht mehr. Jetzt hat Bernd Tesch sein Angebot an Motorrad-Reiseausrüstung – wie auch eine riesige Fülle von Informationen über Motorrad-Reisen und -Reisende – komplett ins Internet gestellt. Seine gesammelten Kenntnisse gibt Tesch als Tipps und Tricks in Form von Survival-Trainings weiter. 40 solcher Trainings hat er seit 1978 veranstaltet. Zur Teilnahme an der dreitägigen Veranstaltung ist kein Motorrad nötig, es wird im Wald campiert. Preis: 399,90 Mark.Nächster Termin: 16. bis 18. März. Info unter Telefon 02402/75375 oder im Internet unter www.berndtesch.de.

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