Tour 2: Altes Land und Lüneburger Heide (Archivversion)

Und nochmals verlassen wir Lüneburg Richtung Norden, fahren dieses Mal aber direkt über Bardowick bis nach Artlenburg an die Elbe. Dann hart backbord und angeschmiegt an den Elblauf bis zum Hamburger Stadtteil Harburg , wo die mit Kopfsteinen und Kneipen gepflasterte Lämmertwiete zur abendlichen Einkehr einlädt. Zunächst jedoch machen wir rüber auf die Insel Wilhelmsburg, eingefasst zwischen Norder- und Süderelbe. Von dort aus lässt sich nämlich die Köhlbrandbrücke befahren und außerdem ein unvergleichlicher Blick über Hamburgs Hafengeschehen einfangen. Maritim geht es weiter, wenn man sich einen Abstecher in die Seemannsmission Duckdalben in Waltershof erlaubt. Bereits kurz darauf kreuzen wir durch Finkenwerder vorbei am Airbus-Gelände und ab ins vom Obstanbau geprägte Alte Land. Ab Jork kehren wir der Elbe den Rücken und preschen südwärts. Buxtehude , Hol-lenstedt, Tostedt unbeachtet liegen lassen und immer hübsch auf den Nebenstraßen kurven. Noch weiter südlich zieht sich die Route über Otter, Wesseloh und Insel, bis endlich Schneverdingen und damit auch der riesige Motorradhändler ZTK erreicht ist – fast ein Pflichtbesuch für Biker. Man möchte meinen, ZTK habe sich absichtlich dort niedergelassen, sitzt der Krad-Dealer doch quasi am Tor zum Naturschutzpark Lüneburger Heide: perfekte Asphaltwürmer und flockig bis dicht bewaldete Natur vom Feinsten. Heidekraut und Heidschnucke ergänzen das Bild. Abermals sind es die kleinen Orte wie Ober- und Niederhaverbeck, Welle oder Inzmühlen und Undeloh, die die Tour begleiten und auf ihre ganze eigene Weise Ruhe und Beschaulichkeit vermitteln. Bevor wir den Naturpark Heide über Egestorf verlassen, um die Tour über Ameling- und Salzhausen in Richtung Lüneburg auslaufen zu lassen, stechen wir noch ins Zentrum der Lüneburger Heide nach Wilsede, wo Kostbar- und Köstlichkeiten aus der Region feilgeboten werden.

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