Tunesien

Das Auswärtige Amt weist besonders auf die Gefahren im südlichen Grenzgebiet zu Algerien hin. Nach der Entführung eines österreichischen Paares am 22. Februar 2008 durch die terroristische Gruppe "Al-Qaida im islamischen Maghreb" hat das tunesische Tourismusministerium die Reisebestimmungen für den Süden des Landes verschärft und diesen in eine nördliche und eine südliche/südwestliche Sperrzone aufgeteilt. Die Eintrittsbereiche sind El Matrouha, Djebil, Ksar Ghilane, El Kamour, Kambout und Larzat. Für beide Zonen braucht man neben GPS und Satellitentelefon eine offizielle Genehmigung (gibt’s vor Ort bei den Gouverneuren von Tataouine, Kebili und Tozeur) sowie einen Begleiter von einer örtlichen Agentur. In der nördlichen Sperrzone müssen mindestens zwei Fahrzeuge zusammen fahren, in der südlichen vier. Letztere ist ab 2009 nur noch für Wettbewerbsveranstaltungen und organisierte Reisen zugänglich.

Alle anderen Gebiete, wie beispielsweise das Dahar-Gebirge im Südosten, können frei bereist werden. Aktuelle Infos sowie eine Liste der tunesischen Reiseagenturen gibt’s beim Fremdenverkehrsamt Tunesien (Frau Beschaoui), Bockenheimer Anlage 2, 60322 Frankfurt/Main, Telefon 069/133835-0, Fax -22, www.tunesien.info, E-Mail: fvatunesien@aol.com
Anzeige

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote