Unterwegstip (Archivversion)

Das Departement Drôme-Provençale bietet phantastische Strecken, abwechslungsreiche Landschaften und viel südfranzösisches Flair fernab aller Hektik - das Heer der Reisenden zieht es in der Regel weiter in die benachbarte Provence.

Anreise: Es gibt zwei Möglichkeiten, in die Drôme zu gelangen: entweder über die teure Autobahn von Mulhouse und Dijon über Lyon bis nach Montélimar oder - wesentlich reizvoller - über Basel, Genf, Grenoble und von dort aus auf der aussichtsreichen N 75 in Richtung Sisteron bis nach Serres.Reisezeit: Bereits im Frühling lohnt sich eine Tour durch die Drôme. Zwischen Juni und August blühen Lavendel, Ginster und Sonnenblumen. Allerdings kann es im Juli und August wegen der Schulferien in Frankreich selbst in der Drôme etwas voller werden. Im Herbst, wenn im Oktober der Wein geerntet wird, herrscht immer noch gutes Wetter.Übernachten: Zimmer in Hotels und Pensionen gibt es in Serres, Nyons und Vaison-la-Romaine sowie in allen größeren Dörfern ab 50 Mark pro Person. Gemütliche Zimmer können in Pommerol gemietet werden. Weitere Auskünfte erteilt das französische Fremdenverkehrsamt Maison de la France, Postfach 100128, Westendstraße, 60325 Frankfurt, Telefon 069/7560830, Fax 752187.Aktivitäten: Ein Muß ist ein Kanutrip durch die Schlucht der Ardèche. Zahlreiche Vermietstationen gibt es in Vallon-Pont-d´Arc. Gleitschirm- und Drachenflieger kommen östlich des Mont Ventoux in Mévoullion auf ihre Kosten.Literatur: Reiseführer über die Provence gibt es in Hülle und Fülle. Allerdings wird die Drôme-Provençale in allen Werken vernachlässigt. Eine gute Einstimmung auf die Provence liefert der APA Guide Provence für 44,80 Mark. Die beste Karte für diese Region ist das Blatt 81 von Michelin im Maßstab 1:200000 für 8,80 Mark.Zeitaufwand: fünf TageGefahrene Strecke: 400 Kilometer

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