USA (Archivversion) Unterwegs Tip

Die Tour durch die abgelegenen Staaten Süd-Dakota und Wyoming macht nur Sinn, wenn genügend Zeit vorhanden ist. Dafür begeistern sensationelle Landschaften in den Nationalparks. Ein Besuch in den Reservaten zeigt eine andere Welt abseits der oft kulissenhaften Wildwest-Städte.

Anreise: Eine Fahrt durch die Präriestaaten Süd-Dakota und Wyoming läßt sich am besten im Rahmen einer Ost-West-Durchquerung der USA realisieren. Per Gabelflug geht´s mit dem eigenen Motorrad von Deutschland beispielsweise nach Chicago, je nach Routenwahl endet die Tour dann an den Flughäfen von Los Angeles oder im kanadischen Vancouver. Infos über das Fly-and-Ride-Programm der Lufthansa erteilt das Geißlinger Reisebüro, Telefon 0 74 33/24 91. Übernachten: In jeder noch so kleinen Ortschaft gibt es mindestens ein einfaches Motel, ab 25 Dollar pro Doppelzimmer. Teurer sind die großen Motel-Ketten wie Holiday Inn oder Best Western, ab 50 Dollar aufwärts. Wer die im Sommer hoffnungslos überfüllten Nationalparks besuchen will, sollte unbedingt lange vorher ein Zimmer in den entsprechenden Hotels reservieren. Adressen gibt es in Reisebüros oder beim Fremdenverkehrsamt der USA, Telefon 069/95 679 00. Ein Zelt lohnt sich immer, amerikanische Campingplätze sind in der Regel hervorragend ausgestattet.Reisezeit: Nur zwischen Juni und September, ansonsten herrscht rauhes Winterklima. Möglichst den Ferienmonat August meiden, wenn es in die Nationalparks gehen soll. In vielen Teilen der beiden Staaten herrscht im August ein heißes Wüstenklima mit Termperaturen von bis zu 45 Grad, Hagelschauer und Gewitter sind trotzdem keine Seltenheit.Das Motorrad: Harleys Dyna Glide Convertible paßt auf amerikanische Straßen, wo Hektik und Streß so gut wie unbekannt sind. Die bequeme Sitzposition plus Scheibe erleichtern lange Etappen , nervige Vibrationen sind Vergangenheit. Mehr als vier bis fünf Liter Superbenzin genehmigte sich die Maschine nie. Nur in den Kurven der Black Hills kam das weiche Fahrwerk schnell an seine Grenzen.Literatur: Ein ausführliches Werk ist der Baxter-Reiseführer »Der Westen - Praktisch & Preiswert« über die Staaten Wyoming, Montana und Süd-Dakota aus der Verlagsgruppe Bertelsmann für 39,80 Mark. Nützliche Infos liefert auch das Aral Auto-Reisebuch über die USA, Kartographischer Verlag Busche, für 49,80 Mark. Die Merian-Ausabe »Rocky Mountains« informiert mit gewohnt guten Bildern und Texten über den Yellowstone-Nationalpark, Hoffman und Campe Verlag, für 14,80 Mark. Gutes Info-Material gibt es auch kostenlos an den Grenzen zu den jeweiligen Bundesstaaten.Einen themenreichen Überblick über die Kultur nordamerikanischer Indianer bietet die Zeitschrift P.M. in dem Sonderheft »Indianer«, Gruner + Jahr, für 9,80 Mark. Wer sich ausführlicher mit dem Leben der Indianer beschäftigen will, dem sei das fast 500 Seiten starke Werk »Die Welt der Indianer« empfohlen, Frederking & Thaler, für 98 Mark.Als Landkarte für eine Motorradtour eignet sich der Rand McNally-Reiseatlas wegen seiner Größe nur bedingt, dennoch ist er eines der besten Werke, im Buchhandel für 24,80 Mark. Dort gibt es auch Einzelkarten von Wyoming und Süd-Dakota aus der Gousha Travel Publication, Preis pro Stück 6,80 Mark. In den USA gibt es an jeder Tankstelle und in Supermärkten hervorragende Einzelkarten.

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