Grand Prix Qatar (Archivversion)

Rohr-Krepierer

Trickreich versuchten die Mechaniker von Valentino Rossi und Max Biaggi, ihren Piloten auf der nagelneuen Rennstrecke von Losail einen Vorteil zu verschaffen. Der Schuss ging nach hinten los – beide wurden bei der GP-Premiere im Wüstenstaat Qatar ans Ende des Starterfelds verbannt.

Am Freitagabend, lange nach dem Abschlusstraining für den Grand Prix von Qatar, erwachte die Rennstrecke von Losail nochmals zum Leben. Max Biaggis Mechaniker kletterten mit Bürsten und Wassereimern bewaffnet über die Boxenmauer und schrubbten eifrig wie Schiffsjungen den Wüstensand vom Startplatz des Römers in der vierten Reihe.
Beobachter Valentino Rossi hielt das für eine großartige Idee und informierte sein Team, bevor er sich in Richtung Hotel davonmachte. »Für mich war daran nichts Besonderes. Shinya Nakano hat das zum Beispiel schon beim Rio-Grand-Prix gemacht«, schilderte er später. Um halb zehn ging denn auch das Rolltor der Yamaha-Garage wieder hoch. Chefschrauber Jerry Burgess persönlich gab sich auf einem Yamaha-Scooter die Ehre und heizte dem Startplatz Rossis in der dritten Reihe so lange mit kräftigen Burn-outs ein, bis er ein hübsches Kreuzmuster an Gummispuren auf den Asphalt gemalt hatte.
Das wiederum weckte die Neugier von Sete Gibernau, der zu Burgess stapfte und – scherzend oder im Ernst – mit einem Protest drohte. »Warum? Ihr solltet das Gleiche tun. Wenn du willst, kann ich das für dich erledigen«, meinte Burgess leutselig. Sete zog sich daraufhin zu seinem Team zurück. Doch Cheftechniker Juan Martínez nuschelte, das gehe nicht, denn dann riskiere man selbst die Disqualifikation – laut Reglement ist es nämlich ver-
boten, am Startplatz Manipulationen vorzunehmen.
Als die Sache dem japanischen Honda-Teammanager Shoji Takachima zu Ohren kam, wurde sie Auslöser eines Konflikts.
Takachima marschierte am Morgen des Renntags als Erstes
zu Renndirektor Paul Butler, forderte, Rossis Startplatz müsse wieder von den Reifenspuren befreit werden und legte auch gleich noch Beweisfotos vor, die irgendjemand aus dem Honda-Lager nächtens geschossen hatte.
Dass das Yamaha-Team dem Fleckchen Asphalt dann mit Aceton zu Leibe rückte, brachte die Konkurrenz erst recht auf den Plan – wer je einen Tischtennisschläger mit Aceton abgerieben hat, weiß, wie extrem griffig Oberflächen dank dieser Chemikalie werden. Und so kam es, wie es kommen musste: Etwa zum gleichen Zeitpunkt, als das Warm-up der MotoGP-Klasse gestartet wurde, lag ein vom italienischen Repsol-Honda-Teamchef Carlo Fiorani und Sete Gibernaus Teamchef Fausto Gresini unterschriebener Protest auf Butlers Schreibtisch. »Im letzten Jahr habe
ich mich mit aller Macht für Valentino eingesetzt, als ihm in England Überholen trotz gelber Flagge vorgeworfen wurde. Jetzt ist es meine Pflicht, mich genauso für seine Nachfolger bei Repsol-Honda ins Zeug zu legen«, erklärte Fiorani.
Rossi wurden sechs zusätzliche Sekunden auf seine Trainingsbestzeit aufgebrummt, was einen Startplatz in der letzten Reihe bedeutete. Ein Einspruch verhallte erfolglos, weshalb das Yamaha-Team als kleine Retourkutsche nun gegen das Tun des
Camel-Honda-Rennstalls ebenfalls Protest einlegte. Weil gleiches Recht für alle gelten musste, blieb der Rennleitung und den
FIM-Stewards nichts anderes übrig, nun auch Biaggi in die letzte Startreihe zu verbannen – die wohl absurdeste Posse in vielen Jahren nahm ihren Lauf.
Natürlich ließen Rossi und Biaggi nichts anbrennen. Nach dem Start hielten die beiden Superstars sofort in die Meute, Biaggi wurde am Ende Sechster. Rossi gab mit derartigem Ingrimm Gas, dass er Alex Barros in der dritten Runde von dessen Linie schubste und gleichzeitig entschuldigend die Hand hob, ohne auch nur den Kopf aus der Verkleidung zu heben – Honda nahm dies zum Anlass, gleich nochmals gegen Rossi zu protestieren.
Nach vier Runden hatte sich Valentino bereits an die vierte Position durchgeboxt und fing an, den drittplatzierten Colin Edwards zu belästigen, doch in Runde sechs verließ ihn das Glück: Wie schon ein halbes Dutzend Mal im Training kam Rossi auf der lediglich mit wenigen Referenzpunkten ausgestatteten Losail-Strecke zu schnell an einer Kurve an und geriet ins Abseits, nur dass er seine Maschine diesmal nicht mehr abfangen konnte und umkippte.
Sete Gibernau fuhr danach einem ungefährdeten und für den Titelkampf grandiosen Sieg entgegen, mit dem er seinen Rückstand auf 14 Punkte verkürzte. Und während sich der Spanier feiern ließ, schäumte der Weltmeister vor Zorn. »Am Sturz bin ich einzig und allein selber schuld, selbst wenn er in einer Kurve passierte, bei der wir schon zuvor eine zu wenig asphaltierte Auslaufzone reklamiert haben. Ich habe mich auf meiner Aufholjagd verausgabt und beim Erreichen von Colin etwas die Konzentration verloren«, erklärte er. »Doch was bildet sich HRC ein, wegen der Berührung mit Barros meine Disqualifikation zu verlangen? Dass Fahrer am Kurveneingang manchmal etwas von der Spur abkommen, ist normal.«
Für Rossi steckte Gibernau hinter dem ganzen Startplatz-
Theater: »Er hat sich benommen wie ein Kind, das seinen Mitschüler beim Klassenlehrer verpetzt. Ich habe schon lange nach einem Grund gesucht, nicht mehr mit Sete reden zu müssen. Jetzt hat er ihn geliefert.«
Der so Beschuldigte verteidigte sich natürlich. »Als ich Burgess mit dem Roller auf der Strecke sah und mit ihm scherzte, wurde mir klar, dass alle Fahrer, die ihren Startplatz nicht auf der Fahrbahnmitte hatten, beim Losfahren Probleme haben würden. Ich ging deshalb zu Honda und bat darum, den Asphalt an diesen Stellen zu säubern, wie man es immer auf neuen Pisten macht. Doch die Japaner verlangten von mir, nichts zu tun und mit niemandem über die Sache zu reden«, lautete seine etwas dürftige Erläuterung.
Klar war, dass die Sache allein deshalb so aufgebauscht wurde, weil Honda drei Rennen vor dem Saisonfinale die Felle davonschwimmen sah – als Rossi am Startplatz von Le Mans drei Rennen nach Saisonbeginn mit totem Motor stehen geblieben und regelwidrig wieder angeschoben worden war, hatte sich noch kein Mensch aufgeregt. Gibernau war damals WM-Leader, Rossi wurde noch klar unterschätzt.
Am schlechtesten schlief freilich Jerry Burgess in dieser Nacht. »Ich bin verantwortlich für das, was passiert ist«, stöhnte der Australier, »aber ich möchte festhalten, dass ich mit meiner Aktion keineswegs Rossis Startplatz säubern wollte. Mir ging es vielmehr darum, diesen Punkt so zu markieren, dass Valentino ihn beim Warm-up erkennen und durch regelmäßiges Drüberfahren seine Spur bis in die erste Kurve sauber blasen kann.«
Bei aller Polemik zwischen den verfeindeten Lagern der Titelrivalen soll die erste Podiums-Platzierung von Ducati in diesem Jahr nicht vergessen werden. Nicht Loris Capirossi oder Troy Bayliss, sondern ausgerechnet der schnelle, jedoch als sturzanfällig verschriene Ruben Xaus steuerte die Vorjahresmaschine auf den formidablen dritten Rang. »Fantastisch. Seit ich Motorrad fahre, habe ich von diesem Moment geträumt und jahrelang darauf hingearbeitet. Es zeigt sich, dass zum Erfolg keine Magie, sondern nur Hingabe und Zielstrebigkeit gehören«, strahlte der Spanier.
Natürlich waren bei seinem Husarenstück glückliche Umstände im Spiel – Sturz von Rossi, Ausfall des drittplatzierten Carlos Checa, weil die Benzinpumpe in der Wüstenhitze verrückt spielte, Ausfall des stark aufholenden Marco Melandri wegen eines ähnlichen Defekts. Auch Shinya Nakano schien in der Anfangsphase darauf gebucht, seinen dritten Platz von Japan zu wiederholen, scheiterte allerdings mit seinem dritten kapitalen Motorschaden des Wochenendes. Mehr Glück hatte sein Kawasaki-Teamkollege Alex Hofmann: Er rettete sich mit nachlassender Leistung als Neunter ins Ziel – beim Öffnen des Motors stellten die Mechaniker einen beginnenden Kolbenfresser fest.
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Grand Prix Qatar (Archivversion) - Qatar: glücklich dank Öl

Ein Motorrad-Grand-Prix mitten in der Wüste, vor einer Hand voll Zuschauern: Dank Erdöl-Reichtum und der Großzügigkeit seines Emirs kann sich der Zwergstaat Qatar nicht nur das leisten.
Seine Hoheit Shaikh Hamad bin Khalifa
al-Thani ist ein weltoffener Mann. Der 54-
jährige Emir von Qatar, jüngstes Staatsoberhaupt
der Vereinigten Arabischen Emirate, stellte den
amerikanischen Truppen für den Irak-Krieg einen
ultramodernen Luftwaffenstützpunkt zur Verfügung. Gleichzeitig pochte er auf die bei muslimischen Monarchien keineswegs selbstverständliche Pressefreiheit und ließ den Journalisten des Fernseh-
kanals Al Jazeera freie Hand. Der erste unabhängige arabische Nachrichtensender mit mittlerweile 27 Büros in aller Welt und Kooperationsverträgen unter anderem mit dem ZDF funkte immer dann dazwischen, wenn das amerikanische Pendant CNN allzu patriotisch von den Heldentaten der US-Streitkräfte berichtete und die andere Seite, etwa das Leiden der irakischen Zivilbevölkerung, außer Acht ließ.
Das Wohl der eigenen Untertanen liegt Seiner Hoheit ganz besonders am Herzen. Die 750000 Einwohner des Zwergstaates, der sich mit 180 Kilometern Länge und 80 Kilometern Breite wie ein Daumen von der Ostküste des Persischen Golfes abspreizt, genießen völlige Steuerfreiheit. Strom und das aus einer enormen Entsalzungsanlage gewonnene Wasser sowie Telefongespräche innerhalb der Golfanrainerstaaten sind kostenlos, ebenso die medizinische Versorgung. Wer das Glück hat, zur knapp 140000 Personen starken Kerngruppe der Qataresen zu gehören – die Mehrheit von über 600000 Einwohnern sind Gastarbeiter und Geschäftsleute aus dem Ausland – erhält kostenlose Schul- und Universitätsausbildung sowie kostenlose Baugrundstücke und zinsfreie, über 25 Jahre rückzahlbare Baudarlehen.
Alkohol wird außer in Hotelbars und speziellen Clubs nicht ausgeschenkt, dafür ist das Benzin billig. Eine 55-Liter-Befüllung des Mietwagens strapaziert die Reisekasse mit weniger, als an der Hotelbar für eine Halbe Bier fällig ist, nämlich gerade mal mit acht Euro.
Die Sorge fürs Volk ist eine beduinische Stammestradition und geht auf die Zeit zurück, als die Qataresen ihren Lebensunterhalt den 11500 Quadratkilometern Geröll- und Kieswüste und dem
badewannenwarmen Wasser des Persischen Golfs noch mit harter Arbeit abpressen mussten. Die Beduinen züchteten Ziegen, Schafe, Kamele und Dattelpalmen; an der Küste gab es eine Flotte
von 800 Holzschiffen mit insgesamt 13000 Mann
Besatzung, die mit schweren, an die Füße gebundenen Steinen ins Meer sprangen, die Sandbänke vor den Korallenriffen nach Muscheln absuchten und nach jeweils rund drei Minuten wieder emporgezogen wurden. Der blühende Perlenhandel war dem Untergang geweiht, als Japaner und Australier Anfang der 30er Jahre Zuchtperlen auf den Markt zu werfen begannen. Glücklicherweise kam 1938 jemand auf die Idee, in Qatar den Boden anzubohren.
Seither sprudelt der Lebensunterhalt der Qataresen ganz von selbst aus Wüste und Wasser. 13 Millliarden Barrell umfassen die Erdölvorkommen Qatars und stellen den Wohlstand für die nächsten 23 Jahre sicher. Für die Zukunft danach schlummern geschätzte 900 Billionen Kubikfuß Erdgas, das drittgrößte Vorkommen der Welt, unter dem Geröll. Doch will Qatar nicht nur als Öl- und
Gaslieferant, sondern als modernes, westlichen
Industrieländern ebenbürtiges Gemeinwesen anerkannt werden.
Deshalb bemüht sich der Tourismusverband, die Attraktionen Qatars für die Welt zu erschließen. Zu den typischen Sehenswürdigkeiten zählen Kamele. Die Wüstenschiffe wurden vor 3000 Jahren domestiziert und machten damit Handelskarawanen und Raubzüge möglich. Ein anderer Stolz Qatars sind arabische Pferde, die als edelste und intelligenteste aller Pferderassen nach Überzeugung der
Einheimischen von Gott aus einer Hand voll Wind erschaffen wurden. Das berühmte Al Shaqab-Gestüt, auf dem die schönsten reinrassigen Schaupferde, Rennpferde und Marathon-Champions gezüchtet werden, gehört Seiner Hoheit.
Das jüngste Hobby des Rennsportfans, der Tennis- und Golf-Grands-Prix durchzieht und als nächstes sportliches Großprojekt die Asienspiele 2006 auf dem Kalender hat, ist der Losail International Circuit, den er eine halbe Stunde außerhalb von Doha für 58 Millionen Euro aus dem Wüstenboden stampfen ließ. Mit GP-Promoter Dorna wurde ein Fünf-Jahres-Vertrag ausgehandelt, daneben existiert ein Drei-Jahres-Vertrag mit Superbike-WM-Veranstalter Flammini. Für Automobilrennen gibt es zunächst noch keine Pläne. »Wir haben uns trotzdem vorsorglich für das Formel-1-Layout mit den entsprechenden Auslaufzonen entschieden«, erklärt Nasser Khalifa Al-Atiyah, der Präsident der Qatar Motor & Motorrad Föderation QMMF.
Dass die Motorradfahrer auf dem Circuit wegen der absurd großen Sturzzonen wie Moskitos in weiter Ferne wirkten, störte nur die Fotografen, die erfolglos nach einem Punkt an der Strecke fahndeten, der das Fotografieren eines Fahrerpulks im Rennen zugelassen hätte. Zuschauer gab es fast keine. Auf der einzigen, 5000 Besucher fassenden Haupttribüne verloren sich am Renntag 2500 Fans, auf dem Parkplatz wurden 17 Motorräder gezählt.
Eine Motorradszene existiert also nicht in Qatar. Oder doch? Die Zweiradsaison in dem Wüstenstaat beginnt erst ab Oktober, wenn der Sommer mit seinen mörderischen Temperaturen etwas abgeklungen ist. »Im August habe ich bei 50 Grad im Schatten auf dem Losail-Circuit für Promotionzwecke ein paar Proberunden gedreht. Es war die Hölle«, schildert Talal Mohamed Al Naimi. Der 25-Jährige ist der einzige Motorradrennfahrer Qatars, er bestreitet im Team des Spaniers Luis d’Antin derzeit die spanische Meisterschaft. Lange Zeit war er so gut wie der einzige Sprössling Qatars, der überhaupt Motorrad fuhr – sein Vater hatte aus irgendeinem Grund eine in Qatar überaus exotisch anmutende Zweiradbegeisterung entwickelt und ließ den Sohn mit Geländemaschinen in den 40 Meter hohen Sand-
dünen im Süden des Landes herumkurven.
Weil es keine Rennstrecken gab, auf denen Talal sein Talent hätte ausprobieren können, wurde er zum Stuntfahrer – und eroberte vor zwei Jahren einen Weltrekord im Dauer-Wheelie-Fahren. Im benachbarten Dubai legte er nicht weniger als 27 Kilometer am Stück auf dem Hinterrad
einer vollkommen serienmäßigen Suzuki GSX-R 1000 zurück und löste damit einen lokalen Motorrad-Boom aus. Von einstmals vier in Qatar zugelassenen Maschinen schwoll der Bestand auf heute immerhin rund 300 registrierte Zweiräder an. Die Liebe der Qataresen gilt der Geschwindigkeit. »Die Menschen hier lieben Speed über alles. Viele Leute erkannten, dass man auf einem Supersportmotorrad billiger und schneller unterwegs sein kann als in einem Ferrari oder Lamborghini«, schmunzelt Talal.
Seit Talal in der spanischen Meisterschaft Gas gibt, drängen auch andere Qataresen zum Kräftemessen auf Rundstrecken. Einige von ihnen zahlten schon mal ein paar tausend Dollar, um ihre Maschine nach Spanien verfrachten zu lassen, nur um auf der Almeria-Strecke ein paar Runden drehen zu können. »Unser Traum ist es, eine Landesmeisterschaft zu etablieren«, verrät Talal. »Wenn es nach mir geht, kann es losgehen, sowie der Grand Prix abgewunken wurde.“

Grand Prix Qatar (Archivversion)

MotoGP: 1. Sete Gibernau (E/Honda), 22 Runden (118,360 km) in 44.01,741 min (Schnitt 161,293 km/h); 2. Colin
Edwards (USA/Honda), 1,315 sek. zurück; 3. Ruben
Xaus (E/Ducati), +23,844; 4. Alex Barros (BRA/Honda);
5. Nicky Hayden (USA/Honda); 6. Max Biaggi (I/Honda);
7. Norick Abe (J/Yamaha); 8. John Hopkins (USA/Suzuki); 9. Alex Hofmann (Bochum/Kawasaki); 10. Makoto
Tamada (J/Honda).
Schnellste Runde: Edwards in 1.59,293 min (162,356 km/h)
WM-Stand nach 13 von 16 Läufen: 1. Valentino Rossi (I/Yamaha/229 Punkte); 2. Gibernau (215); 3. Biaggi (168); 4. Edwards (131); 5. Barros (128); 6. Tamada (120);
7. Carlos Checa (E/Yamaha/102); 8. Hayden (94);
9. Loris Capirossi (I/Ducati/84); 10. Marco Melandri (I/Yamaha/75).
250 cm3: 1. Sebastian Porto (ARG/Aprilia), 20 Runden (107,600 km) in 41.17,343 min (Schnitt 156,361 km/h);
2. Daniel Pedrosa (E/Honda), 1,614 sek. zurück; 3. Hiroshi Aoyama (J/Honda), +43,312; 4. Franco Battaini (I/Aprilia); 5. Fonsi Nieto (E/Aprilia); 6. Toni Elias (E/Honda);
7. Roberto Rolfo (I/Honda); 8. Alex Debon (E/Honda);
9. Hugo Marchand (F/Aprilia); 10. Joan Olive (E/Aprilia) … 19. Klaus Nöhles (Nettetal/Honda)
Schnellste Runde: Alex de Angelis (RSM/Aprilia)
in 2.03,015 min (157,444 km/h)
WM-Stand nach 13 von 16 Läufen: 1. Pedrosa (254
Punkte); 2. Porto (211); 3. Randy de Puniet (F/Aprilia/187);
4. Elias (152); 5. Aoyama (119); 6. de Angelis (114);
7. Nieto (105); 8. Rolfo (101); 9. Anthony West (AUS/
Aprilia/88); 10. Manuel Poggiali (RSM/Aprilia/79); …
24. Dirk Heidolf (Hohenstein-Ernstthal/Aprilia/9).
125 cm³: 1. Jorge Lorenzo (E/Derbi), 18 Runden (96,840 km) in 39.11,620 min (Schnitt 148,248 km/h); 2. Andrea Dovizioso (I/Honda), 4,018 sek. zurück; 3. Alvaro Bautista (E/Aprilia), +18,753; 4. Mika Kallio (FIN/KTM); 5. Fabrizio Lai (I/Gilera); 6. Pablo Nieto (E/Aprilia); 7. Julian Simon (E/Honda); 8. Gino Borsoi (I/Aprilia); 9. Mattia Pasini (I/Aprilia); 10. Mirko Giansanti (I/Aprilia); 11. Steve Jenkner (Hohenstein-Ernstthal/Aprilia) … 19. Dario Giuseppetti (Berlin/Honda).
Schnellste Runde: Lorenzo in 2.09,569 min (149,480 km/h)
WM-Stand nach 13 von 16 Läufen: 1. Dovizioso (228 Punkte); 2. Hector Barbera (E/Aprilia/167); 3. Lorenzo (159); 4. Roberto Locatelli (I/Aprilia/156); 5. Nieto (124);
6. Casey Stoner (AUS/KTM/104); 7. Jenkner (99);
8. Giansanti (98); 9. Bautista (90); 10. Kallio (86); … 30. Giuseppetti (5).

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