Superbike-Weltmeisterschaft (Archivversion)

Was geht?

Alles kommt anders als gedacht – aber das muss ja nicht schlecht sein. Nachdem Suzuki-Chef Bert Poensgen das Management der deutschen Superbike-WM-Hoffnung Max Neukirchner übernommen hatte und für den 23-Jährigen in erstaunlich kurzer Zeit das auf 350000 Euro taxierte Eintrittsgeld in die Junior-Abteilung des offiziellen Suzuki-WM-Werksteams einsammeln konnte, schien klar zu sein: Neukirchner fährt 2007 im Corona-Alstare-Engineering-Team eine Semi-Werksmaschine – und kann endlich zeigen, was er drauf hat.
Ganz so wird es nicht sein. Die Corona-Alstare-Truppe machte einen Rückzieher, was Suzuki-Aktivist Poensgen erst recht anspornte: »Das Budget für Max hatten wir schon, jetzt müssen wir noch einmal so viel für Technik und Infrastruktur drauflegen – das zahlt erst einmal Suzuki Deutschland. Dafür sind wir unabhängig, für mich die zweitbeste Lösung nach einem Werksvertrag.« Der ehemalige Superbike-Pilot und Nachwuchs-Förderer Mario Rubatto bleibt Neukirchners Teamchef, für die Technik wurde die Viertakt-Koryphäe Kurt Stückle bei Kawasaki abgeworben. Ein Coup – wenn Neukirchner ähnlich spektakulär fährt, kann selbst mit dem versprochenen Vorjahres-Material alles gut werden. abs
Anzeige

Short Cut (Archivversion)

l Jesco Günther startet 2007 in der Supersport-WM
Jesco Günther, 2006 Dritter der Internatio-
nalen Deutschen Motorradmeisterschaft
(IDM) Supersport, hat sich entschieden,
nicht im Team von Michael Galinski um den
FIM-Superstock-1000-Cup 2007 zu fahren. Stattdessen unterschrieb er einen Vertrag beim italienischen Team »CRS Grand Prix«, für das er eine Honda CBR 600 in der Supersport-Weltmeisterschaft steuern wird.
l Nachwuchs für Ingrid
und Loris Capirossi
Ducati-Werksfahrer Loris Capirossi und
seine Frau Ingrid erwarten Nachwuchs: Im April 2007 soll ein Junge zur Welt kommen, der Name steht auch schon fest – Riccardo.
Loris wird deshalb bei den ersten Rennen der
kommenden Saison ohne die direkte moralische Unterstützung seiner Frau auskommen müssen. Sobald möglich, will Ingrid ihren Nachwuchs jedoch bei den Großeltern in
Obhut geben, um ihren Mann wieder an die Rennstrecken begleiten zu können. »Mir
wäre ein Mädchen lieber
gewesen«, gesteht Loris, weil er befürchtet, dass der Sprößling ähnliche Hingabe zum Rennsport entwickelt wie er. Ingrid glaubt indes, den Sohn auf einen besseren
Weg führen zu können: »Vielleicht wird er ja
Golfspieler.«
l 30 Jahre Yamaha-Cup
in Deutschland
Wer sich als Nachwuchs-Motorradsportler
in Deutschland weder mit dem Minibike- noch dem Junior-Cup des ADAC identifizieren kann, hat nur eine Chance: bei Yamaha
einzusteigen. Das Angebot ist perfekt: Für 14500 Euro gibt es ein Komplettpaket inklusive Motorrad, Ausrüstung – und vor allem professioneller Betreuung. Die acht Rennen der Saison 2007 werden im Rahmen renommierter Serien wie der IDM oder der Langstrecken-WM in Oschersleben gefahren. Beste Voraussetzungen, sich im Profi-Rennsport zu präsentieren, sind also gegeben.
Alle Infos im Internet unter www.r6-cup.de

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote