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Sie haben den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Der Spaßgesellschaft. Und sie sind besonders populär bei allen, die viel ­Fahrspaß haben. Zum Beispiel bei Motorradfahrern. Wir reden über Actioncams. Und 10 davon hat MOTORRAD getestet.

10 Action-Kameras im Test Yes, we cam

Wir Motorradfahrer praktizieren es schon lange: privat produzierte Action in Bild und Ton zu bannen. Was lange nur wenige Race-Freaks interessierte, entwickelte sich zum Massenphänomen. Und die Onboard-Kameras werden immer besser. Zehn Action-Kameras im Vergleich.

Sie haben den Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Der Spaßgesellschaft. Und sie sind besonders populär bei allen, die viel Fahrspaß haben. Zum Beispiel bei Motorradfahrern. Wir reden über Actioncams. Die man noch bis vor Kurzem Onboard-Kameras nannte. Aber Action findet man ja auch abseits vom motorisierten Zweirad an jeder Ecke. So kommt es, dass im Skigebiet gefühlt jeder zweite Familienvater die ersten eirigen Fahrversuche des Nachwuchses mit laufender Kamera begleitet, dass in der Kletterhalle jeder Aufstieg und Fall auf Chipsensor gebannt wird, dass sich mittlerweile sogar Marathonläufer eine Actioncam um den Kopf schnallen, um später eine – wohl anzunehmen – kaum spannende Dokumentation ihres Vier-Stunden-Laufs zu präsentieren.

Kurzum: Wer irgendwie aktiv ist, hat offenbar ein verstärktes Bedürfnis, seine Taten aufzuzeichnen. Da große Nachfrage, mittlerweile auch großes Angebot. Während sich noch vor gut drei Jahren kaum eine Handvoll bezahlbarer Actioncams mit zufriedenstellender Leistung finden ließ, tummeln sich mittlerweile viele Anbieter auf dem Markt, darunter auch etablierte Foto- und Videokamerahersteller wie etwa Sony oder Rollei. Wir haben zehn Produkte ausgewählt und getestet.

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Mittlerweile ist Full HD Standard

Zurück zu den Motorradfahrern – sie haben Actioncams schon lange vor diesem Allgemeintrend benutzt. Zunächst waren es Rennteams, die ihre Fahrten digital mittels teuren Equipments aufzeichneten, um Fehler zu erkennen und den Fahrstil zu verbessern. Das macht immer noch Sinn, auch etwa für Fahrschüler oder Motorradeinsteiger.

Meistens ist der Kaufgrund für eine Actioncam jedoch: Spaß an der Freude. Wenig Freude hat man aber, wenn Bild und Ton so mies sind, dass alle Heldentaten auf dem Motorrad nur verschwommen, krisselig und unscharf rüberkommen. Auch blöd: wenn die Farben so übersättigt dargestellt werden, dass die Fahrt über den landschaftlich schönen Alpenpass abgedreht und psychedelisch wie ein schlechter LSD-Trip rüberkommt. Damit man beim Kauf einer Actioncam nicht danebenliegt, sollte man vorab ein paar wichtige Dinge beachten. Mittlerweile ist Full HD Standard. Gemeint ist eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Höhere Auflösungen machen dann Sinn, wenn man die Filme später auf einem großen Flachbildschirm mit neuer Ultra-HD- oder 4K-Technologie (bis 4096 x 2304 Pixel) abspielen beziehungsweise mehrheitlich gezoomte Ausschnitte zeigen möchte.

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Foto: Dentges
Wechsellicht auch beim Landstraßentest. Kann die Blende schnell genug reagieren? Genauere Infos zu den Cams sind im Artikel zu finden.
Wechsellicht auch beim Landstraßentest. Kann die Blende schnell genug reagieren? Genauere Infos zu den Cams sind im Artikel zu finden.

Gut: frei verstellbarer Aufnahmewinkel

Der Aufnahmewinkel gibt vor, wie groß der zu filmende Bereich sein kann. Also theoretisch: je größer der Winkel, desto mehr im Bild. Problem: je weitwinkliger, desto verzerrter (vor allem an den Bildrändern) – und dadurch auch weniger realitätsnah – die Darstellung. Es ist also eine Abwägungssache, ob man zum Beispiel Fahrerschulter und Helm mit im Bild haben möchte oder nicht, dafür aber der Straßenverlauf so abgebildet wird, wie er tatsächlich vor dem Vorderrad lag. Gut ist, wenn die Actioncam einem die Wahlfreiheit lässt und sich der Winkel frei verstellen lässt. Der angegebene maximale Aufnahmewinkel bezieht sich übrigens selten auf die höchste Auflösung. Am besten prüfen, wie groß er bei Full-HD-Auflösung ist.

Die Bildwiederholungsfrequenz ist wichtig für eine flüssige Bilddarstellung. Das menschliche Auge nimmt bereits ab 14 bis 16 Bildern pro Sekunde eine Bildfolge als bewegt wahr, wenngleich nicht ruckelfrei. Faustregel: Viel hilft viel, ab 30 Bildern pro Sekunde (30 fps) wird es flüssig. Allerdings erzeugen mehr aufgezeichnete Bilder naturgemäß auch größere Datenmengen. So kann ein kurzer Fahrtrip von wenigen Minuten locker mal ein Gigabyte Speicherplatz einnehmen. Der Nutzer der Actioncam sollte sich also genau überlegen, wie viel Platz das Speichermedium in der Kamera bietet und ob er sich später seine Festplatte mit Riesendateien zumüllen möchte. Für Profis keine Frage: Nur Topqualität zählt.

Schalter auch mit Handschuhen zu bedienen?

Hobbyfilmer sollten am besten ausprobieren, womit sie sich zufriedengeben können. 60 fps sind schon ein guter Wert. Außerdem beachten: Lassen sich die wichtigsten Schalter auch während der Fahrt mit Handschuhen bedienen? Kleine, fummelige Knöpfe können den letzten Nerv rauben – oder schlimmer noch: die besten Aufnahmesituationen vereiteln. Ärgerlich auch, wenn die Kamera falsch ausgerichtet wurde und nur blauen Himmel statt spannender Kurven einfängt. Integrierte Laserpointer oder im Idealfall ein Display mit Live-View-Funktion sind hilfreich. Zu guter Letzt: Nicht nur die Qualitäten der Kamera checken, sondern auch die der Halterungen. Leider passen manche nicht gut ans eigene Motorrad, also vorab prüfen, denn Zubehör kommt meist teuer! Tipp: Kamera grundsätzlich zusätzlich sichern (etwa mit Klebeband). Passt alles prima und ist das System optimal eingestellt, heißt es: Film ab und viel Spaß!

So wurde getestet

Beim Test haben wir auf die mitgelieferten Halterungen zurückgegriffen, um die Kameras an diverse Maschinen aus dem MOTORRAD-Fuhrpark zu montieren. Die Befestigungen wurden bewertet. Letztlich dien­ten eine Suzuki V-Strom 1000 und eine Honda NC 700 S als Maschinen, um auf de­finierten Testrunden auf einer Landstraße im Schurwald bei Lorch sowie rund um Stuttgart Bild- und Tonmaterial von den einzelnen Kameras einzusammeln.

Bei Sommersonne mit viel Wechsellicht bei schattigen Walddurchfahrten mussten die Actioncams beweisen, wie gut sie scharf stellen, umblenden und die gefilmte Fahrt farbecht abbilden können. Wie realitätsnah werden außerdem Motorsound und andere Fahrgeräusche aufgezeichnet? ­Alle Mitschnitte haben die Tester auf einem kalibrierten Bildschirm ausgewertet und verglichen. Ins Gesamtergebnis flossen darüber hinaus mit ein: Bedienung im Stand und während der Fahrt sowie die Ausstattung und Verarbeitung der einzelnen Komponenten im Set.

Foto: mps-Fotostudio
Die a-rival aQtion Cam RC landet auf dem 10. Platz. Unter 100 Euro – mit Farbdisplay und Fernbedienung! Damit möchte es die a-rival aQtion Cam RC der Konkurrenz schwer machen. Bedienung und Ausstattung sind auch gut, was will man also mehr? Antwort: eine bessere Aufzeichnungsqualität – die ist nämlich grottig.
Die a-rival aQtion Cam RC landet auf dem 10. Platz. Unter 100 Euro – mit Farbdisplay und Fernbedienung! Damit möchte es die a-rival aQtion Cam RC der Konkurrenz schwer machen. Bedienung und Ausstattung sind auch gut, was will man also mehr? Antwort: eine bessere Aufzeichnungsqualität – die ist nämlich grottig.

a-rival aQtion Cam RC

Anbieter: Baros
Telefon: 05 11/9 88 71 85,
www.a-rival.de

Preis: 99 Euro
Max. Auflösung: 1080 x 720p
Max. Aufnahmewinkel: 120 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 30 fps
Dateiformate: AVI, MOV
Speicher: Micro-SD
Größe: 58 x 44 x 23 mm
Gewicht: 76 g

Lieferumfang
Wasserdichtes Schutzgehäuse, USB-Kabel, Infrarot-Fernbedienung, Bedienungsanleitung, Helmhalterungen, Lenkerhalterung, Kupplungen.

Video- und Tonqualität
Bild stockt und ruckelt, ist unscharf und verschwommen, suppt in den Tiefen komplett ab, kaum Detailzeichnung bei dunklen Farbtönen (etwa bei Bäumen im Schatten oder bei Teilen vom Motorrad), starkes Bildrauschen; Ton verzerrt (1000er-V2-Motor klingt nach 125er).

Befestigung: Lieferumfang sehr ordentlich, gute Möglichkeiten für Motorradfahrer
Bedienbarkeit: gut ablesbares Farbdisplay, Ausrichtung und Menüführung komfortabel; für Handschuh-Bedienung etwas zu kleine Knöpfe, Druckpunkte aber gut definiert
Verarbeitung/Ausstattung: reichhaltige Ausstattung – unter anderem mit Fernbedienung; Verarbeitung insgesamt in Ordnung, Frontpartie aus billigem Hartplastik

Fazit
Unter 100 Euro – mit Farbdisplay und Fernbedienung! Damit möchte es die a-rival aQtion Cam RC der Konkurrenz schwer machen. Bedienung und Ausstattung sind auch gut, was will man also mehr? Antwort: eine bessere Aufzeichnungsqualität – die ist nämlich grottig.

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

Foto: mps-Fotostudio
Den 6. Platz macht die Contour +2. Contour, einst einer der Vorreiter bei Motorrad-Actioncams, landet mit der +2 nur im Mittelfeld, obwohl Bild- und Tonqualität für Hobbyfilmer voll ausreichen. Die Verarbeitung ist solide, die Ausstattung aber eher bescheiden. Insgesamt eine wertige Kamera, die aber ihren Preis hat.
Den 6. Platz macht die Contour +2. Contour, einst einer der Vorreiter bei Motorrad-Actioncams, landet mit der +2 nur im Mittelfeld, obwohl Bild- und Tonqualität für Hobbyfilmer voll ausreichen. Die Verarbeitung ist solide, die Ausstattung aber eher bescheiden. Insgesamt eine wertige Kamera, die aber ihren Preis hat.

Contour +2

Anbieter: BGM International
Telefon: 089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40089/9 54 10 79 40,
www.contour.com

Preis: 299 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 175 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 60 x 34 x 98 mm
Gewicht: 156 g

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Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Klebepads, Halterungsplatte, Helmhalterung, Schutzhülle.

Video- und Tonqualität
Bild etwas körnig und leicht verschwommen, recht starke Verzerrung bei Weitwinkel; Grüntöne mit leichtem Braunstich, insgesamt aber recht farbecht; schnelle Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse; gute Detailzeichnung; Sound eher verhalten, Motorgeräusche etwas verzerrt.

Befestigung: Anbringung fest und spielfrei (kaum Vibrationen), aber nur geringe Auswahl an Halterungen
Bedienbarkeit: einfache Ausrichtung über stufenlos drehbare Linse und Laser-Pointer; großer Schieber lässt sich auch in Fahrt mit Handschuhen gut betätigen
Verarbeitung/Ausstattung: sehr ordentliche Verarbeitung; Lieferumfang vergleichsweise bescheiden

Fazit
Contour, einst einer der Vorreiter bei Motorrad-Actioncams, landet mit der +2 nur im Mittelfeld, obwohl Bild- und Tonqualität für Hobbyfilmer voll ausreichen. Die Verarbeitung ist solide, die Ausstattung aber eher bescheiden. Insgesamt eine wertige Kamera, die aber ihren Preis hat.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 7. Platz landet die Garmin Virb Elite. Bei der robusten und wasserdichten (nach IPX 7-Standard) Garmin Virb Elite erübrigt sich ein extra Schutzgehäuse, und sie lässt sich außerdem gut bedienen. Prima. Bei der Videoqualität kann sie allerdings weniger glänzen. Und mit sinnvollem Zubehör wird es schnell teuer.
Auf dem 7. Platz landet die Garmin Virb Elite. Bei der robusten und wasserdichten (nach IPX 7-Standard) Garmin Virb Elite erübrigt sich ein extra Schutzgehäuse, und sie lässt sich außerdem gut bedienen. Prima. Bei der Videoqualität kann sie allerdings weniger glänzen. Und mit sinnvollem Zubehör wird es schnell teuer.

Garmin Virb Elite

Anbieter: Garmin
Telefon: 089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80089/8 58 36 48 80,
www.garmin.de

Preis: 399 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: k. A.
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 32 x 53 x 111 mm
Gewicht: 180 g

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Lieferumfang
USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Kamerahalterung, Klebepads, Kupplungen; Extra-Ausstattung (+ 134,96 Euro): Halterungen für Schultern, Handgelenk, Helm sowie Brustgurt für Pulsmesser.

Video- und Tonqualität
Kaum Bildrauschen; kräftige Farben (mit leichtem Gelbstich), suppt leicht in den Tiefen weg; bei Weitwinkeleinstellung starke Verzerrung; Blende reagiert bei Änderung von Lichtverhältnissen eher langsam; Motorsound echt wieder­gegeben, Fahrtwindgeräusche sehr dominant.

Befestigung: für Motorrad-Fahrtaufnahmen sehr taugliche Halterungen, die teils als Zubehör aber teuer bezahlt werden müssen
Bedienbarkeit: großer, griffiger Schieber, eignet sich für Handschuh-Bedienung; Monitor gut sichtbar, verständliche Menüführung
Verarbeitung/Ausstattung: Kameragehäuse tipptopp verarbeitet; Serienausstattung fällt etwas schmalbrüstig aus

Fazit
Bei der robusten und wasserdichten (nach IPX 7-Standard) Garmin Virb Elite erübrigt sich ein extra Schutzgehäuse, und sie lässt sich außerdem gut bedienen. Prima. Bei der Videoqualität kann sie allerdings weniger glänzen. Und mit sinnvollem Zubehör wird es schnell teuer.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Als Sieger der Runde geht die GoPro Hero 3+ hervor. Bei Bild und Ton setzt sich die GoPro Hero 3+ sichtlich von der Konkurrenz ab: Die Videos haben eine super Qualität und bewegen sich auf Profiniveau. Einziges Ärgernis bei dieser Kamera: Für Motorradfahrer sinnvolles Zubehör treibt den Preis hoch – fast 600 Euro tun richtig weh.
Als Sieger der Runde geht die GoPro Hero 3+ hervor. Bei Bild und Ton setzt sich die GoPro Hero 3+ sichtlich von der Konkurrenz ab: Die Videos haben eine super Qualität und bewegen sich auf Profiniveau. Einziges Ärgernis bei dieser Kamera: Für Motorradfahrer sinnvolles Zubehör treibt den Preis hoch – fast 600 Euro tun richtig weh.

GoPro Hero 3+

Anbieter: Grofa
Telefon: 089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70089/55 27 92 70,
www.gopro.com

Preis: 449 Euro
Max. Auflösung: 4096 x 2160p
Max. Aufnahmewinkel: 170 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 240 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 60 x 40 x 30 mm
Gewicht: 73 g

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Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Klebepad-Halterungen, Schutzhülle, Fern­bedienung; Extra-Ausstattung (+ 135 Euro): Halterungen für Brust, Lenker und Helm, Saugnapf- und Gelenkhalterungen.

Video- und Tonqualität
Sehr gute Kontraste, schön gesättigte Farben, scharfe Konturen, hohe Detailwiedergabe, schnelle Blende bei Wechsellicht; sehr gute, realitätsnahe Wiedergabe von Motorgeräusch.

Befestigung: lässt sich gut an verschiedenen Maschinen mittels Klebepads anbringen. Die ebenfalls sehr sinnvollen Halterungen für Helm oder Lenker sind aber Extra-Ausstattung und schlagen teuer zu Buche
Bedienbarkeit: nicht selbsterklärend, ein kleines Studium der Bedienungsanleitung hilft aber weiter. Mit Handschuhen okay zu bedienen
Verarbeitung/Ausstattung: sehr gut verarbeitet und taugliche Ausstattung

Fazit
Bei Bild und Ton setzt sich die GoPro Hero 3+ sichtlich von der Konkurrenz ab: Die Videos haben eine super Qualität und bewegen sich auf Profiniveau. Einziges Ärgernis bei dieser Kamera: Für Motorradfahrer sinnvolles Zubehör treibt den Preis hoch – fast 600 Euro tun richtig weh.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut, Testsieger

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 5. Platz landet die HD PRO 2. Die sehr gut ausgestattete HD PRO 2 macht einen sehr soliden Eindruck und lässt sich trotz teils verworrener Menüführung einfach bedienen. Der Preis für das Set geht absolut in Ordnung. Die ­Kamera liefert aber nur vergleichsweise bescheidene Video- und Tonqualität.
Auf dem 5. Platz landet die HD PRO 2. Die sehr gut ausgestattete HD PRO 2 macht einen sehr soliden Eindruck und lässt sich trotz teils verworrener Menüführung einfach bedienen. Der Preis für das Set geht absolut in Ordnung. Die ­Kamera liefert aber nur vergleichsweise bescheidene Video- und Tonqualität.

HD PRO 2

Anbieter: Satchef
Telefon: 071 61/9 87 36 44,
www.satchef.de

Preis: 199,90 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 175 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 58 x 56 x 25 mm
Gewicht: 83 g

Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Kamerahalterung, Klebepad-, Lenker- und Gurthalterung, Schwenkarm, Werkzeug.

Video- und Tonqualität
Insgesamt recht satte Farben, Wegrandbewuchs und ­Bäume werden aber zu dunkel dargestellt; Bild etwas wackelig; relativ starke Verzerrung bei Weitwinkelaufnahmen; Bildschärfe könnte besser sein, Blende reagiert langsam auf Wech­­sellicht; etwas scheppernder Klang, laute Fahrtwindgeräusche ab 30 km/h.

Befestigung: sehr gute Auswahl an verschiedenen, zuverlässigen Befestigungen
Bedienbarkeit: gut ablesbares Farb­display, Ausrichtung und Menüführung komfortabel; Knöpfe klein, aber während der Fahrt auch mit Handschuhen gut zu bedienen
Verarbeitung/Ausstattung: Kameragehäuse und Bedienelemente prima verarbeitet; Halterungen teilweise etwas billig

Fazit
Die sehr gut ausgestattete HD PRO 2 macht einen sehr soliden Eindruck und lässt sich trotz teils verworrener Menüführung einfach bedienen. Der Preis für das Set geht absolut in Ordnung. Die ­Kamera liefert aber nur vergleichsweise bescheidene Video- und Tonqualität.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Den 2. Platz belegt die Midland XTC-280. Selbst mit dem teuren Extra-Zubehör (wie getestet) bleibt die Midland XTC-280 auf fairem Preisniveau. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, der Ton geht voll in Ordnung. Vor allem aufgrund der sehr einfachen Bedienung – auch mit Handschuhen – eine tolle Motorrad-Actioncam.
Den 2. Platz belegt die Midland XTC-280. Selbst mit dem teuren Extra-Zubehör (wie getestet) bleibt die Midland XTC-280 auf fairem Preisniveau. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, der Ton geht voll in Ordnung. Vor allem aufgrund der sehr einfachen Bedienung – auch mit Handschuhen – eine tolle Motorrad-Actioncam.

Midland XTC-280

Anbieter: Alan Electronics
Telefon: 061 03/9 48 10,
www.actioncamxtc.com

Preis: 169 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 130 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 42 x 85 x 30 mm
Gewicht*: 85 g

Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Netzteil, Kamerahalterung; Extra-Ausstattung (+  69,80 Euro): Halterungen für Lenker und Helm (RAM-Mounts).

Video- und Tonqualität
Neutrale Farbwiedergabe, neigt leicht zum Überbelichten und Tiefen suppen etwas weg, geringes Bildrauschen, Kontraste gut, relativ schnelle Blende bei Lichtwechsel; Fahrgeräusche recht naturgetreu wiedergegeben, etwas störende Fahrtwindgeräusche.

Befestigung: Erst die zusätzlichen ­einwandfreien (aber teuren) Zubehör-Halte­run­­gen bringen gute Kompatibilität
fürs Motorrad
Bedienbarkeit: nur wenige Bedien­elemente. Übersichtlich, narrensicher!
Verarbeitung/Ausstattung: sehr solide verarbeitet, passgenaues Wetterschutzgehäuse, gute Zubehör-Auswahl

Fazit
Selbst mit dem teuren Extra-Zubehör (wie getestet) bleibt die Midland XTC-280 auf fairem Preisniveau. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, der Ton geht voll in Ordnung. Vor allem aufgrund der sehr einfachen Bedienung – auch mit Handschuhen – eine tolle Motorrad-Actioncam.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut, Kauftipp

Foto: mps-Fotostudio
Den 8. Platz sichert sich die Rollei S 30 WiFi. Auf den ersten Blick ein gutes Angebot: Die Rollei S 30 WiFi bietet für gut 150 Euro sogar ein Farbdisplay. Aber leider auch nur eine wenig realitätsnahe Aufzeichnung von Motorradfahrten in Bild und Ton. Trotz des guten Lieferumfangs unterm Strich eben nur befriedigend.
Den 8. Platz sichert sich die Rollei S 30 WiFi. Auf den ersten Blick ein gutes Angebot: Die Rollei S 30 WiFi bietet für gut 150 Euro sogar ein Farbdisplay. Aber leider auch nur eine wenig realitätsnahe Aufzeichnung von Motorradfahrten in Bild und Ton. Trotz des guten Lieferumfangs unterm Strich eben nur befriedigend.

Rollei S 30 WiFi

Anbieter: Rollei
Telefon: 0631/3 42 84 49,
www.rollei.de
Preis: 149,95 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 120 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformate: AVI, MOV
Speicher: Micro-SD
Größe: 65 x 50 x 115 mm
Gewicht: 78 g

Lieferumfang
Wasserdichtes Schutzgehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Stativadapter, Klebepad-Halterungen, Lenkerhalterung, Helmhalterung und -gurt, Kupplungen.

Video- und Tonqualität
Detailzeichnung nur mäßig; Farben kommen sehr dunkel raus und wirken übersättigt, deutlicher Rotstich; Bild recht wackelig; realitätsnaher Aufnahmewinkel; etwas überdrehter Ton, Motorsound wirkt unecht, starke Windgeräusche.

Befestigung: Aufnahmeschiene für Kamera bietet zu viel Spiel, dadurch können in Fahrt leicht Vibrationen entstehen; Lenker­halterung sitzt gut und fest
Bedienbarkeit: Display erleichtert Ausrichtung und Funktionenauswahl, aber bei Sonneneinstrahlung schlecht ablesbar
Verarbeitung/Ausstattung: knarziges Hartplastik-Kameragehäuse wirkt billig; Bedienknöpfe etwas klapperig

Fazit
Auf den ersten Blick ein gutes Angebot: Die Rollei S 30 WiFi bietet für gut 150 Euro sogar ein Farbdisplay. Aber leider auch nur eine wenig realitätsnahe Aufzeichnung von Motorradfahrten in Bild und Ton. Trotz des guten Lieferumfangs unterm Strich eben nur befriedigend.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Den 4. Platz belegt die Sony HDR-AS100V. Die Sony HDR-AS100V spielt bei der Bild- und Tonqualität auf Erstliga-Niveau, insbesondere der Sound ist top! Bei einem Anschaffungspreis von fast 400 Euro lässt die Serienausstattung aber zu wünschen übrig. Ein paar mehr motorradtaugliche Halterungen wären standesgemäß.
Den 4. Platz belegt die Sony HDR-AS100V. Die Sony HDR-AS100V spielt bei der Bild- und Tonqualität auf Erstliga-Niveau, insbesondere der Sound ist top! Bei einem Anschaffungspreis von fast 400 Euro lässt die Serienausstattung aber zu wünschen übrig. Ein paar mehr motorradtaugliche Halterungen wären standesgemäß.

Sony HDR-AS100V

Anbieter: Sony Deutschland
Telefon: 030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45030/5 85 81 23 45,
www.sony.de

Preis: 399 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 170 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 240 fps
Dateiformate: MP4, AVCH
Speicher: Micro-SD
Größe: 24 x 46 x 82 mm
Gewicht: 90 g

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Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Stativadapter, Klebepad-Halterungen, Fern­bedienung mit Display.

Video- und Tonqualität
Sehr gute Farbtreue, satt, jedoch nicht übersättigt; ­Details wie Laub oder Schriften auf Straßenschildern teilweise verschwommen; bei Lichtwechsel sehr schnell regelnde Blende; Höhen und Tiefen beim Sound perfekt ausgesteuert.

Befestigung: im Serien-Lieferumfang nur zwei Klebepad-Halterungen, an manchen Motorrädern kaum sinnvoll anzubringen
Bedienbarkeit: Fernbedienung für ­Handgelenk, auch mit Handschuhen gut zu bedienen; etwas komplizierte Menüführung
Verarbeitung/Ausstattung: Gehäuse aus recht hartem, etwas billig anmutendem Plastik. Abdeckung für Schnittstellen klapperig. Ausstattung eher spärlich

Fazit
Die Sony HDR-AS100V spielt bei der Bild- und Tonqualität auf Erstliga-Niveau, insbesondere der Sound ist top! Bei einem Anschaffungspreis von fast 400 Euro lässt die Serienausstattung aber zu wünschen übrig. Ein paar mehr motorradtaugliche Halterungen wären standesgemäß.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Die Somikon DV-82.aqua belegt den 9. Platz. Gut: Ordentlich abgedichtet, kommt sie auch ohne extra Schutzgehäuse aus. Schlecht: Die Halterungen taugen kaum für die Anbringung am Motorrad. Wer ­improvisiert und nicht die höchsten Ansprüche an Bild und Ton stellt, kann mit der Somikon DV-82.aqua gut arbeiten.
Die Somikon DV-82.aqua belegt den 9. Platz. Gut: Ordentlich abgedichtet, kommt sie auch ohne extra Schutzgehäuse aus. Schlecht: Die Halterungen taugen kaum für die Anbringung am Motorrad. Wer ­improvisiert und nicht die höchsten Ansprüche an Bild und Ton stellt, kann mit der Somikon DV-82.aqua gut arbeiten.

Somikon DV-82.Aqua

Anbieter: Pearl
Telefon: 0 76 31/36 02 00,
www.pearl.de
Preis: 99,90 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 120 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MOV
Speicher: Micro-SD
Größe: 90 x 41 x 36 mm
Gewicht: 97 g

Lieferumfang
USB-Kabel, AV-Kabel, HDMI-Kabel, Halteklammer, Lenkerhalterung Netzteil, Bedienungsanleitung, Schutzhülle; Extra-Ausstattung (+ 12,90 Euro): Helmhalterung und -gurt.

Video- und Tonqualität
Ordentliche Detailzeichnung; Blende reagiert schnell bei Lichtwechsel; Farben eher flau, leichter ­Graustich; geringes Bildrauschen, neigt zur Überbelichtung; Motorsound wird mit zu viel Höhen wiedergegeben, wirkt unecht.

Befestigung: für Motorradfahrer kaum taugliche Halterungen im Lieferumfang, Klemmschelle für Lenkerdurchmesser zu groß, lässt sich nicht ohne Unterlegen fixieren; Spiel in Haltesockel, dadurch Vibrationen in Fahrt
Bedienbarkeit: Bedienelemente mit Handschuhen nur fummelig zu bedienen
Verarbeitung/Ausstattung: Knöpfe wirken sehr billig und wenig langlebig, Gehäuseplastik wenig wertig

Fazit
Gut: Ordentlich abgedichtet, kommt sie auch ohne extra Schutzgehäuse aus. Schlecht: Die Halterungen taugen kaum für die Anbringung am Motorrad. Wer ­improvisiert und nicht die höchsten Ansprüche an Bild und Ton stellt, kann mit der Somikon DV-82.aqua gut arbeiten.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Die Telefunken FHD 170/5 macht den 3. Platz. Bei der Telefunken FHD 170/5 bleiben für Motorradfahrer kaum Wünsche offen: bereits serienmäßig großzügig ausgestattet, gute Bild- und Tonqualität, solide verarbeitet. Außerdem ist eine praktische Fernbedienung im Lieferumfang. Das alles zum Kampfpreis von 250 Euro. Top!
Die Telefunken FHD 170/5 macht den 3. Platz. Bei der Telefunken FHD 170/5 bleiben für Motorradfahrer kaum Wünsche offen: bereits serienmäßig großzügig ausgestattet, gute Bild- und Tonqualität, solide verarbeitet. Außerdem ist eine praktische Fernbedienung im Lieferumfang. Das alles zum Kampfpreis von 250 Euro. Top!

Telefunken FHD 170/5

Anbieter: Millennium 2000
Telefon: 089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50089/2 90 03 50,
www.millennium2000.de

Preis: 249 Euro
Max. Auflösung: 1920 x 1080p
Max. Aufnahmewinkel: 170 Grad
Max. Bildwiederholfrequenz: 60 fps
Dateiformat: MP4
Speicher: Micro-SD
Größe: 89 x 42 x 22 mm
Gewicht: 93 g

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Lieferumfang
Wasserdichtes Schutz­gehäuse, USB-Kabel, HDMI-Kabel, Netzteil, Bedienungsanleitung, Klebepad-Halterungen, Fernbedienung, Lenkerhalterung, Saugnapfhalterung, Adapter.

Video- und Tonqualität
Vergleichsweise farbecht, gute Balance bei Kontrasten, reagiert etwas empfindlich auf Gegenlicht, neigt zu Überbelichtung, gute Detailzeichnung, Blende regelt recht langsam; Motorgeräusche werden realitätsnah wiedergegeben.

Befestigung: Im Serienumfang enthaltene Halterungen und vor allem der Saugnapf eignen sich gut für schnelle und einfache Montage an verschiedenen Maschinen
Bedienbarkeit: Ausrichtung und Menüführung aufgrund Farbdisplays sehr gut; für Handschuhe etwas zu kleine Bedienelemente
Verarbeitung/Ausstattung: ­sauber verarbeitet, solides Kunststoffgehäuse; reichhaltige Serienausstattung

Fazit
Bei der Telefunken FHD 170/5 bleiben für Motorradfahrer kaum Wünsche offen: bereits serienmäßig großzügig ausgestattet, gute Bild- und Tonqualität, solide verarbeitet. Außerdem ist eine praktische Fernbedienung im Lieferumfang. Das
alles zum Kampfpreis von 250 Euro. Top!

MOTORRAD-Urteil: sehr gut, Kauftipp

Foto: MRD

Fazit

Große Preisunterschiede, große Unterschiede bei der Bildqualität. An die GoPro kommt so leicht nichts ran, aber dafür muss man auch sehr tief in die Tasche greifen. Der Markt bietet aber ein gutes Spektrum für jeden Geldbeutel. Wer keine profimäßige Filmerei betreiben will, kommt mit den deutlich preisgünstigeren Geräten von Midland und Telefunken bestens zurecht. Und selbst Preiskracher Somikon liefert tolle Bewegtbilder ab, ist also ein echter Tipp für Pfennigfuchser. Bei der ebenfalls günstigen a-rival hingegen sind die verwaschenen Krisselbilder kaum einen Heller wert.

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