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12 Akku-Werkstattlampen im Produkttest Fummeln im Darkroom

Wir wissen nicht, mit welchen Leuchtmitteln die Vertreter der Leporidae ihr Revier illuminieren. Profischrauber (Monteurus vulgaris) greifen jedenfalls zur Meisterlampe. Zwölf Erheller im Test.

Häschen in der Grube? Nicht wirklich. Hier geht es eher um den Kfz-Schrauber in der Grube, der beim Vorabcheck in der Werkstatt gern mal verborgene Stellen des zu beschraubenden Fahrzeugs ins rechte Licht setzt, um dem Kunden mit einem gemurmelten „Da müssen wir wohl mal bei!“ mehr oder weniger schonend beizubringen, dass es diesmal richtig teuer wird. Da dieser Job zu den fast schon hoheitlichen Aufgaben eines echten Kraftfahrzeugmeisters gehört und die verwendete Lampe bei Nichtbenutzung meist im Dienstkittel des besagten Experten verstaut wird, spricht man in der Szene von „Meisterlampen“. Dabei handelt es sich oft um batteriebetriebene Winzlinge, aber immer öfter kommen auch möglichst handliche Akkulampen zum Einsatz.

Um die geht es in dieser Geschichte. Der Motorradschrauber treibt sich zwar eher selten in Gruben herum, aber um in den Tiefen geöffneter Bauteile auf Verlorene-Schrauben-Jagd zu gehen oder in der dunklen Garage einfach nur die korrekte Reifenbezeichnung ablesen zu können, ist so ein Strahlemann eine ziemlich feine Sache. Den Saft fürs Licht liefern mittlerweile hauptsächlich Lithium-Ionen-Akkus – neun der zwölf getesteten Lampen sind damit bestückt. Dabei heißt „Li-Ion“ nicht zwangsläufig, dass im Vergleich zu den ansonsten und auch schon länger gebräuchlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) modernere Energieversorgung am Start ist. „Lithium-Ionen“ ist nämlich nur ein Oberbegriff für alle Akkus, bei denen Lithium beteiligt ist – und davon gibt es unterschiedlichste Spielarten in noch viel unterschiedlicheren (Fertigungs-)Qualitäten.

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So testet MOTORRAD: Fummeln im Darkroom

Alle Testmuster kaufte MOTORRAD im Januar 2014 in Baumärkten, im Kfz-Zubehörhandel und im Internet. Die Lampen wurden vermessen, gewogen und dann gemäß der jeweiligen Bedienungsanleitung voll geladen. Danach ging es in das abgedunkelte Fotostudio der Motor Presse Stuttgart zur „Lichtmessung“. Dabei ging es darum, aus einer Entfernung von einem Meter möglichst viel Licht in Richtung eines Profi-Belichtungsmessers (Lunasix 3 von Gossen) zu liefern. Der in den Datenkästen unter „Lichtstärke“ genannte Wert ist einheitenlos, dient normalerweise als Faktor für die Belichtungskorrektur und ist in diesem Fall eine gute Bezugsgröße – Faustformel: je höher der Wert, desto mehr Licht. Nach der Messung mussten die erneut auf volle Ladung gebrachten Lampen zeigen, wie lange sie nonstop bis zum Erlöschen bzw. bis zum Erreichen einer für Schrauberzwecke nicht mehr geeigneten Lichtstärke durchhalten.

Die Formulierung „Notbeleuchtung“ in den Datenkästen bezeichnet die an das helle Arbeitslicht anschließende Phase, in der die LEDs nur noch sehr funzeliges Licht liefern und ggf. nur noch glimmen. Bei Lampen mit der Wahlmöglichkeit zwischen Spot- und Flächenlicht wählte MOTORRAD das Flächenlicht. Die erneut voll geladenen Lampen durften dann in einem abgedunkelten Lagerraum zeigen, inwieweit die eher theoretischen Lichtmessungswerte zum praktischen Lichtempfinden zweier Testpersonen passen und ob sie z. B. blenden oder streuen.

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Foto: mps-Fotostudio
Die AEG Flächenleuchte FL 80 belegt den 7. Platz. Nichts für unterwegs und auch beim Forschen hinter Seiten­deckeln und unter Schutzblechen nur bedingt hilfreich. Als Zusatzlicht auf der Werkbank oder Hebebühne aber durchaus geeignet.
Die AEG Flächenleuchte FL 80 belegt den 7. Platz. Nichts für unterwegs und auch beim Forschen hinter Seiten­deckeln und unter Schutzblechen nur bedingt hilfreich. Als Zusatzlicht auf der Werkbank oder Hebebühne aber durchaus geeignet.

AEG Flächenleuchte FL 80

Anbieter: SPA SystemPartner GmbH & Co. KG, 76185 Karlsruhe, Tel. 07 21/6 252 80,www.aeg-automotive.com

Preis: 29,99/24,99 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 22 x 16,5 x 4 cm, Gewicht 512 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 1300 mAh, Ladezeit* max. 7 Stunden, Leuchtdauer* 3/1,5 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 115 Minuten (80 LED), Lichtstärke (Spot/Fläche) 7/6.

Ausstattung: Spotlicht mit 1 LED, Flächenlicht mit 2 x 40 LED (aufklappbar und getrennt schaltbar), Ladekabel (185 cm) mit Netzteil, 12-V-Kfz-Ladekabel, 3 Magnete.

Plus
Getrennte Schaltbarkeit des Flächenlichts ermöglicht große lichttechnische Flexibilität; gute Ausleuchtung bei
stationärem Einsatz; attraktiver Preis.

Minus
Relativ schwer und unhandlich; Ladebuchse im geschlossenen Zustand nur schwer zugänglich, Lade-LED kaum zu erkennen; Magnete halten die Lampe nur gemeinsam; geringe Leuchtdauer.

Fazit

Nichts für unterwegs und auch beim Forschen hinter Seiten­deckeln und unter Schutzblechen nur bedingt hilfreich. Als Zusatzlicht auf der Werkbank oder Hebebühne aber durchaus geeignet.
MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Die Berner Pocket deLux Bright: Der klappbare Rahmen gibt sicheren Stand; der Haken lässt sich leicht bedienen.
Die Berner Pocket deLux Bright: Der klappbare Rahmen gibt sicheren Stand; der Haken lässt sich leicht bedienen.

Berner Pocket deLux Bright

Anbieter: Berner Trading Holding GmbH, 74653 Künzelsau, Tel. 0 79 40/12 10, www.berner.eu

Preis: k. A./51,10 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 13 x 6,5 x 3 cm, Gewicht 186 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 1200 mAh, Ladezeit* ca. 3–4 Stunden, Leuchtdauer* ca. 2 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 155 Minuten, Lichtstärke 5.

Ausstattung: Flächenlicht mit 4 LED, Ladekabel (180 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, ausklappbarer Rahmen mit Gürtelclip, auszieh- und drehbarer Kunststoffhaken.

Plus
Sehr helles Licht; extrem starker Magnet, leicht zu bedienender Haken; hervorragende Verarbeitung und sehr robuste Machart; durch Klapprahmen absolut standsicher.

Minus
Kein Spotlicht; Ein/Aus-Schalter etwas schwergängig; benötigt für sicheren Griff eher große Hände, relativ hoher Preis.

Fazit

Eine sehr robuste Lampe für eher robuste Typen – Magnet und Baubreite sind etwas für echte Zupacker. Strahlt deutlich heller, als es der Messwert vermuten lässt und eignet sich gut für unterwegs.
MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 9. Platz landet die Bosch WorkLight. Als reine Werkstattlampe etwas zu schwach und mangels Magnet und Haken auch nicht ganz praxisgerecht. Als Universal- oder Campinglampe für unterwegs ist das knuffige Teil aber gut geeignet.
Auf dem 9. Platz landet die Bosch WorkLight. Als reine Werkstattlampe etwas zu schwach und mangels Magnet und Haken auch nicht ganz praxisgerecht. Als Universal- oder Campinglampe für unterwegs ist das knuffige Teil aber gut geeignet.

Bosch WorkLight

Anbieter: Robert Bosch GmbH, 70745 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 07 11/40 04 04 80, www.bosch-pt.com

Preis: 49,99/37,99 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 12,5 x 6 x 3 cm, Gewicht 146 g, Akku* Li-Ion 3,6 V, 1300 mAh, Ladezeit* 4 Stunden, Leuchtdauer* ca. 3 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 205 Minuten, Lichtstärke 4 2/3.

Ausstattung: Spotlicht mit 1 LED, Ladekabel (150 cm) mit Netzteil, klappbarer Rahmen mit Aufhängemöglichkeiten („Multifunktionsbügel“), Leuchtenkopf um 200 Grad schwenkbar.

Plus
Sehr handlich, Ein/Aus-Schalter sehr gut zu bedienen; Leuchtenkopf in jeder Lage punktgenau auszurichten und bei Nichtbenutzung sehr gut geschützt; Lade-LED zeigt Restkapazität an, durch Klapprahmen recht standsicher.

Minus
Etwas unterdurchschnittliche Lichtausbeute; kein Magnet; Rahmen z. T. nicht sauber entgratet und mit etwas lockerer Rastung; ambitionierter (UVP)-Preis.

Fazit

Als reine Werkstattlampe etwas zu schwach und mangels Magnet und Haken auch nicht ganz praxisgerecht. Als Universal- oder Campinglampe für unterwegs ist das knuffige Teil aber gut geeignet.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Die Brennenstuhl 28 LED Akku-Handleuchte teilt sich den letzten Platz mit der Pansan. Die Freude übers helle Licht weicht sehr schnell der Ernüchterung über die nur mäßige Lichtführung. Die Verarbeitung ist okay, und auch der Preis geht in Ordnung – trotzdem nur Mittelmaß.
Die Brennenstuhl 28 LED Akku-Handleuchte teilt sich den letzten Platz mit der Pansan. Die Freude übers helle Licht weicht sehr schnell der Ernüchterung über die nur mäßige Lichtführung. Die Verarbeitung ist okay, und auch der Preis geht in Ordnung – trotzdem nur Mittelmaß.

Brennenstuhl 28 LED Akku-Handleuchte

Anbieter: Hugo Brennenstuhl GmbH & Co. KG, 72074 Tübingen, Tel. 0 08 00/48 72 07 41, www.brennenstuhl.com

Preis: k. A./29,99 Euro (UVP/gezahlt bei Globus, Weinstadt)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 23,5 x 6 x 5 cm, Gewicht 264 g, Akku* NiMH 3,7 V, 1800 mAh, Ladezeit* mindes­tens 5 Stunden, Leuchtdauer* 4–5 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 285 Minuten (danach noch über 12 Stunden blinkend), Lichtstärke 7 2/3.

Ausstattung: Flächenlicht mit 28 LED, Ladekabel (150 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, ausklapp- und drehbarer Kunststoffhaken.

Plus
Sehr einfach zu bedienender Ein/Aus-Schalter; lange Leuchtdauer, auch danach noch lange als „Notbeleuchtung“ nutzbar; praxisgerechter Magnet.

Minus
Licht zwar recht hell, aber sehr ungleichmäßig verteilt, streut sehr stark; Haken etwas fummelig auszuklappen; insgesamt eher etwas zu schwer und unhandlich.

Fazit

Die Freude übers helle Licht weicht sehr schnell der Ernüchterung über die nur mäßige Lichtführung. Die Verarbeitung ist okay, und auch der Preis geht in Ordnung – trotzdem nur Mittelmaß.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Die ELRO FL306 belegt den 5. Platz. Die etwas andere Werkstattlampe mit ungewöhnlicher Bedienung. Das polarisiert: Man liebt oder hasst das Teil. Keine zwei Meinungen gibt’s darüber, dass es fürs Motorrad etwas unhandlich ist.
Die ELRO FL306 belegt den 5. Platz. Die etwas andere Werkstattlampe mit ungewöhnlicher Bedienung. Das polarisiert: Man liebt oder hasst das Teil. Keine zwei Meinungen gibt’s darüber, dass es fürs Motorrad etwas unhandlich ist.

ELRO FL306

Anbieter: Roos Electronics GmbH, 59823 Arnsberg, Tel. 0 29 31/5 29 60, www.elro.eu

Preis: 24,99/20,08 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 26 x 7 x 7 cm, Gewicht 390 g, Akku* NiMH 3,6 V, 800 mAh, Ladezeit* 3–5 Stunden, Leuchtdauer* 2–3 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 160 Minuten (30 LED, danach noch über 12 Stunden schwache „Notbeleuchtung“), Lichtstärke (Spot/Fläche) 6/6 1/3.

Ausstattung: Spotlicht mit 6 LED, Flächenlicht mit 30 LED (nach Auseinanderziehen der Lampe, getrennt und gemeinsam schaltbar), Ladekabel (175 cm) mit Netzteil, 12-V-Kfz-Ladekabel, 1 Magnet (4 Einsätze).

Plus
Flächenlicht hell und sehr gleichmäßig verteilt; Schalter leicht zu bedienen, einfaches Auseinanderziehen; gute Standsicherheit; ordentliche Verarbeitung; attraktiver Peis.

Minus
Funzeliges Spotlicht; Magnet etwas zu schwach; kein Haken; unhandlich.

Fazit

Die etwas andere Werkstattlampe mit ungewöhnlicher Bedienung. Das polarisiert: Man liebt oder hasst das Teil. Keine zwei Meinungen gibt’s darüber, dass es fürs Motorrad etwas unhandlich ist.
MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Den ersten Platz macht die Kunzer LED-Arbeitslampe PL-023. Leuchtstark und praxisgerecht gestaltet, ordentlich verarbeitet und das alles zu einem sehr fairen Preis – die Hausmarke des renommierten Werkstattausrüsters liefert einen würdigen Testsieger.
Den ersten Platz macht die Kunzer LED-Arbeitslampe PL-023. Leuchtstark und praxisgerecht gestaltet, ordentlich verarbeitet und das alles zu einem sehr fairen Preis – die Hausmarke des renommierten Werkstattausrüsters liefert einen würdigen Testsieger.

Kunzer LED-Arbeitslampe PL-023

Anbieter: Kunzer GmbH, 85661 Forstinning, Tel. 0 81 21/22 00, www.kunzer.de

Preis: 31,00/30,82 Euro (UVP/gezahlt bei Stahlgruber, Stuttgart)

Herstellungsland: China
Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 21,5 x 5 x 5,5 cm, Gewicht 204 g, Akku* Li-Ion 3,6 V, 1000 mAh, Ladezeit* 3,5–4 Stunden, Leuchtdauer* ca. 1,5 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 185 Minuten (18 LED), Lichtstärke (Spot/Fläche) 6/7.

Ausstattung: Spotlicht mit 5 LED, Flächenlicht mit 18 LED (getrennt schaltbar), Ladekabel (140 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, Aufhänge­öse, Lampenkopf um 120 Grad schwenkbar.

Plus
Punktgenauer und heller Spot, sehr helles und gleichmäßiges Flächenlicht; durch Gelenk sehr flexibel einsetzbar; Ein/Aus-Schalter einfach zu bedienen; gute Standsicherheit; robuste Machart, ordentliche Verarbeitung; hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Minus
Magnet dürfte noch etwas stärker sein; keine Lade-Ende-Anzeige.

Fazit

Leuchtstark und praxisgerecht gestaltet, ordentlich verarbeitet und das alles zu einem sehr fairen Preis – die Hausmarke des renommierten Werkstattausrüsters liefert einen würdigen Testsieger.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Foto: mps-Fotostudio
Den 6. Platz macht die Lena Cobus Duo LED. Das enttäuschende Spotlicht und der heftige Preis verhageln etwas das Ergebnis, die Basis hätte aber durchaus für ein „sehr gut“ getaugt. Unterm Strich eine grundsolide Leistung.
Den 6. Platz macht die Lena Cobus Duo LED. Das enttäuschende Spotlicht und der heftige Preis verhageln etwas das Ergebnis, die Basis hätte aber durchaus für ein „sehr gut“ getaugt. Unterm Strich eine grundsolide Leistung.

Lena Cobus Duo LED

Anbieter: Clavis Tool GmbH, 63741 Aschaffenburg, Tel. 0 60 21/45 70 40, www.clavis-tool.de

Preis: 65,33/50,48 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 28 x 7 x 4 cm, Gewicht 290 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 1800 mAh, Ladezeit* 4 Stunden, Leuchtdauer* 4 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 250 Minuten (24 LED), Lichtstärke (Spot/Fläche) 3 1/3.

Ausstattung: Spotlicht mit 1 LED, Flächenlicht mit 24 LED (getrennt schaltbar), Ladekabel (155 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, Aufhängeöse, Lampenkopf um 120 Grad schwenkbar und um 180 Grad drehbar.

Plus
Angenehm weiches und sehr gleichmäßiges Flächenlicht, lange Leuchtdauer; durch Gelenk und drehbaren Leuchtenkopf sehr flexibel einsetzbar; gute Standsicherheit, starker Magnet; ordentliche Verarbeitung.

Minus
Trübes, funzeliges Spotlicht; Aufhängeöse etwas zu lose, schlackert hin und her; sehr hoher Preis.

Fazit

Das enttäuschende Spotlicht und der heftige Preis verhageln etwas das Ergebnis, die Basis hätte aber durchaus für ein „sehr gut“ getaugt. Unterm Strich eine grundsolide Leistung.
MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 4. Platz landet die OBI LED Flächenleuchte. Kompakt und handlich, ordentlich verarbeitet, dazu hell und mit sehr langer Ausdauer – die Baumarkt-Hausmarke überzeugt im Werkstattalltag vollauf. Und das zu einem sehr attraktiven Preis.
Auf dem 4. Platz landet die OBI LED Flächenleuchte. Kompakt und handlich, ordentlich verarbeitet, dazu hell und mit sehr langer Ausdauer – die Baumarkt-Hausmarke überzeugt im Werkstattalltag vollauf. Und das zu einem sehr attraktiven Preis.

OBI LED Flächenleuchte

Anbieter: Emil Lux GmbH & Co. KG, 42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96/76 40 00, www.lux-tools.de

Preis: 24,99/24,99 Euro (UVP/gezahlt bei OBI, Stuttgart)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 20,2 x 6,5 x 3,5 cm, Gewicht 222 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 1200 mAh, Ladezeit* 4 Stunden, Leuchtdauer* 4 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 320 Minuten, Lichtstärke 6.

Ausstattung: Flächenlicht mit 20 LED, Ladekabel (180 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, ausklapp- und drehbarer Kunststoffhaken, ausklappbarer Aufstellfuß, Trageschlaufe.

Plus
Relativ helles Licht, gleichmäßige, praxisgerechte Lichtverteilung, sehr lange Leuchtdauer; starker Magnet, Gehäuse sehr handlich; ordentliche Verarbeitung; sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Minus
Schalter auf der Rückseite nicht übermäßig praxisgerecht; Haken und Aufsteller nur sehr fummelig heraus­zuklappen; Standfestigkeit ohne Magneteinsatz nicht sehr hoch.

Fazit

Kompakt und handlich, ordentlich verarbeitet, dazu hell und mit sehr langer Ausdauer – die Baumarkt-Hausmarke überzeugt im Werkstattalltag vollauf. Und das zu einem sehr attraktiven Preis.
MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem letzten Platz landet die Pansan 5022SDM Li-Ion. Sie ist keine wirklich schlechte Lampe, aber im direkten Vergleich mit den starken Mitbewerbern fällt dieses Modell deutlich ab. Der – ebenfalls im direkten Vergleich – zu hohe Preis macht’s nicht einfacher.
Auf dem letzten Platz landet die Pansan 5022SDM Li-Ion. Sie ist keine wirklich schlechte Lampe, aber im direkten Vergleich mit den starken Mitbewerbern fällt dieses Modell deutlich ab. Der – ebenfalls im direkten Vergleich – zu hohe Preis macht’s nicht einfacher.

Pansan 5022SMD Li-Ion

Anbieter: A1. Light and More Lichttechnik GmbH, 73249 Wernau, Tel. 0 71 53/92 22 90, www.a1-light.de

Preis: 58,31/53,94 Euro (UVP/gezahlt bei Martika Autoteile, Backnang)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 24,5 x 6 x 4,5 cm, Gewicht 236 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 1800 mAh, Ladezeit* ca. 4–5 Stunden, Leuchtdauer* ca. 4 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 320 Minuten, Lichtstärke 4,5.

Ausstattung: Flächenlicht mit 28 LED, Ladekabel (120 cm) mit Netzteil, 1 Magnet, ausklapp- und drehbarer Kunstststoffhaken.

Plus
Sehr lange Leuchtdauer; Haken einfach auszuklappen, Ein/Aus-Schalter sehr leicht zu betätigen; gute Verarbeitung.

Minus
Licht nicht besonders hell; ungleich­mäßige, etwas streifige Lichtverteilung; Magnet zu schwach; Griff nur für große Hände gut geeignet; für das Gebotene zu teuer.

Fazit

Keine wirklich schlechte Lampe, aber im direkten Vergleich mit den starken Mitbewerbern fällt dieses Modell deutlich ab. Der – ebenfalls im direkten Vergleich – zu hohe Preis macht’s nicht einfacher.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Die Philips Penlight Premium schlittert am 1. Platz vorbei. Sie ist teuer und gut. Sehr, sehr gut! Tolles Licht, hervorragende Verarbeitung, tadellose Handlichkeit. Ein echtes Profi-Gerät, das seinen Preis hat, dabei aber im wahrsten Sinne des Wortes preiswert ist.
Die Philips Penlight Premium schlittert am 1. Platz vorbei. Sie ist teuer und gut. Sehr, sehr gut! Tolles Licht, hervorragende Verarbeitung, tadellose Handlichkeit. Ein echtes Profi-Gerät, das seinen Preis hat, dabei aber im wahrsten Sinne des Wortes preiswert ist.

Philips Penlight Premium

Anbieter: Koninklijke Philips Electronics N. V., 5656 AE Eindhoven/NL, Tel. 0 08 00/74 45 47 75, www.philips.com/automotive

Preis: 79,90/104,89 Euro (UVP/gezahlt bei Stahlgruber, Stuttgart)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 17,5 x 3,5 x 2 cm, Gewicht 106 g, Akku* Li-Ion 3,2 V, 1800 mAh, Ladezeit* 2 Stunden, Leuchtdauer* unter 6 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 160 Minuten (4 LED, danach noch 6 Stunden „Notbeleuchtung“), Licht­stärke (Spot/Fläche) 8 2/3 /4 2/3.

Ausstattung: Spotlicht mit 1 LED, Flächenlicht mit 4 LED (getrennt schaltbar), Ladekabel (50 cm) mit Netzteil (teilbar für USB-Anschluss), 2 Magnete, Taschenclip, Kunststoffkoffer.

Plus
Überragendes Spotlicht, gutes und gleichmäßiges Flächenlicht; sehr kurze Ladezeit; sehr handlich und einfach überall zu verstauen; Ladekabel auch als USB-Anschluss nutzbar; sehr robustes Metallgehäuse, insgesamt hervorragende Verarbeitung.

Minus
Ladekabel viel zu kurz; Magnete dürften noch etwas kräftiger sein; hoher Preis.

Fazit

Sie ist teuer und gut. Sehr, sehr gut! Tolles Licht, hervorragende Verarbeitung, tadellose Handlichkeit. Ein echtes Profi-Gerät, das seinen Preis hat, dabei aber im wahrsten Sinne des Wortes preiswert ist.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Foto: mps-Fotostudio
Den 8. Platz macht die ProPlus Werkstattlampe COB LED. Zu einem guten Urteil hat wirklich nicht viel gefehlt. Leuchtstärke und Ausdauer überzeugen vollauf, in Sachen Ausstattung und Verarbeitung lässt der Handschmeichler aber einige Punkte liegen.
Den 8. Platz macht die ProPlus Werkstattlampe COB LED. Zu einem guten Urteil hat wirklich nicht viel gefehlt. Leuchtstärke und Ausdauer überzeugen vollauf, in Sachen Ausstattung und Verarbeitung lässt der Handschmeichler aber einige Punkte liegen.

ProPlus Werkstattlampe COB LED

Anbieter: PAT Europe BV, 1724 BG Oudkarspel/NL, Tel. 00 31/2 26/33 14 50, www.pateurope.com

Preis: ca. 30,00/28,95 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China; TECHNISCHE DATEN: Abmessungen (L x B x H) 21 x 5 x 4 cm, Gewicht 150 g, Akku* Li-Ion 3,7 V, 2200 mAh, Ladezeit* ca. 4 Stunden, Leuchtdauer* 2 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 300 Minuten (danach noch 4 Stunden „Notbeleuchtung“), Lichtstärke 5 1/3.

Ausstattung: Flächenlicht mit 20 LED, Ladekabel (175 cm) mit Netzteil, 12-V-Kfz-Ladekabel, 1 Magnet, Gürtelclip.

Plus
Extrem helles Licht, gleichmäßige und große Flächenausleuchtung; sehr lange Leuchtdauer; liegt sehr gut in der Hand, sehr einfach zu bedienender Ein/Aus-Schalter, angenehm leicht; starker Magnet; Preis.

Minus
Kein Haken zum Aufhängen; steht nur sehr wacklig; Verarbeitung etwas durchwachsen (Pickel auf dem Reflektor).

Fazit

Zu einem guten Urteil hat wirklich nicht viel gefehlt. Leuchtstärke und Ausdauer überzeugen vollauf, in Sachen Ausstattung und
Verarbeitung lässt der Handschmeichler aber einige Punkte liegen.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Den 10. Platz belegt die Ring REIL2500. Keine üppige Ausstattung, keine überragende Leuchtdauer, dazu eine etwas grobschlächtige Machart und ein relativ hoher Preis – damit lässt sich in diesem starken Testfeld nur wenig erreichen.
Den 10. Platz belegt die Ring REIL2500. Keine üppige Ausstattung, keine überragende Leuchtdauer, dazu eine etwas grobschlächtige Machart und ein relativ hoher Preis – damit lässt sich in diesem starken Testfeld nur wenig erreichen.

Ring REIL2500

Anbieter: Ring Automotive Limited, LS 12 GNA Leeds/GB, Tel. 00 44/1 13/2 13 20 00, www.ringautomotive.co.uk

Preis: 49,95/37,00 Euro (UVP/gezahlt bei Amazon, Internet)

Herstellungsland: China

Technische Daten: Abmessungen (L x B x H) 18,5 x 5,5 x 3,5 cm, Gewicht 208 g, Akku* NiMH 3,6 V, 1800 mAh, Ladezeit* 6 Stunden, Leuchtdauer* bis zu 4 Stunden, Leuchtdauer gemessen: 195 Minuten (danach noch über zwölf Stunden „Notbeleuchtung“), Lichtstärke 6.

Ausstattung: Flächenlicht mit 15 LED, Ladekabel (185 cm) mit Netzteil, ausklappbarer Haken/Aufsteller.

Plus
Relativ helles, angenehm weiches Licht mit gleichmäßiger Verteilung; recht handlich.

Minus
Etwas schwergängiger Ein/Aus-Schalter; keine Lade-Ende-Anzeige, kein Magnet; steht auch mit Stütze etwas wacklig; zum Teil etwas rustikale Verarbeitung (Verklebung der Frontabdeckung).

Fazit

Keine üppige Ausstattung, keine überragende Leuchtdauer, dazu eine etwas grobschlächtige Machart und ein relativ hoher Preis – damit lässt sich in diesem starken Testfeld nur wenig erreichen.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: MRD

MOTORRAD-Endwertung

Fazit
Und wo ist jetzt der legendäre MOTORRAD-Kauftipp? Es gibt keinen gesonderten, denn der Testsieger ist auch gleichzeitig das Modell, welches am meisten fürs Geld bietet – besser kann ein Test doch gar nicht laufen. Wer allerdings noch etwas mehr Handlichkeit und Verarbeitungsqualität haben möchte und nicht so sehr aufs Geld schauen will/muss, kauft die Philips Penlight Premium – ein echtes Profigerät, das wie für die Ewigkeit gemacht ist.

Doch auch hinter den beiden mit „sehr gut“ beurteilten Produkten ist durchweg ordentliche Qualität zu finden. Besonders das OBI-Hausmarkenmodell überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer weniger auf Mobilität, dafür aber auf lichttechnische Flexibilität am Arbeitsplatz Wert legt, könnte mit der AEG Flächenleuchte glücklich werden. Und selbst in der „befriedigend“-Klasse schlummern noch echte Schätzchen: zum Beispiel die Bosch WorkLight als sehr gute Reise- statt befriedigende Werkstattlampe.

Lithium-Ionen- oder NiMh-Akkus?

Lithium-Ionen-Akkus haben aber allgemein den Vorteil, dass sie sich bei längerer Lagerung meist nicht ganz so schnell selbst entladen wie Akkus aus der Vor-Li-Ion-Zeit und auch keinen Memory-Effekt kennen. Ihr aber nicht zu unterschätzender Nachteil: Wenn sie nicht mehr können, passiert das meist von gleich auf sofort. NiMh-Akkus werden dagegen langsam schwächer, entsprechend müder leuchtende LEDs kündigen den Nachladebedarf frühzeitig an.

Aus der Frage Li-Ion oder NiMH muss man also keine Glaubenssache machen. Die in der Produktion meist etwas günstigeren NiMH-­Akkus haben durchaus noch ihre Berechtigung. Zu einem Platz aufs Podium reicht’s für sie bei diesem Test aber trotzdem nicht, doch das liegt ganz sicher nicht (nur) an der Akkutechnik.

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