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14 Luftpumpen im Vergleichstest Handluftpumpen, Mini-Kompressoren und Fußluftpumpen

Ob Handluftpumpe, Mini-Kompressor oder Fußluftpumpe - eines davon gehört in jede gut sortierte Schraubergarage. Die drei Bauarten und 14 Luftpumpen-Modelle im Vergleichstest.

Nun kommen Sie uns bitte nicht mit der Ansage „An meiner Tankstelle gibt’s die Luft umsonst – ich brauche keinen Luftpumpen-Test!“ Denn entweder Sie fahren einen Motorroller mit Trommelbremse – für den sind Tankstellen-Luftdruckprüfer durchaus geeignet, und Sie sind hier der falsche Leser –, oder Sie haben noch nie versucht, mit einer ziemlich unhandlichen Tankstellen-Luftdruckprüferlanze zwischen Gussrad und Doppelscheibenbremse ans Reifenventil zu kommen.

Na also, wir verstehen uns: Es geht doch nichts über die fast schon kontemplative Kontrolle des Reifenfülldrucks in der heimischen Garage. Neben Ruhe und Beschaulichkeit gibt es dort auch kalte Reifen (die in Bordbüchern und Reparaturanleitungen genannten Druckwerte gelten ausschließlich für ebensolche) und mit etwas Glück auch kaltes Bier. In fast jeder schon etwas länger beschraubten Garage oder Werkstatt gibt es in der hintersten Ecke aber auch eine Luftpumpen-Leiche, meist eine Vertreterin der Gattung Pedalo vulgaris, vulgo Baumarkt-Billigfußluftpumpe. Zum Tod führten meist abgerissene Luftschläuche, zerbröselte Plastik-Manometer oder einfach nur abgebrochene Bedienteile mit nicht wirklich schönen Resten von Deppen-Schweißnähten.

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14 Luftpumpen-Modelle aus drei Kategorien

Um es kurz zu machen: Nahezu jeder Hobbyschrauber hat sich bei Luftpumpen schon mal gewaltig verkauft. Manche sogar mehrfach. Um in Zukunft zu wissen, mit welchen Geräten man etwas länger als nur einen Sommer Druck machen kann, sichtete MOTORRAD das üppige Angebot und kaufte 14 Luftpumpen-Modelle aus drei Kategorien.

13 Pumpen-Modelle hatten in den einschlägigen Online-Bewertungsportalen durchweg ordentliche Beurteilungen erhalten. Bei einem Modell interessierte es MOTORRAD ganz besonders, ob es womöglich etwas über die Produktqualität aussagt, wenn die (durchaus fairen) Versandkosten in etwa genauso hoch sind wie der Produktpreis. Wir nehmen die Antwort vorweg: ja!

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Klemmen geht schneller, Schrauben hält besser

Ob mit Hand, Fuß oder gar elektrisch gepumpt werden soll, ist fast schon eine philosophische Frage. Handbetriebene Standluftpumpen haben den Vorteil, mit meist deutlich weniger Pumphüben als ihre fußbetriebenen Schwestermodelle für pralle Gummis zu sorgen. Dafür sind sie sperriger, und wer „Rücken“ hat, wird sich mit ihnen nicht wirklich anfreunden können. Fußbetriebene Blasebälge überzeugen mit Kompaktheit, doch ihre etwas aufwendigere Mechanik ist in Verbindung mit einem zwangsläufig etwas unkoordinierteren Bewegungsablauf des Bedieners deutlich verschleißanfälliger als die der handbedienten Pumpen. Andererseits lassen sich auch Fußpumpen meist sehr gut mit der Hand betätigen. Was besonders dann von Vorteil ist, wenn der Schlauchanschluss nicht dauerhaft von allein auf dem Reifenventil bleiben möchte und eine haltende zweite Hand gefragt ist. Versuchen Sie das mal mit einer handbetriebenen Standluftpumpe – viel Spaß beim Werkstatt-Kamasutra!

Stichwort Schlauchanschluss: Ob per Hebel geklemmt oder via Mutter geschraubt werden soll, ist reine Geschmackssache. Klemmen geht etwas schneller, Schrauben hält oft besser und macht die besagte helfende Hand entbehrlich. Allerdings sind beim Abnehmen eines geschraubten Schlauchanschlusses etwas mehr Geschick und Schnelligkeit gefragt, denn wer sich damit zu viel Zeit lässt, wird meist mit Druckverlust bestraft und darf die Übung wiederholen.

Eierlegende Wollmilchsau gibt es unter den Testkandidaten nicht

Kommen wir zu den elektrisch betriebenen Minikompressoren. Die werden über 12-Volt-Bordsteckdosen betrieben, wobei mit Bord fast immer Auto-Bord gemeint ist, also die große Euro-Bordsteckdose. Die gibt’s am Motorrad eher selten, wer also Strom haben will, muss mit einem Adapter arbeiten oder gleich den Zigarettenanzünder der Familienkutsche bemühen. Meistens, aber nicht immer, denn zwei löbliche Ausnahmen sind im Testfeld zu finden: Der Stecker des Airman Tour passt auch in kleine Normsteckdosen von Motorrädern; und Black & Decker liefert noch einen zweiten Stromanschluss mit, der ans 230-Volt-Wechselspannungsnetz, also an jede Haushaltssteckdose passt.

Neben der Stromversorgung sollte man sich vor dem Kauf eines Minikompressors auch Gedanken über mögliche Lärmbelästigungen machen. Die Dinger mögen klein sein, höllisch laut sind sie meist trotzdem – und keine gute Idee, um damit sonntagmittags mal eben kurz in die Tiefgarage der Seniorenwohnanlage zu gehen. Die legendäre eierlegende Wollmilchsau gibt es unter den Testkandidaten leider nicht, aber der Testsieger kommt dem Pumpen-Ideal schon ziemlich nah: ein Zweizylinder gewinnt!

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 11. Platz landet die Alpin Alu-Handluftpumpe 72944. Das Leichtgewicht ist ordentlich gemacht und erfüllt seinen wesentlichen Zweck. Im direkten Vergleich mit dem nahezu gleichteuren Alca-Modell fallen einige Detailmängel – Stichwort Manometer – aber recht deutlich auf und vereiteln knapp ein
Auf dem 11. Platz landet die Alpin Alu-Handluftpumpe 72944. Das Leichtgewicht ist ordentlich gemacht und erfüllt seinen wesentlichen Zweck. Im direkten Vergleich mit dem nahezu gleichteuren Alca-Modell fallen einige Detailmängel – Stichwort Manometer – aber recht deutlich auf und vereiteln knapp ein "gut".

Alpin Alu-Handluftpumpe 72944

Anbieter
Rinder Warenhandelsgesellschaft m. b. H,
85774 Unterföhring, Tel. 0 89/14 33 58 22,
www.rinder.org

Preis: 18,51 Euro (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Handluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Alugehäuse mit Kunststoffgriff
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und zwei Universal-Adapter
Abmessung/Gewicht: 56 x 13 x 5,5 cm (L x B x H), Schlauchlänge 55 cm/830 g
Manometer: analog, Anzeige 0–10 bar/0–1 MPa
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: ca. 1,9 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 40 Hübe
Herstellungsland: China

Plus
Schlauchanschluss einfach; gute Effizienz; befriedigende Verarbeitung; Preis.

Minus
Nicht sehr standsicher; fehlende Zubehör-Unterbringung; Manometer mit zu grober Skala, beim Aufpumpen keine Zwischenkontrolle möglich; Schlauch etwas zu kurz.

Fazit
Das Leichtgewicht ist ordentlich gemacht und erfüllt seinen wesentlichen Zweck. Im direkten Vergleich mit dem nahezu gleichteuren Alca-Modell fallen einige Detailmängel – Stichwort Manometer – aber recht deutlich auf und vereiteln knapp ein "gut".

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem Siegertreppchen landet die Alca Hochleistungsluftpumpe 217100. Viel Pumpe für erstaunlich wenig Geld. Unter den motorlosen Pumpen dieses Tests liegt die Alca bei der Effizienz ganz klar vorn und trägt den Zusatz „Hochleistungsluftpumpe“ zu Recht. Die Bedienung (Schlauch) dürfte aber noch einfacher gehen.
Auf dem Siegertreppchen landet die Alca Hochleistungsluftpumpe 217100. Viel Pumpe für erstaunlich wenig Geld. Unter den motorlosen Pumpen dieses Tests liegt die Alca bei der Effizienz ganz klar vorn und trägt den Zusatz „Hochleistungsluftpumpe“ zu Recht. Die Bedienung (Schlauch) dürfte aber noch einfacher gehen.

Alca Hochleistungs-Luftpumpe 217100 (Handpumpe)

Anbieter
Alca Mobil Logistics + Services GmbH
15859 Storkow, Tel. 03 36 78/68 70,
www.alcashop.de

Preis: 18,90 Euro + 0,70 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Handluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Metallgehäuse mit Kunststoffgriff
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und drei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 61 x 13,5 x 6,5 cm (L x B x H), Schlauchlänge 54 cm/1376 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 27 Hübe
Herstellungsland: China

Plus
Sicherer Stand; hervorragende Effizienz; großes, sehr gut ablesbares Manometer; gute Verarbeitung; Preis.

Minus
Schlauchanschluss etwas schwergängig, ggf. etwas stärkerer Druckverlust beim Abnehmen möglich; Schlauch etwas zu kurz.

Fazit
Viel Pumpe für erstaunlich wenig Geld. Unter den motorlosen Pumpen dieses Tests liegt die Alca bei der Effizienz ganz klar vorn und trägt den Zusatz „Hochleistungsluftpumpe“ zu Recht. Die Bedienung (Schlauch) dürfte aber noch einfacher gehen.

MOTORRAD-Urteil: gut, MOTORRAD-Kauftipp

Foto: mps-Fotostudio
Knapp am 1. Platz vorbei ist der SKS Original Rennkompressor. Schwer, stark, (relativ) teuer – und eine Anschaffung fürs Leben. Ganz perfekt ist auch der legendäre Rennkompressor nicht: Beim Manometer ginge noch etwas mehr. Achtung: Es gibt vier verschiedene Ventilköpfe – und nicht jeder passt überall gut.
Knapp am 1. Platz vorbei ist der SKS Original Rennkompressor. Schwer, stark, (relativ) teuer – und eine Anschaffung fürs Leben. Ganz perfekt ist auch der legendäre Rennkompressor nicht: Beim Manometer ginge noch etwas mehr. Achtung: Es gibt vier verschiedene Ventilköpfe – und nicht jeder passt überall gut.

SKS Original Rennkompressor (Handpumpe)

Anbieter
SKS Metaplast Scheffer-Klute GmbH,
59846 Sundern, Tel. 0 29 33/83 10,
www.sks-germany.com

Preis: 42,99 Euro + 5,90 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Handluftpumpe, Schlauch­anschluss mit Hebelstecker (E. V. A.)
Material: Metallgehäuse mit Holzgriff
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-, Dunlop- und Sclaverand-Ventil
Abmessungen/Gewicht: 67 x 13,5 x 7 cm (L x B x H), Schlauchlänge 120 cm/2220 g
Manometer: analog, Anzeige 0–17 bar/0–240 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 41 Hübe
Herstellungsland: Deutschland

Plus
Sehr sicherer Stand; gute Effizienz; kein Druckverlust beim An- und Absetzen; sehr langer Schlauch; top Verarbeitung; verschiedene Schlauchanschlüsse lieferbar; fünf Jahre Garantie; Ersatzteilversorgung.

Minus
Ansetzen auf kurzen Schrader-Ventilen kaum möglich, mit E. V. A.-Ventilkopf wird Verlängerung benötigt; Manometerskala etwas zu grob.

Fazit
Schwer, stark, (relativ) teuer – und eine Anschaffung fürs Leben. Doch ganz perfekt ist auch der legendäre Rennkompressor nicht: Beim Manometer ginge noch etwas mehr. Achtung: Es gibt vier verschiedene Ventilköpfe – und nicht jeder passt überall gut.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Foto: mps-Fotostudio
Minikompressor trifft die Sache bei er Airman Tour 52-074 nur unzureichend. Der Knirps ist ein Ultramini und damit perfekt für unterwegs. Passt sogar an kleine (Motorrad-)Steckdosen, macht ordentlich Druck, tönt dabei aber auch recht kernig. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Minikompressor trifft die Sache bei er Airman Tour 52-074 nur unzureichend. Der Knirps ist ein Ultramini und damit perfekt für unterwegs. Passt sogar an kleine (Motorrad-)Steckdosen, macht ordentlich Druck, tönt dabei aber auch recht kernig. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Airman Tour 52-074 (Kompressor)

Anbieter
Active Tools Europe GmbH,
32108 Bad Salzuflen, Tel. 05 22/94 49 70,
www.my-airman.com

Preis: 29,99 Euro (gekauft bei Polo, Jüchen)
Bauart: Minikompressor mit 12-V-Anschluss für kleine Norm- und große Euro-Steckdose, Schlauchanschluss mit Verschraubung
Material: Kunststoffgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und zwei Universal-Adapter, Stoffbeutel
Abmessung/Gewicht: 14,5 x 12,5 x 6,5 cm (L x B x H), Schlauchlänge 27 cm/582 g
Manometer: analog, Anzeige 0–6 bar/0–87 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumpdauer: 1,5–2,5 bar: 43 sek
Herstellungsland: China

Plus
Praktischer Doppel-Zigarettenanzünderstecker; gute Unterbringung von Schlauch, Kabel und Zubehör; sehr kompakte Abmessungen; ­einfacher Schlauchanschluss, gute Effizienz; sehr gute Druckkontrolle während des Befüllens; befriedigende Verarbeitung; Ausstattung.

Minus
Viel zu kurzer Schlauch; relativ laut.

Fazit
Minikompressor trifft die Sache nur unzureichend. Der Knirps ist ein Ultramini und damit perfekt für unterwegs. Passt sogar an kleine (Motorrad-)Steckdosen, macht ordentlich Druck, tönt dabei aber auch recht kernig. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Knapp am 11. Platz vorbeigeschlittert ist die Alca Kompressor 12V Nonstop 220000. Ein eher unauffälliges Gerät ohne gravierende Schwächen, aber auch ohne überragende Stärken. Als Zweitpumpe neben einem mit Muskelkraft betriebenen Gerät durchaus gut geeignet. Das geringe Gewicht und nicht zu große Gehäuse machen es mobil.
Knapp am 11. Platz vorbeigeschlittert ist die Alca Kompressor 12V Nonstop 220000. Ein eher unauffälliges Gerät ohne gravierende Schwächen, aber auch ohne überragende Stärken. Als Zweitpumpe neben einem mit Muskelkraft betriebenen Gerät durchaus gut geeignet. Das geringe Gewicht und nicht zu große Gehäuse machen es mobil.

Alca Kompressor 12V Nonstop 220000

Anbieter
Alca Mobil Logistics + Services GmbH
15859 Storkow, Tel. 03 36 78/68 70,
www.alcashop.de

Preis: 25,90 Euro + 0,98 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Minikompressor mit 12-V-Anschluss für große Euro-Steckdose, Schlauchanschluss mit Hebel­stecker
Material: Kunststoffgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und drei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 16,5 x 13,5 x 8 cm (L x B x H), Schlauchlänge 65 cm/886 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 1,9 bar
Pumpdauer: 1,5–2,5 bar: 64 sek
Herstellungsland: China

Plus
Manometer beleuchtet, große und gut ablesbare Skala; noch befrie­digende Effizienz; sehr gute Druckkontrolle während des Befüllens; befriedigende Verarbeitung; Preis.

Minus
Schlauchanschluss ggf. etwas schwergängig; relativ laut; keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Schlauch und Kabel.

Fazit
Ein eher unauffälliges Gerät ohne gravierende Schwächen, aber auch ohne überragende Stärken. Als Zweitpumpe neben einem mit Muskelkraft betriebenen Gerät durchaus gut geeignet. Das geringe Gewicht und nicht zu große Gehäuse machen es mobil.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: mps-Fotostudio
Punktgleich sind die beiden Kompressoren von Black & Decker und Airman. Der Übergang zum ausgewachsenen Kompressor ist beim Black & Decker Airstation ASI300 fließend – zumindest was die Abmessungen angeht. Bei der Effizienz wäre aber noch etwas mehr machbar gewesen. Die sehr komfortable Bedienung und der Netzanschluss sind aber gute Kaufgründe.
Punktgleich sind die beiden Kompressoren von Black & Decker und Airman. Der Übergang zum ausgewachsenen Kompressor ist beim Black & Decker Airstation ASI300 fließend – zumindest was die Abmessungen angeht. Bei der Effizienz wäre aber noch etwas mehr machbar gewesen. Die sehr komfortable Bedienung und der Netzanschluss sind aber gute Kaufgründe.

Black & Decker AirStation ASI300 (Kompressor)

Anbieter
Black & Decker GmbH,
65510 Idstein, Tel. 0 61 26/2 10,
www.blackanddecker.eu

Preis: 49,99 Euro + 6,90 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Minikompressor mit 12-V-Anschluss für große Euro-Steckdose und 230-V-Netzanschluss, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Kunststoffgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, drei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 28,5 x 15,5 x 19 cm (L x B x H), Schlauchlänge 70 cm/2450 g
Manometer: digital, Anzeige in bar, psi, kPa
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumpdauer 1,5–2,5 bar: 55 sek
Herstellungsland: China

Plus
Sehr gute Unterbringung von Schlauch, Kabeln und Zubehör; sehr einfacher Schlauchanschluss, sehr komfortable Bedienung (Druckvorwahl); kein Druckverlust beim An- und Absetzen; befriedigende Effi­zienz; gute Druckkontrolle während des Befüllens; gute Verarbeitung.

Minus
Sperrig und schwer; Dunlop-Adapter fehlt; relativ laut.

Fazit
Der Übergang zum ausgewachsenen Kompressor ist fließend – zumindest was die Abmessungen angeht. Bei der Effizienz wäre aber noch etwas mehr machbar gewesen. Die sehr komfortable Bedienung und der Netzanschluss sind aber gute Kaufgründe.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Der Michelin Hochleistungskompressor 92412 belegt den 8. Platz. Einfach zu bedienen, top ausgestattet, gut verarbeitet und relativ günstig – das etwas verspielte und durchaus sympathische Gerät hat alle Anlagen zum Bestseller. Wenn da die Sache mit der Effizienz nicht wäre. Wer Geduld hat, kauft trotzdem richtig.
Der Michelin Hochleistungskompressor 92412 belegt den 8. Platz. Einfach zu bedienen, top ausgestattet, gut verarbeitet und relativ günstig – das etwas verspielte und durchaus sympathische Gerät hat alle Anlagen zum Bestseller. Wenn da die Sache mit der Effizienz nicht wäre. Wer Geduld hat, kauft trotzdem richtig.

Michelin Hochleistungskompressor 92412

Anbieter
System Partner Autoteile
76185 Karlsruhe, Tel. 07 21/62 52 80,
www.spa-automoti­ve.com

Preis: 31,99 Euro (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Minikompressor mit 12-V-Anschluss für große Euro-Steckdose, Schlauchanschluss mit Verschraubung
Material: Kunststoffgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Sclaverand- und drei Universal-Adapter, zwei LEDs
Abmessungen/Gewicht: 0 20 cm, Schlauchlänge 67 cm/1216 g
Manometer: digital, Anzeige in bar, psi, kPa
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumpdauer 1,5–2,5 bar: 115 sek
Herstellungsland: Taiwan

Plus
Sehr gute Unterbringung von Schlauch, Kabel und Zubehör; sehr einfacher Schlauchanschluss, kein Druckverlust beim An- und Absetzen; Manometer beleuchtet; üppige Ausstattung; gute Druckkontrolle während des Befüllens; gute Verarbeitung; Preis.

Minus
Manometer-Anzeige zu klein; eher unterdurchschnittliche Effizienz.

Fazit
Einfach zu bedienen, top ausgestattet, gut verarbeitet und relativ günstig – das etwas verspielte und durchaus sympathische Gerät hat alle Anlagen zum Bestseller. Wenn da die Sache mit der Effizienz nicht wäre. Wer Geduld hat, kauft trotzdem richtig.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 6. Platz landet der Alca 180W High Power Kompressor 207000. Ein eher unauffälliges Gerät ohne gravierende Schwächen, aber auch ohne überragende Stärken. Als Zweitpumpe neben einem mit Muskelkraft betriebenen Gerät durchaus gut geeignet. Das geringe Gewicht und nicht zu große Gehäuse machen es mobil.
Auf dem 6. Platz landet der Alca 180W High Power Kompressor 207000. Ein eher unauffälliges Gerät ohne gravierende Schwächen, aber auch ohne überragende Stärken. Als Zweitpumpe neben einem mit Muskelkraft betriebenen Gerät durchaus gut geeignet. Das geringe Gewicht und nicht zu große Gehäuse machen es mobil.

Alca 180W High Power Kompressor 207000

Anbieter
Alca Mobil Logistics + Services GmbH
15859 Storkow, Tel. 03 36 78/68 70,
www.alcashop.de

Preis: 49,90 Euro + 1,86 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Minikompressor mit 12-V-Anschluss für große Euro-Steckdose, Schlauchanschluss mit Verschraubung
Material: Metallgehäuse, Kunststoff
Lieferumfang: Ventil­anschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und drei Universal-Adapter
­Abmessungen/Gewicht: 19 x 8 x 14 cm (L x B x H), Schlauchlänge 75 cm/1466 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,1 bar
Pumpdauer 1,5–2,5 bar: 35 sek
Herstellungsland: China

Plus
Sehr einfacher Schlauchanschluss; große und gut ablesbare Manometerskala; sehr gute Effizienz; ordentliche Verarbeitung; relativ leise.

Minus
Druckkontrolle während des Befüllens eher ungenau (Manometer geht vor); keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Schlauch und Kabel.

Fazit
Kostet fast doppelt so viel wie sein Markenkollege, pumpt den Reifen aber auch deutlich schneller auf und ist im direkten Vergleich sogar relativ leise. Wer häufiger für kräftigen Druckanstieg sorgen muss, ist mit diesem robusten Gerät besser bedient.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Der Unitec Kompressor Premium 10920 macht den 7. Platz. Das relativ schwere Gerät macht genau das, was ein Kompressor hauptsächlich soll: in kurzer Zeit viel Druck. Ausstattungs-Chichi oder Verarbeitungsfinesse gibt’s darüber hinaus eher nicht. Ein rustikales Arbeitstier. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Der Unitec Kompressor Premium 10920 macht den 7. Platz. Das relativ schwere Gerät macht genau das, was ein Kompressor hauptsächlich soll: in kurzer Zeit viel Druck. Ausstattungs-Chichi oder Verarbeitungsfinesse gibt’s darüber hinaus eher nicht. Ein rustikales Arbeitstier. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Unitec Kompressor Premium 10920

Anbieter
Inter-Union Technohandel GmbH,
76829 Landau, Tel. 0 63 41/28 40,
www.inter-union.de

Preis: 28,13 Euro (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Minikompressor mit 12-Volt-Anschluss für große Euro-Steckdose, Schlauchanschluss mit Verschraubung
Material: Metallgehäuse, Kunststoff
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, drei Universal-Adapter, Tasche
Abmessungen/Gewicht: 17 x 8,5 x 14 cm (L x B x H), Schlauchlänge 100 cm/1600 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 psi/0–700 kPa
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 1,9 bar
Pumpdauer 1,5–2,5 bar: 38 sek
Herstellungsland: China

Plus
Relativ einfacher Schlauchanschluss; große, gut ablesbare Manometer­skala; sehr gute Effizienz; solide Verarbeitung; relativ leise; Preis.

Minus
Dunlop-Adapter fehlt; ggf. leichter Luftverlust beim Schlauchabnehmen (Mutter wenig griffig); Tasche sehr rustikal verarbeitet.

Fazit
Das relativ schwere Gerät macht genau das, was ein Kompressor hauptsächlich soll: in kurzer Zeit viel Druck. Ausstattungs-Chichi oder Verarbeitungsfinesse gibt’s darüber hinaus eher nicht. Ein rustikales Arbeitstier. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Die Bikers Dream Mini-Fußpumpe (digital) belegt den 10. Platz. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht machen den Winzling zur idealen Unterwegs-Pumpe. Für größere Werkstattaufgaben ist das gut verarbeitete Teil aber nicht effizient genug. Gibt’s auch mit Analog-Manometer für 34,95 Euro.
Die Bikers Dream Mini-Fußpumpe (digital) belegt den 10. Platz. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht machen den Winzling zur idealen Unterwegs-Pumpe. Für größere Werkstattaufgaben ist das gut verarbeitete Teil aber nicht effizient genug. Gibt’s auch mit Analog-Manometer für 34,95 Euro.

Bikers Dream Mini-Fußpumpe (digital)

Anbieter
Bikers Dream, Sepp Kanzian,
87669 Rieden a. F., Tel. 0 83 62/93 01 90,
www.bikersdream.de

Preis: 44,95 Euro (gekauft bei Polo, Jüchen)
Bauart: Fußluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Alugehäuse mit Kunststoff
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader- und Sclaverand-Ventil, Dunlop- und zwei Universal-Adapter, Tasche
Abmessungen/Gewicht: 9 x 7 x 17 cm (L x B x H), Schlauchlänge 49 cm/490 g
Manometer: digital, Anzeige in bar, psi, kPa, kg/cm²
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 104 Hübe
Herstellungsland: China

Plus
Sehr einfacher Schlauchanschluss, kein Druckverlust beim Abnehmen; sicherer Stand, einfache Bedienung; klare Manometer-Anzeige; sehr kompakt; gute Ausstattung; ordentliche Verarbeitung.

Minus
Effizienz eher unterdurchschnittlich (trotz „Hochvolumen-Einstellung“); Schlauch etwas zu kurz.

Fazit
Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht machen den Winzling zur idealen Unterwegs-Pumpe. Für größere Werkstattaufgaben ist das gut verarbeitete Teil aber nicht effizient genug. Gibt’s auch mit Analog-Manometer für 34,95 Euro.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem 9. Platz landet die Cartec Fußluftpumpe 231780. Eine klassische Fußluftpumpe ohne viel Schnickschnack. Durch das präzise und perfekt ablesbare Manometer und die einfache Bedienung unterscheidet sie sich von deutlich günstigeren Modellen gleicher Bauart. Der Preis ist trotzdem etwas grenzwertig.
Auf dem 9. Platz landet die Cartec Fußluftpumpe 231780. Eine klassische Fußluftpumpe ohne viel Schnickschnack. Durch das präzise und perfekt ablesbare Manometer und die einfache Bedienung unterscheidet sie sich von deutlich günstigeren Modellen gleicher Bauart. Der Preis ist trotzdem etwas grenzwertig.

Cartec Fussluftpumpe 231780

Anbieter
Impex, 38490 Chimilin (Frank­reich),
Tel. 00 33/4 76/32 69 69,
www.impex-online.com

Preis: 36,65 Euro (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Fußluftpumpe, Schlauchanschluss mit Verschraubung
Material: Metallgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und drei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 31 x 9 x 9 cm (L x B x H), Schlauchlänge 62 cm/942 g
Manometer: analog, Anzeige 0–10 bar
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 66 Hübe
Herstellungsland: „Europäische Union“

Plus
Einfacher Schlauchanschluss; sicherer Stand; sehr einfache Bedienung; befriedigende Effizienz; sehr großes, hervorragend ablesbares Manometer; befriedigende Verarbeitung.

Minus
Zubehör nicht dauerhaft sicher untergebracht; ggf. leichter Luftverlust beim Abnehmen des Schlauchanschlusses möglich.

Fazit
Eine klassische Fußluftpumpe ohne viel Schnickschnack. Durch das präzise und perfekt ablesbare Manometer und die einfache Bedienung unterscheidet sie sich von deutlich günstigeren Modellen gleicher Bauart. Der Preis ist trotzdem etwas grenzwertig.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: mps-Fotostudio
Den Sieg holt sich die Heyner Pedal Max pro 225000. Der Zweizylinder lässt die Singles sehr alt aussehen – das gilt wohl auch für Fußluftpumpen. Wer sich mit einer Hand-/Standluftpumpe nicht anfreunden mag und keinen Minikompressor will, kauft mit diesem Schwergewicht die Pumpe fürs Leben.
Den Sieg holt sich die Heyner Pedal Max pro 225000. Der Zweizylinder lässt die Singles sehr alt aussehen – das gilt wohl auch für Fußluftpumpen. Wer sich mit einer Hand-/Standluftpumpe nicht anfreunden mag und keinen Minikompressor will, kauft mit diesem Schwergewicht die Pumpe fürs Leben.

Heyner Pedal Max Pro 225000 (Fußpumpe)

Anbieter
Alca Mobil Logistics + Services GmbH
15859 Storkow, Tel. 03 36 78/68 70,
www.heynershop.de

Preis: 36,90 Euro + 1,37 Euro Versand (gekauft im ­Internet über Amazon)
Bauart: Zweizylinder-Fußluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Metallgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und drei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 29,5 x 14,5 x 9 cm (L x B x H), Schlauchlänge 62 cm/2008 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 psi
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 38 Hübe
Herstellungsland: China

Plus
Einfacher Schlauchanschluss; sehr sicherer Stand; einfache Bedienung; sehr gute Effizienz; sehr großes, perfekt abzulesendes Manometer; gute bis sehr gute Verarbeitung; robuste Transporttasche.

Minus
Verriegelung und Adapter-Unterbringung nicht optimal gelöst.

Fazit
Der Zweizylinder lässt die Singles sehr alt aussehen – das gilt wohl auch für Fußluftpumpen. Wer sich mit einer Hand-/Standluftpumpe nicht anfreunden mag und keinen Minikompressor will, kauft mit diesem Schwergewicht die Pumpe fürs Leben.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut, MOTORRAD-Testsieger

Foto: mps-Fotostudio
Auf dem letzten Platz landet die Unitec Fußluftpumpe 10928. Nach 200 Pumphüben wurde das Befüllen abgebrochen, ein nennenswerter Druckaufbau war nicht möglich. Zum Aufblasen kleiner Wasserbälle aber ggf. geeignet. Für 3,99 Euro wurden keine Wunder erwartet – so wenig dann aber auch nicht.
Auf dem letzten Platz landet die Unitec Fußluftpumpe 10928. Nach 200 Pumphüben wurde das Befüllen abgebrochen, ein nennenswerter Druckaufbau war nicht möglich. Zum Aufblasen kleiner Wasserbälle aber ggf. geeignet. Für 3,99 Euro wurden keine Wunder erwartet – so wenig dann aber auch nicht.

Unitec Fußluftpumpe 10928

Anbieter
Inter-Union Technohandel GmbH,
76829 Landau, Tel. 0 63 41/28 40,
www.inter-union.de

Preis: 3,99 Euro + 3,90 Euro Versand (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Fußluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Metallgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, ein Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 21,5 x 7,5 x 7,5 cm (L x B x H), Schlauchlänge 50 cm/586 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 lb/in²
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: ca. 1,5 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: Versuch nach 200 Hüben abgebrochen
Herstellungsland: China

Plus
Preis.

Minus
Schlauchanschluss extrem fummelig, hoher Druckverlust beim An- und Absetzen; steht sehr wackelig; Manometer untauglich (extrem ungenau, Skala viel zu grob); massive Verarbeitungsschwächen.

Fazit
Nach 200 Pumphüben wurde das Befüllen abgebrochen, ein nennenswerter Druckaufbau war nicht möglich. Zum Aufblasen kleiner Wasserbälle aber ggf. geeignet. Für 3,99 Euro wurden keine Wunder erwartet – so wenig dann aber auch nicht.

MOTORRAD-Urteil: mangelhaft

Foto: mps-Fotostudio
Den 13. Platz belegt die Draper Expert 22267. Ein weiterer Klassiker aus der Reihe „Damit kann man nicht viel verkehrt machen“. Im direkten Vergleich fällt das durchaus solide, aber unauffällige Teil allerdings ab, denn in Sachen Bedienung und Effizienz können einige Wettbewerber deutlich mehr.
Den 13. Platz belegt die Draper Expert 22267. Ein weiterer Klassiker aus der Reihe „Damit kann man nicht viel verkehrt machen“. Im direkten Vergleich fällt das durchaus solide, aber unauffällige Teil allerdings ab, denn in Sachen Bedienung und Effizienz können einige Wettbewerber deutlich mehr.

Draper Expert 22267 (Fußpumpe)

Anbieter
Draper Tools Ltd., Chandler’s Ford (Großbritannien),
Tel. 00 44/23/80 49 43 33,
www.drapertools.com

Preis: 29,14 Euro (gekauft im Internet über Amazon)
Bauart: Fußluftpumpe, Schlauchanschluss mit Hebelstecker
Material: Metallgehäuse
Lieferumfang: Ventilanschluss für Schrader-Ventil, Dunlop- und zwei Universal-Adapter
Abmessungen/Gewicht: 29 x 9,5 x 8,5 cm (L x B x H), Schlauch­länge 60 cm/1358 g
Manometer: analog, Anzeige 0–7 bar/0–100 kPa
Anzeige bei 2,0 bar Fülldruck: 2,0 bar
Pumphübe 1,5–2,5 bar: 81 Hübe
Herstellungsland: China

Plus
Sehr sicherer Stand; einfache Bedienung; großes, gut ablesbares ­Manometer; einfache und sehr wirksame Verriegelung; noch aus­reichende Effizienz; befriedigende Verarbeitung.

Minus
Schlauchanschluss etwas schwergängig, ggf. leichter Druckverlust beim Abnehmen möglich.

Fazit
Ein weiterer Klassiker aus der Reihe „Damit kann man nicht viel verkehrt machen“. Im direkten Vergleich fällt das durchaus solide, aber unauffällige Teil allerdings ab, denn in Sachen Bedienung und Effizienz können einige Wettbewerber deutlich mehr.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: Herder
Die Luftpumpen wurden alle in der MOTORRAD-Werkstatt getestet.
Die Luftpumpen wurden alle in der MOTORRAD-Werkstatt getestet.

So testet MOTORRAD

Die Luftpumpen kaufte MOTORRAD im Juli 2014 im freien Handel, überwiegend im Internet über Amazon. Für einen Teil der Lieferungen fielen Versand­kosten an, die in den Datenkästen getrennt ausgewiesen sind, bei der Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses aber nicht berücksichtigt wurden. Vermessen und Wiegen standen am Beginn des Testprogramms.
Die praktische Erprobung erfolgte in der MOTORRAD-Werkstatt. Dabei ging es darum, den Fülldruck des Vorderreifens der Dauertest-Yamaha MT-07 (Michelin Pilot Road 3, 120/70 ZR 17) von 1,5 auf 2,5 bar zu erhöhen (typischer Druckverlust während der Winterpause). Die dafür erforderlichen Pumphübe wurden gezählt bzw. bei den Mini­kom­pres­soren die benötigte Zeit gestoppt. Die Luftpumpen-Manometer mussten ihre Genauigkeit bei 2,0 bar Reifenfülldruck beweisen. Die Referenzwerte ermittelte MOTORRAD mit einem Präzisionsdruckmessgerät der Firma Flaig. Aussagen zur Bedienungsfreundlichkeit und Verarbeitungsqualität wurden laufend protokolliert.

Foto: mps-Fotostudio
Klein, handlich, praktisch: Helfer für die Arbeit am Ventil. Die Reifenfülldruck-Kontrolle und das ggf. erforderliche Korrigieren scheitern oft an den Platzverhältnissen: Rad- oder Bremsenkomponenten verhindern das bequeme Ansetzen von Manometer und Pumpe. Bevor man sich die Finger schmutzig macht oder abbricht, lässt mancher die Sache ganz. Dabei gibt es im Handel für wenig Geld Helfer, die die Arbeit erleichtern.
Klein, handlich, praktisch: Helfer für die Arbeit am Ventil. Die Reifenfülldruck-Kontrolle und das ggf. erforderliche Korrigieren scheitern oft an den Platzverhältnissen: Rad- oder Bremsenkomponenten verhindern das bequeme Ansetzen von Manometer und Pumpe. Bevor man sich die Finger schmutzig macht oder abbricht, lässt mancher die Sache ganz. Dabei gibt es im Handel für wenig Geld Helfer, die die Arbeit erleichtern.

Befüll-Tricks: Um die Ecke gemacht

Die Reifenfülldruck-Kontrolle und das ggf. erforderliche Korrigieren scheitern oft an den Platzverhältnissen: Rad- oder Bremsenkomponenten verhindern das bequeme Ansetzen von Manometer und Pumpe. Bevor man sich die Finger schmutzig macht oder abbricht, lässt mancher die Sache ganz. Dabei gibt es im Handel für wenig Geld Helfer, die die Arbeit erleichtern. Von links: Verlängerungsadapter ohne Druckverlust mit Ablassventil (14,99 Euro, Polo), zweiteiliges Verlängerungs-Adapterset für Auto- und Fahrradventile (9,99 Euro, Polo), Ventilverlängerung (9,99 ­Euro, Louis), Winkelventil zum Aufsetzen (5,99 Euro, Louis), Reifen-Winkelventile zum Nachrüsten (Doppelpack 29,95 Euro, Louis).

Foto: mps-Fotostudio
Hier die Gesamt-Endwertung.
Hier die Gesamt-Endwertung.

Endwertung & Fazit

Die Systemfrage wird mit diesem Test nicht beantwortet: Testsieger wird eine Fußpumpe, dann folgen ganz knapp beieinander zwei Handpumpen und zwei Minikompressoren. Und auch im weiteren Feld geht es hübsch durcheinander. Mit einer Ausnahme taugen alle Testteilnehmer dazu, in akzeptabler Zeit einen Motorrad­reifen korrekt unter Druck zu setzen. Ob es jetzt kriegsentscheidend sein soll, dass ein Modell dafür 30 Sekunden weniger benö­tigt als ein anderes, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Viel wichtiger dürfte die Frage nach dem Bedienungskomfort sein, und dabei haben die Minikompressoren auf Dauer die Nase etwas vorn. Wer nur einen ­Motorradreifen aufpumpen muss, kommt auch mit Hand- und Fußbetrieb prima klar. Wer für den Winterreifen-Selbstwechsel aber auch mal vier Autoreifen vors Füllventil bekommt, pumpt elektrisch deutlich bequemer. Ganz Clevere haben bei­des im Haus: einen manuellen und einen elektrischen Blasebalg.

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