Anti-Hopping-Kupplung für BMW K 1200 Ausgestempelt

Foto: Gargolov

Fast jeder Rennfahrer kennt es, keiner will es: Das Stempeln des Hinterrads beim harten Anbremsen einer Kurve. Man knallt auf ein Eck zu, wählt den spätest möglichen Bremspunkt und schaltet drei Gänge auf einmal zurück. Beim Einkuppeln schnappt die Drehzahl hoch. Das Hinterrad, beim Bremsen stark entlastet, gerät in Schlupf, die Aufhängung in Resonanzschwingungen, und das Rad beginnt wüst zu trampeln. Der Einlenkpunkt ist verhunzt, Ross und Reiter hoppeln im schlimmsten Fall ins Kiesbett.

Foto-Show: BMW K 1200 S
Foto-Show: BMW K 1200 R

Auch die BMW K 1200 R und S sind, sportlich bewegt, nicht frei von Hinterrad-Stempeln. Abhilfe schafft eine Anti-Hopping-Kupplung, in einigen japanischen und italienischen Supersportlern bereits Standard. Und wo nicht, kann oft der Zubehör-Markt weiterhelfen. BMW-K 1200-Piloten allerdings schauten bislang in die Röhre. Nun bietet Mobil-Tech (www.mobil-tech.de) für 1149 Euro eine einbaufertige Anti-Hopping-Kupplung für die K 1200 an, bestehend aus Kupplungskern und Druckplatte. Serienbeläge, Außenkorb und Membranfeder werden weiterverwendet. Die mb2c-Kupplung besitzt eine zweiteilige Kupplungsnabe. Deren Innen- und Außenteil lassen sich über direkt aufeinander gleitenden Rampen gegeneinander verdrehen. Dabei findet eine Axial-Verschiebung des Innenteils gegen die Druckplatte und damit die Kupplungsfeder statt – die Kupplung trennt.

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