Batterien (Archivversion) Spannende Unterhaltung

Motorrad-Batterien sind gerade im Winter für eine unliebsame Überraschung gut: Eines Morgens verweigern sie bei der Startprozedur plötzlich den Dienst. Der Grund für den vorzeitigen Exitus ist oft fehlende Pflege.

Beim Tanken noch den Reifendruck und Öl kontrollieren, damit ist das Wartungsprogramm fürs Motorrad häufig erledigt. Doch Batterien nehmen mangelnde Pflege übel und verweigern den Dienst. Voraussetzung für Funktion und lange Lebensdauer der Stromquelle ist der korrekte Flüssigkeitsstand. Bei der Kontrolle ist auf die waagerechte Lage der Batterie zu achten. Fehlende Flüssigkeit mit destilliertem Wasser ergänzen, auf keinen Fall mit Säure, die wird nur beim erstmaligen Befüllen verwendet. Fein raus ist, wer eine sogenannte wartungsfreie Batterie besitzt, die nach der Erstbefüllung versiegelt und anschließend nicht mehr geöffnet werden soll. Liefert die Batterie trotz korrektem Flüssigkeitsstand nicht genügend Saft, muß sie geladen werden. Beim Ausbau zunächst das schwarze Massekabel (Minuspol) lösen und anschließend das rote Kabel zum Pluspol. Für Ladevorgänge sollten die Verschlußstopfen der Säurekammern herkömmlicher Batterien nur lose aufgelegt werden - wartungsfreie Akkus bleiben geschlossen und benötigen deshalb spezielle Ladegeräte, die ungewollte Gasentwicklung verhindern. Oxidierte Pole vor dem Wiedereinbau mit einer Messingdrahtbürste säubern und mit Polfett versehen.Der Batterieeinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau: Um einen Kurzschluß zu verhindern, zuerst den Pluspol anschließen. Zum Schluß noch die korrekte Lage des Entlüftungsschlauchs prüfen.

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