Beratung Soziusabdeckungen Single-Partie

Soziusabdeckungen sorgen bei vielen Motorrädern für eine ansprechendere Optik. MOTORRAD zeigt, welche Möglichkeiten der Zubehörmarkt bereithält, um ein braves Bike in einen sportlichen Einsitzer zu verwandeln.

Ob Single oder Ehemann, beim Motorradfahren sitzen viele Biker am liebsten alleine auf ihrer Maschine. Kein Wunder, dass vor allem bei den Supersportlern das Soziuskissen, aus ästhetischen Gründen, einer glattflächigen Abdeckung weichen muss. Darauf hat sich auch der Zubehörhandel eingestellt, der für zahlreiche Motorräder Umbauten zum Einsitzer anbietet.
Die einfachste und bei einteiligen Sitzbänken zumeist auch preisgünstigste Möglichkeit sind Abdeckungen, die lediglich über den hinteren Teil des serienmäßigen Polsters geschoben werden. Nachteil: Je nach Höhe der Sitzbank ragt die Abdeckung bei manchen Motorrädern mehr oder weniger störend über die Heckverkleidung hinaus. Ästheten investieren daher häufig etwas mehr Geld in einen Solo-Höcker. Dieser ersetzt die originale Sitzbank vollständig und fügt sich zumeist unauffällig und harmonisch in das serienmäßige Design. Von dem eintragungspflichtigen Umbau profitiert oftmals der Stauraum, der sich um das Volumen des Höckers vergrößert. Zudem lässt sich bei einigen Anbietern das Sitzolster nach Kundenwünschen gestalten.
Besitzt das Bike hingegen zwei separate Sitzplätze für Fahrer und Beifahrer, wird nur das hintere Kissen gegen einen Sitzkeil ausgetauscht. Es gibt zwar keine Vorschrift, dass eine solche Heckverkleidung zwingend eingetragen werden muss, aber mit einem TÜV-Teilegutachten ist man im Zweifel immer auf der sicheren Seite. Empfehlenswert ist außerdem die von vielen Anbietern gegen Aufpreis angebotene Lackierung in den Originalfarben, denn der Aufpreis fällt in den meisten Fällen geringer aus als die Kosten für eine nachträgliche Lackierung von Sitzabdeckung oder Wechselhöcker.

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