Bremsbeläge aus Sintermetall für die Suzuki Bandit 650 ABS: Test (Archivversion)

Infos zum Test
Im Gegensatz zu den Original-Bremsbelägen, die bei der Fahrzeughomologation ihre Freigabe erhalten, benötigen
Zubehör-Beläge eine spezielle Kennzeichnung, die ihre Genehmigung für den Straßenverkehr dokumentiert. Anhand
der auf der Belagrückseite befindlichen KBA-Nummer lässt
sich nachprüfen, ob die Beläge tatsächlich für das betreffende Motorrad freigegeben sind.

Bei den Materialstärken verfolgen die Hersteller unterschiedliche Wege. Dicke Trägerplatten gewährleisten eine hohe Brems-
stabilität – wobei im Fall der nur durchschnittlichen Bandit-Brems-
anlage auch die vergleichsweise dünnen Carbone-Lorraine-Platten keine spürbaren Nachteile ergeben. Die vorhandene Belagstärke wirkt sich direkt auf den Geldbeutel aus und fließt deshalb in die Endwertung mit ein. Es ist klar, dass die recht dünnen Beläge
von AP-Racing, Brembo und Lucas nicht so lang halten wie die
rund 25 Prozent dickeren Carbone-Lorraine-Exemplare. Entsprechend früher ist wieder Ersatz fällig.

Die aufgelisteten Verzögerungswerte beziehen sich auf die
mit Datarecording durchgeführten Vollbremsungen aus 100 km/h.
Mit jedem der Kandidaten wurde auf einem abgesperrten
Testgelände mehrere Bremsmanöver mit angewärmten Belägen
absolviert und ausgewertet. Aussagekräftiger als die maximale Verzögerung, die meist nur eine sehr kurze Zeitspanne erreicht wird, ist die durchschnittliche (mittlere) Verzögerung über
den gesamten Bremsvorgang.

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