Praxistest: Campen mit Transalpfreunden Campingzubehör im Praxistest

Gastgeber waren eigentlich wir - MOTORRAD lud outdoorerprobte Leser zur Degustation von Campingprodukten ein. Es kamen Transalpfreunde, und die nutzten das Testcamp ganz schamlos, um ihrer geliebten Honda zum 25-Jahre-Jubiläum zu huldigen. Unseretwegen gerne. Bilanz eines sehr speziellen Biker-Treffens.

Foto: Dentges

Am Ende stand es vier zu null. Doch dazu später. Zunächst mal zurück zum Anfang: Im Ressort „Ratgeber & Reise“ von MOTORRAD hatte sich ein Haufen frischer Campingprodukte angesammelt: Zelte, Schlafsäcke, Kocher, bis hin zum Falthocker. Zwar gab es Gelegenheiten, die Sachen auszuprobieren oder sie bei einem Tourenfahrer aus dem Dunstkreis der Redaktion mit auf die Reise zu schicken, doch der große Überblick, der fehlte. Kurzum, es war an der Zeit, mal wieder einen großen Vergleich von motorradtauglichen Outdoor-Artikeln anzugehen. Warum dazu nicht Leser mit genügend Campingerfahrung einbinden?

Gute Idee. Und noch besser: Einige Zeit zuvor hatte die „Transalpfreunde Deutschland IG“ in der Redaktion angefragt, ob wir im Heft etwas zum 25-Jahre-Jubiläum des Modells Honda Transalp planen. Antwort: nichts Konkretes, aber nun schon. Die Transalpfreunde, allesamt reisefreudig, sollten auf dem wunderschön gelegenen Campingplatz Hüttenhof bei Ellwangen (Infos: www.waldcamp.de) antreten; wir lernen sie kennen, sie uns, und wir zusammen probieren die Campingsachen unter Realbedingungen aus. Realbedingungen deshalb, weil sich Motorradfahrer aller Couleur das ganze Jahr über in Zeltlagern treffen: beim Elefantentreffen, auf zahlreichen Marken- und Modelltreffen, bei Motorradsport- oder internationalen Tourertreffen. Allein unter www.motorradonline.de finden sich rund 300 Einträge zu Bikertreffen, nach Garmisch-Partenkirchen (BMW) oder zum Faaker See (Harley-Davidson) pilgern Zigtausende Motorradfahrer, zum diesjährigen Touratech Travel Event reisten im Juni über 10 000 Fans mit Fernweh in den Schwarzwald, mehrere Hundert campierten neben dem Firmengelände. Nicht zu vergessen die unzähligen Individualreisenden, die mit ihren Maschinen rund um den Erdball unterwegs sind und sich passendes Outdoor-Equipment aufs Motorrad schnallen. Eine große Szene, ein vergleichsweise großer Markt, weshalb auch Ausrüster wie Touratech, Louis oder auch Polo Camping- und Outdoorprodukten einen eigenen Bereich widmen.

Unser Transalp-Camp kann größenmäßig gegen die zuvor genannten Events kaum anstinken, aber unter den rund 25 Teilnehmern findet sich die ganze Bandbreite von Motorradtouristen. Zum Beispiel Weltenbummler Ingo (53), der mit seiner 650er-Transe vor ein paar Jahren elf Monate lang von Kanada nach Patagonien gefahren ist. Oder Maik (47), der mit einer PD06, zweite Serie, im Iran unterwegs war und nun ganz erpicht darauf ist, das ultraleichte Reisezelt von MSR zu testen, ob dieses für ähnlich anspruchsvolle Touren geeignet sei. Für Karin (71) und Dieter (61) hingegen ist das Zelten auf einem Motorradtreffen eine Premiere. Karin hat überhaupt erst einmal - als Kind an der Ostsee - in einer Stoffhütte übernachtet. Nun versuchen sich beide verzweifelt am Aufbau des Polo-Tunnelzelts. Dieter, ganz Mann, will es natürlich ohne Bedienungsanleitung (die allerdings auch wenig hergibt) hinbekommen. Karin ist skeptisch, doch erst als Dieter beginnt, das Gestänge in den Boden zu rammen statt es in den -dafür vorgesehenen Nippeln einzuhängen, erhebt sie Einspruch. Doch trotz dieser Schwie-rigkeiten bekommen die beiden Ungeübten das Zelt aufgebaut und sind erstaunt über das große Platzangebot, obwohl das Packmaß erfreulich gering ist. Über zu großes Packmaß macht sich Transalpfreundin Ute (52) kaum Gedanken. Ihr Objekt der Begierde: das Coleman Instant 4. Von der Redaktion wegen des hohen Gewichts und des sperrigen Packmaßes (1,25 Meter lang, rund 20 Kilo schwer) eigentlich klar als typisches Komfortzelt für den Transport in einem Begleitfahrzeug kategorisiert, findet Ute das Teil voll Transalp-tauglich. Genau mit diesem Zelt hatte ihr Zeltdealer sie schon in der Woche zuvor angefixt, und für den Transport auf dem Motorrad wollte sich Ute sogar spezielle Packsäcke anfertigen lassen. Die Vorteile des Unterwegs-Bungalows: Stehhöhe, also kein lästiges -Bücken beim Umziehen, mondäne Räumlichkeiten für sie und Peter, und angeblich ja der schnelle und einfache Aufbau. Der Hersteller verspricht eine Aufbauzeit von nur einer Minute. Beim Verkauf mag ja so ein Argument ziehen, aber auf dem Platz sieht die Sache anders aus. Ohne Helfer ist das Vierpersonenzelt nur schwierig zu zähmen, und um das Klappgestänge zum Einrasten zu bewegen, bedarf es bei diesem Riesenzelt auch Riesenkräfte.

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Foto: Biebricher

Eine Minute? Was für ein Werbequatsch, träumt ihr ruhig weiter. Ultraklein verpacken lässt sich indes das Easton Kilo 2P. Die Packrolle ist kaum größer als eine Enduro-Lenkerummantelung mit dem Gewicht einer Milchtüte. Wow! Findet auch Heike (43), die als Sub-50-Kilo-und Sub-1,60-Meter-Floh auch mit dem Innenraum kaum Probleme hat. Das Platzangebot ist nämlich bescheiden, obwohl laut Beschreibung zwei Personen guten Schlafkomfort genießen sollen. Wenn die zwei Personen magersüchtige Wandermönche sind, schön und gut, aber für groß gewachsene Motorradrecken mit Hopfengeschwür besteht keine Chance auf eine geruhsame Nacht. Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren. Vor allem, wenn die Studienunterlagen aus alles über den grünen Klee lobenden Katalogbeschreibungen bestehen. Und: vor dem Urlaub lieber alles mindestens einmal ausprobieren. Das selbstaufbauende Wurfzelt von Outwell etwa steht tatsächlich in wenigen Sekunden, aber der verzwickte Abbau kann ohne Training den letzten Nerv rauben. Im Internet finden sich einschlägige Video-Anleitungen, doch wer hat schon in freier Wildbahn Netz und Rechner am Start? Den besten Kompromiss aus Packmaß, Raumangebot und Handhabung lieferte im Vergleich das Dreipersonenzelt MSR Mutha Hubba, so die beinahe einhellige Meinung von gasttestenden Transalpfreunden und Redakteuren. Ein zwar teures Zelt (über 400 Euro), das aber an jedem Platz ein optimales Zuhause bietet. Tipp: Nur Drei- oder Mehrpersonenzelte bieten zwei Motorradreisenden wegen der meist sperrigen Fahrerausstattung genügend Raum. Wer das Zelt ohnehin im Begleitfahrzeug zu den Treffen transportiert, ist mit Komfort-Campingzelten am besten bedient. Sie machen selbst Outdoormuffeln das Leben draußen zum Genuss, wozu in erster Linie Stehhöhe, besseres Raumklima sowie die Möglichkeit, das Zelt bei Schlecht-wetter zu möblieren, beitragen. Die Baumwoll-Familienzelte von Eureka und Robens lieferten sich im Praxistest nach mehreren Begehungen bei hochsommerlichen Bedingungen ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen als beste Luxusherberge.

Das Endspiel: feiern am Lagerfeuer, und zwar die Transalp, das gelungene Test-Camp, Motorradfahren und Draußensein an sich. Die Transalpfreunde sind aber offenbar auch Freunde des munteren Protokollierens: Stühle, Kocher, Kaffee, Stirnlampen, Penntüten - Plus und Minus werden notiert, über Sinn, Zweck und Praxisnutzen debattiert. Bis in den späten Bierabend hin-ein. Vielleicht haben die Transalpler dort zuviel Energie gelassen und schwächeln nun. Knapp 20 Transalpfreunde mit mächtig Hopfendurst (davon ein paar Fanta-Trinker als Auswechselspieler) gegen fünf Redakteure. Man werde älter, entschuldigen sich die ersten Gasttester, gehen schon vor Mitternacht ins Zelt. MOTORRAD-Mann „Mini“ Koch denkt an seinen Auftrag als Tourguide und folgt dienstbeflissen etwas später. Der Rest vom Fest argumentiert: So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Das nennt man Kampfgeist! Nach zwei Uhr morgens: Die wenigen verbliebenen Honda-Fans müssen angeblich noch Matte und Schlafsack ausprobieren und wanken mit Schlagseite in Richtung ihrer Stoffherbergen. Aha. Abpfiff. Endstand: vier zu null.

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Foto: Biebricher

Easton Kilo 2P Ultralight

Gewicht: 997 g;
PACKMASS: 53 x 14 cm;
Preis: 399 Euro

Faszinierend, wie klein und leicht das -Easton verpackt ist - Gramm- und Kubikzentimetersparer sind begeistert. Die Apsis (Vorraum) bietet jedoch nicht einmal einem einzelnen Motorradreisenden ausreichenden Stauraum. Für ein asketisches Globetrotterleben mag der edle und teure Mini-Bunker genügen. Eher was für Freaks.

MOTORRAD-Urteil:
befriedigend

Foto: Biebricher

MSR Mutha Hubba

Gewicht: 3000 g;
PACKMASS: 46 x 20 cm;
Preis: 430 Euro

Gewiefte Detaillösungen, hochwertige Aus-stattung (stabiles, leichtes Nylongewebe, robustes Alu-Gestänge), ausgezeichnete Belüftung (selbsttragendes Zelt kann auch ohne Außenzelt genutzt werden) sowie eigene Eingänge, zwei Apsiden und extrem viel Platz für zwei - dieses Zelt sam-melt viele Sympathiepunkte. Top-Produkt.

MOTORRAD-Urteil:
sehr gut

Foto: Biebricher

Outdoor Tunnel Pro

Gewicht: 4800 g;
PACKMASS: 65 x 16 cm;
Preis: 99,95 Euro

Fiberglasgestänge und Bodenmaterial wie eine Einkaufstüte. Macht zunächst wenig an. Die Herzen gewinnt das Tunnelzelt durch sein tolles Raumangebot mit Beinahe-Stehhöhe (1,30 Meter). Bietet zwar nicht ganz den Komfort der Wohnstoffhütten ab Seite 110, ist aber gut auf dem Moped zu transportieren. Deshalb: Kauftipp!

MOTORRAD-Urteil:
gut

Foto: Biebricher

Polo Adventure Zelt 7

Gewicht: 4500 g;
PACKMASS: 60 x 22 cm;
Preis: 69,95 Euro

Kein Zelt im Test ist preisgünstiger, aber leider ist vieles auch einfach nur billig gemacht (Fiberglasgestänge, grobes Bodengewebe, Verschlüsse). Innen- und Vorzelt erfreuen wiederum mit großer Wohnfläche und Stauraum, drei Personen halten es kurzzeitig auch aus. Geringes Investitionsrisiko, okay für gelegentliche Camps.

MOTORRAD-Urteil:
befriedigend

Foto: Biebricher

Robens Mercury

Gewicht: 2260 g;
PACKMASS: 42 x 14 cm;
Preis: ab 379,95 Euro

Entwickelt wurde das Zelt für Wanderer, die Trekkingstöcke statt Stangen nutzen, um Gewicht einzusparen. Das Leichtgewicht lässt sich gut am Motorrad verstauen und fasst zwei Schläfer mit schmalen Matten. Durch die Pyramidenform bietet das Mercury aber nur einen geringen nutzbaren Raum. Minimalisten kommen zurecht.

MOTORRAD-Urteil:
gut

Foto: Biebricher

Xtend Blizzard 3

Gewicht: 4000 g;
PACKMASS: 42 x 20 cm;
Preis: 399,95 Euro

Der Schnitt als Tunnel-Querschläfer ist geschickt, denn auch für zwei groß gewachsene Motorradfahrer (über 1,85 Meter) mit Ausrüstung ist reichlich Platz vorhanden. Durch kurze Stangensegmente (< 40 cm) lässt sich das Xtend gut im Koffer verstauen. Qualität und Ausstattung rechtfertigen den hohen Preis - ein prima Reisezelt!

MOTORRAD-Urteil:
sehr gut

Foto: Biebricher

Coleman Instant 4

Gewicht: 19500 g;
PACKMASS: 125 x 35 cm;
Preis: ab 399 Euro

Ein Riesenzelt so zu konstruieren, dass es in kürzester Zeit steht, ist prinzipiell gut. Doch in der Praxis gestaltet sich der Aufbau kaum einfacher als bei herkömmlichen Komfort-Campingzelten, und beim Packmaß stört die extreme Länge beim Verstauen. Das Raumklima bei Hitze ist eher mäßig. Gut: viel nutzbarer Platz.

MOTORRAD-Urteil:
befriedigend

Foto: Biebricher

Eureka N!ergy Vision i-Compact BTC

Gewicht: 19600 g;
PACKMASS: 80 x 40 cm;
Preis: ab 929,95 Euro

Das Raumangebot: enorm. Die Raumaufteilung: erstklassig. Größter Hit ist aber das hochwertige Baumwollmaterial mit vielfältigen Belüftungsmöglichkeiten - hochsommertauglich! Und auch starker Regen konnte der holländischen Luxusherberge nichts anhaben. Ein vielseitiges (Extrakabine optional erhältlich) Spitzenzelt.

MOTORRAD-Urteil:
sehr gut

Foto: Biebricher

Nordkap Tipi Living

Gewicht: 11000 g;
PACKMASS: 76 x 20 cm;
Preis: ab 199,95 Euro

Die Schlichtheit eines Einstangen-Zeltes mit mehr Wohnkomfort aufzupeppen, gelingt nur bedingt. Gänzlich ohne Schlaf-kabinen erfordert das Louis-Zelt bei Besetzung mit mehreren Bewohnern von diesen eine tolerante Grundhaltung bei der Intimsphäre. Gewicht und Packmaß sind okay, Preis geht auch in Ordnung.

MOTORRAD-Urteil:
befriedigend

Foto: Biebricher

Outwell Fusion 400

Gewicht: 7000 g;
PACKMASS: Ø 110 x 2 cm;
Preis: 239,95 Euro

Bei den Camp-Teilnehmern kam der ultraschnelle Aufbau (rund zwei Minuten) des sehr geräumigen, selbstentfaltenden Wurfzelts gut an. Die Qualität ist ordentlich, der Preis  attraktiv. Das relativ instabile Fusion empfiehlt sich jedoch nur für Wochenend-Camping auf geschütztem Platz, und das Klima innen ist eher stickig.

MOTORRAD-Urteil:
gut

Foto: Biebricher

Robens Vista 600

Gewicht: 20800 g;
PACKMASS: 77 x 33 cm;
Preis: 999,95 Euro

Die technische Baumwolle erzeugt ein erstaunlich gutes Raumklima, wenngleich etwas mehr Belüftung bei Hitze wünschenswert wäre. Top: stabiles Gestänge, super Verarbeitung, hohe Wertigkeit sowie einfacher Aufbau (ohne Helfer zirka 15 Minuten). Ein optimales Mehrpersonenzelt mit Highend-Komfort für Motorradtreffen.

MOTORRAD-Urteil:
sehr gut

Foto: Biebricher

Campingzubehör Sitzen

A:Coleman Sling Chair; 69,90 €; ordentlich und solide gemachter Stuhl, der sich durch angenehme Höhe auch gut an einem höheren Esstisch macht.

B:Eureka Curvy Low Rider; 49,95 €; tiefe, aber ultrabequeme Sitzposition, Top-Komfort für lange Nachtsitzungen, deshalb Kauftipp.

C:NordKap Faltstuhl Premium; 34,95 €; anpassbar durch verstellbare Lehne, nicht teuer, aber leider etwas sperrig im Packmaß.

D:Coleman Pack-away 4; 149 €; sehr kompakte Sitzgarnitur, für vier Erwachsene aber etwas zu eng und zu wenig robust.

E:Helinox Chair One; 79,95 €; genial! Durch kleines Packmaß gut auf dem Motorrad zu transportieren und für die Größe vergleichsweise stabil und bequem. Klasse Alternative zu Hockern.

F:Grand Canyon Dreibeinhocker; 5,99 €; preisgünstiger Notsitz.

G:Touratech Alu-Falt-hocker; 24,90 €; federleicht, solide, bis 110 kg belastbar.

Foto: Biebricher

Campingzubehör Nützliches

A: Polo Transportabler Gaskocher;24,95 €; schwache Kochleistung, relativ schwer.

B:Grower’s Cup; ab 2,45 €; Öko-Premium-Kaffee für Fertigzubereitung, lecker, ergibt rund 2-3 Tassen.

C:Touratech Alu-Besteckset; 17,90 €; robust, 22 g leicht, aber teuer.

D:MSR Pocket Rocket; 29,90 €; sehr kompakter Gaskocher mit guter Koch- und Preis-Leis-tung.

E:Litexpress Camp 202; 29,95 €; leichte Laterne mit drei Leuchtmodi.

F:Litexpress Camp 103; 39,95 €; feines Alu-Gehäuse, nutzbar als Laterne und Taschenlampe, klasse Leuchtkraft, Kauftipp!

G:Polo Mini-LED-Stirnlampe; 7,95 €; billig gemacht, teilweise schon Wackelkontakte im Serienzustand, wenig zufriedenstellend.

H:Silva Tipi; 22 €; solide, preisgünstige Stirn-Taschenlampe, funktioniert mit einer AA-Batterie (fast überall erhältlich), Leuchtkraft mäßig.

I:Touratech Titanium Multi Compact Kochset; 79,90 €; edel, klein, leicht (290 g), erlaubt allerdings nur eine sehr spartanische Unterwegsküche.

J:Litexpress Liberty 105; 11,95 €; preisgünstige, ordentlich gemachte Mini-Stirnlampe mit passabler Leuchtkraft bis 10 Meter, passende Knopfzellen jedoch im Handel nicht immer leicht zu finden.

K:Polo Multi-Essbesteck; 6,95 €; da kommt Pfadfinderstimmung auf, in der Praxis bei der Nahrungsaufnahme aber etwas kompliziert in der Handhabung.

L:Silva Siju; 20 €; wasserdicht, extrem kompakt und handlich, liegt komfortabel am Kopf an, Leuchtkraft für Minilampe (mit Knopfzellenbetrieb) okay.

Foto: Biebricher

Campingzubehör Schlafen

A:Exped Synmat Basic; ab 69,95 €; superklein im Packmaß, superklasse beim Liegekomfort, aber knautscht laut.

B:Primus Sleep Rest Matte; 69,95 €; das integrierte Luftkopfkissen ist nicht jedermanns Sache, insgesamt aber bequeme Matte.

C:Thermarest Neoair X-lite; 149,90 €; zusammengerollt kleiner und leichter als eine Bierdose, jedoch labil und nur mäßig komfortabel.

D:Grand Canyon Isomatte 7.5; 59,95 €; gewinnt die Komfortwertung, nicht gerade leicht zu verstauen, fairer Preis.

E:Polo Alu-Faltbett; 49,95 €; sperrig, keine Isolierleistung.

F:Deuter Exosphere -4; 169,95 €; toller Allround-Schlafsack mit klasse Packmaß, sein Geld absolut wert.

G:Carinthia Daunenkissen; 9 €; nettes Gimmick, aber kaum Stützfunktion.

H:Coleman Biker; 59,90 €; mini beim Packmaß, leider auch nur minimale Wärmeleistung.

I:NordKap SF-Pro; 49,95 €; ordentlicher (Sommer-)Schlafsack für kleines Geld.

J:Brisbane Travel; 34,95 €; nur im Hochsommer taugliche Penntüte.

K:Touratech Trophy; ab 189 €; hochwertiger Daunenschlafsack mit tipptopp Komfort, teuer.

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