Fahrzeuge/Befestigung

Die komfortabelste Möglichkeit zum Transport von Motorrädern sind variable Kleinbusse mit herausnehmbaren Sitzen wie der VW T4 Multivan. Trotz alltagstauglich moderater Außenabmessungen lassen sich locker zwei Motorräder in ihren Laderäumen verstauen und, geschützt vor Wind und Wetter, ohne Tempolimit ans Ziel verfrachten.Empfehlenswert sind Fahrzeuge mit großflächigen Kunststoffverkleidungen im Innenraum, die besser zu reinigen sind als eine Innenausstattung mit luxuriösem Teppich. Praktischer, weil leichter zu beladen sind außerdem Transporter, die statt einer Heckklappe zwei Türen besitzen. Zum Laden selbst benötigt man nur noch eine Alu-Schiene, die jeder Metallbauer anfertigen kann. Wichtig ist eine ausreichende Länge der Schiene, damit der Auffahrwinkel flach gehalten werden kann und auch Motorräder mit geringer Bodenfreiheit den Übergang von der Rampe auf die Ladefläche meistern. Die in den USA sehr beliebten Pick-up-Modelle eignen sich ebenfalls zum Motorradtransport. Wegen der hohen und nicht allzu langen Ladefläche sind dort am besten leichte Enduros oder Crosser aufgehoben, die man mit dem Pick-up dank Allradantrieb auch über matschige Waldwege transportieren kann. Kleine und leichte Motorräder wie zum Beispiel Trialmaschinen finden häufig auch in einem Van Platz, wenngleich das Beladen wegen der geringeren Innenhöhe mit mehr Mühen verbunden ist. Im Einzelfall kommt man aber um eine Ladeprobe sowieso nicht herum - ein Bike, das in einen Mercedes Vito noch problemlos hineinpaßt, findet in einem kleineren Van vielleicht nur nach der Demontage von Vorderrad oder Lenker Platz. Wer auf Mitfahrer verzichtet, kann schlanke Motorräder sogar in einem Kompaktwagen mit Kastenaufbau wie dem trendigen Renault Kangoo mitnehmen. Dabei fallen aber die Umbaumaßnahmen am Auto mit dem Ausbau des Beifahrersitzes und der Demontage einiger Teile am Motorrad mitunter recht aufwendig aus. Zuletzt muß das Bike richtig verzurrt werden, damit es die Fahrt heil übersteht und bei einem Unfall für die Insassen nicht zum tödlichen Geschoß wird. Dazu benutzt man reißfeste Spanngurte mit Klemmschließen. Das Motorrad wird mit dem Vorderrad gegen die Bordwand oder in eine Halterung gestellt und über die untere Gabelbrücke und Verzurrösen am Boden des Transporters (Haltepunkte der Sicherheitsgurte oder montierte Ösen aus dem Zubehör) mit zwei Gurten so weit in die Gabel gedrückt, bis es stabil steht. Anschließend sichern zwei weitere Gurte an den Auslegern der Soziusrasten die Maschine zur Seite und nach hinten ab.

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