Feldküche

Die Wahl der passenden Outdoor-Küche fällt schwer, weil das Angebot an Utensilien schier unendlich ist. Allein bei den Kochern stehen viele verschiedene Größen, Heizleistungen und Befeuerungsarten zur Wahl. Motorradfahrer sympathisieren häufig mit Benzinkochern. Der naheliegende Gedanke: Um den Brennstoff muss man sich nur dann kümmern, wenn das Moped auf Reserve läuft, ansonsten zapft man aus dem Tank. Das kann jedoch bei Einspritzmaschinen ohne leicht zugänglichen Benzin-hahn zum Problem werden. Außerdem sind Benzinkocher wie der Coleman vergleichsweise wartungsaufwendig, weil sie mit viel Ruß verbrennen. Sie können deshalb bei schlechtem Wetter auch kaum im Zelt genutzt werden. Gereinigtes Spezialbenzin ist besser, das gibt es aber nur im Fachgeschäft, Petroleum hingegen in fast jeder Drogerie.

Brennspiritus ebenfalls, und mit simpel aufgebauten Spirituskochern wie dem zigtausendfach bewährten, sehr kompakten und leichten Trangia-Set (inklusive zwei pas-sender Töpfen und einer Pfanne) sind in freier Wildbahn gut etwa Spaghetti mit Sauce und Bratspeck zuzubereiten. Wegen der schlappen Heizleistung des Brenners dauerts allerdings, bis das Essen warm ist. Besser bei Heißhunger: der nachrüstbare Gaskochereinsatz. Oder das clever gemachte Gas-Kochset ETA Packlite von Primus – ein Tipp für Motorradfahrer. Kompakt wie eine kleine Brotdose, dennoch lassen sich mit 2000 Watt Heizpower in Minutenschnelle kleine Gerichte zaubern. Minimalisten nehmen den 3000 Watt starken, unter 400 Gramm leichten, aber teuren Easyfuel, der in einer Seitentasche des Tankrucksacks verschwinden kann. Gruppenreisende ohne Gewichtslimit bevorzugen indes den über fünf Kilogramm schweren Doppel-Gaskocher (plus Gasflasche) mit kombiniertem Grill von Campingaz fürs opulente Outdoor-Menü. Fürs Geschirr gilt: Bruchfest sollte es sein. Alsdann: guten Appetit!
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