Fremdanbieter

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Die Tatsache, dass die Z 750 mit der ein Jahr früher
erschienenen Z 1000 nahezu baugleich ist, macht
sie für Zubehöranbieter noch attraktiver – entsprechend groß ist das Angebot.
Ob klassische, unverkleidete Motorräder auf ewig nackt bleiben
sollen, da scheiden sich die Geister. Tatsache jedenfalls ist, dass
es etliche Anbieter gibt, die den Wunsch nach Verschalung befriedigen können – eine Nachfrage ist also offensichtlich vorhanden.
So bietet beispielsweise die Firma Fechter, Telefon 07023/95230, für die Z 750 eine in kaum fünf Minuten angebaute zweiteilige Kühlerverkleidung zum Preis von 169 Euro (lackiert) an. Manch
einer findet die beiden Bäckchen allerdings etwas wulstig. Wesentlich aufwendiger zu montieren ist der aus zwei Teilen zusammengesetzte Verkleidungskiel für 245 Euro. Schrauber benötigen für den Anbau mit Hilfe mehrerer Blechbiegeteile und einer nicht ganz klaren Montageanleitung (die Bilder sind schlecht zu erkennen) rund 30 Minuten. Passform und Verarbeitung des lackierten Kiels sind tadellos.
Das vielleicht größte Manko der Z 750, die fehlende Unterbringungsmöglichkeit für Gepäck, kann unter anderem die Firma Hepco & Becker, Telefon 06334/92160, beheben. Deren Gepäckträger kostet 236 Euro und besteht aus einem Topcaseträger und zwei über eine Querstrebe verbundenen Seitenteilen. Die Montage ist sehr aufwendig, da das halbe Heck zerlegt und die Verkleidung durchbohrt werden muss. Zudem verlangt die nicht idiotensichere Montageanleitung viel sachkundige Eigeninterpretation. Unter drei Stunden
lässt sich der Anbau kaum erledigen. Trotz der bei Gepäckträgern
fast schon üblichen leichten Verspannnung
bei der Montage gehen die Passform wie auch die Stabilität in Ordnung. Außerdem schränkt der Anbau des Junior-30-Liter-Koffersatzes (325 Euro) sowie des
40-Liter-Journey-Topcases (127 Euro) den Sitzkomfort des Sozius nicht merklich ein. Insgesamt also eine gute Lösung für Reise-Fans.
Als Ergänzung – oder nur für den Tagesausflug – eignet sich der kleine Scotty-Tankrucksack von Held, Telefon 08321/66460, für 79,95 Euro. Zwar fasst er maximal nur 17 Liter, dafür hält er
dank seiner Magnete und der kurzen Form hervorragend auf dem Z 750-Tank und gewährt jederzeit freien Blick auf die Instrumente.
Ebenfalls eine Empfehlung für Langstreckenfahrer ist die zweiteilige Sitzbank von Corbin, Telefon 0671/888880. Für den Fahrer ist die Sitzgelegenheit wesentlich komfortabler ausgeformt und angenehmer gepolstert als das Original. Auch für Mitfahrer erhöht sich der Komfort
spürbar. Einziges Manko: der happige Preis. Der Fahrersitz kostet 339,95 Euro, das Soziuspolster 259,95 Euro.
Eines der am wenigsten ästhetisch
empfundenen Bauteile der Z 750 ist der schwülstige Kennzeichenhalter. Hier bieten gleich mehrere Hersteller wesentlich attraktivere Alternativen an. Einer davon
ist die Firma Fechter, deren Produkt (Foto rechts) mit 125 Euro zu Buche schlägt.
Wer häufig mit Sozius auf Tour geht und Klagen über extrem abgewinkelte Beine hört, sollte den Kauf der ab Mai erhältlichen Soziusrastenverlängerungen (139 Euro) von JF Motorsport, Telefon 06002/910391, erwägen. MOTORRAD konnte einen Prototyp testen – mit dem Ergebnis, dass der Kniewinkel nach
dem Anbau der gut 17 Zentimeter langen Alu-Frästeile wesentlich größer ist.

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