Fußrastenanlagen für Sportler und Allrounder Rasten-Fahndung

Zurückversetzte und höher positionierte Fußrasten gibt es für Klassiker und aktuelle Bikes. MOTORRAD gibt einen Überblick über die Rasten-Szene.

Ist der Kniewinkel zu eng oder schleifen die Stiefelspitzen in Kurven frühzeitig über den Asphalt, möchte so mancher Biker mit Fußrastenanlagen aus dem Zubehör für Abhilfe sorgen. Doch für welche Maschinen werden überhaupt Nachrüstfußrasten angeboten? Höchste Zeit also für eine intensive Rastenfahndung. Dabei gingen MOTORRAD nicht nur die üblichen Verdächtigen der Branche ins Netz, sondern auch einige bislang weniger bekannte CNC-Spezialisten, die ihre polierten oder farbig eloxierten Kunstwerke aus Aluminium teilweise sogar mit einer variablen Einstellung der Rastenposition offerieren.
Allerdings legen nicht alle Anbieter ihren filigranen Fräs- oder Schmiedeteilen ein Gutachten für die in jedem Fall notwendige Eintragung bei. Doch selbst bei einem mitgelieferten Gutachten ist Vorsicht angebracht: Für Motorräder mit einer Erstzulassung ab 1994 akzeptieren die Prüfstellen seit geraumer Zeit nur noch Zubehör, dem ein Teile-Gutachten gemäß Anlage 19 StVZO beiliegt. Lediglich bei älteren Motorrädern werden demzufolge noch Rastenanlagen mit einem herkömmlichen Prüfbericht oder Materialgutachten abgenommen. Dieser Punkt sollte deshalb bereits vor dem Kauf geklärt werden. Kein Klärungsbedarf besteht hingegen bei der Ausführung der Rasten selbst. Sie dürfen sowohl starr als auch klappbar angebracht sein.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote