Hein Gericke & Co (Archivversion) Neustart

Das US-Unternehmen Fairchild Corporation hat insolvente und profitable Gesellschaften der früheren Eurobike AG aufgekauft. Wie geht’s weiter?

Am 15. Juli meldeten die Eurobike AG und ihre Töchter Hein Gericke GmbH, Paul A. Boy (GoTo Helmstudio) und Schuh Insolvenz an. Bereits kurz vor der Pleite verhandelte der Vorstand der Motorradbekleidungs- und Zubehörfirmen mit der Fairchild Corporation in den USA. Doch damals lehnten die Banken, bei denen Eurobike mit weit über 100 Millionen Euro Schulden in der Kreide stand, das Übernahmeangebot ab. Nun hat Insolvenzverwalter Biner Bähr aus drei potenziellen Investoren wieder die Fairchild Corporation ausgewählt, die Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie vertreibt. Fairchild investiert 32,5 Millionen Euro Eigenkapital – den Restbetrag zum Kaufpreis finanzieren Banken – und übernimmt dafür auch die beiden profitablen Eurobike-Firmen Polo mit 84 Shops und 94 Angestellten in Deutschland und Intersport Fashions West in Kalifornien, bei der 42 Mitarbeiter Bekleidung für Harley-Davidson entwerfen. Bislang hat Hein Gericke noch 185 Mitarbeiter, davon rund 130 in der Düsseldorfer Zentrale, und betreibt 137 Shops im In- und Ausland.

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