Im Testlabor TESTLABOR

Im Motor-Presse-eigenen, nach DIN EN 45001, DIN EN ISO 9001 und DIN ISO/IEC 17025 akkreditierten Testlabor namens Testfactory – übrigens dem weltweit einzigen Labor eines Zeitschriftenverlages, das diesen hohen Qualitätsansprüchen genügt – führten die Experten für MOTORRAD verschiedene Versuchsreihen mit den Batterie-Ladegeräten durch.
Maximale Ladespannung: Angabe in Volt (V); Höhe der Stromspannung während des Ladevorgangs. Maximaler Ladestrom: Angabe in Ampere (A); je höher der Ladestrom, desto schneller ist die Batterie geladen. Allerdings sollte der Ladestrom nicht mehr als etwa ein Zehntel der Batteriekapazität betragen, also bei einer Batterie mit zwölf Amperestunden Kapazität (12 Ah) nicht mehr als 1,2 A Ladestrom einsetzen. Andernfalls kann es zur Überhitzung und schnelleren Alterung der Batterie kommen; bei sehr geringem Ladestrom dauert der Ladevorgang entsprechend länger – sehr große Batterien können eventuell überhaupt nicht vollständig geladen werden. Abschaltspannung: Angabe in V; besagt, bei welcher Höchstspannung der Batterie das Ladegerät automatisch abschaltet. Bei Zwölf-Volt-Batterien liegt die Abschaltspannung meist zwischen 13,8 und 14,5 Volt; dieser Wert wird von den Herstellern als voll geladene Batterie interpretiert; bei höheren Spannungen ab 14,5 Volt beginnt die Batterie auszugasen. Erhaltungsladung: Angabe in A; besagt, bei welcher Batteriespannung das Ladegerät erneut mit dem Ladevorgang beginnt. Der Ladestrom für die Erhaltungsladung liegt teilweise deutlich unter dem maximalen, da die Batterie ja nicht leer ist, sondern nur nachgeladen wird. Variabler Ladestrom bedeutet, dass das Ladegerät bei niedriger Startspannung der Batterie zunächst mit einem hohen Ladestrom mit der Nachladung beginnt und dann den Ladestrom immer mehr verringert, bis die Batterie wieder die vorgegebene Abschaltspannung erreicht. Leistungsaufnahme: Angabe in Watt (W); besagt, wie hoch der Stromverbrauch des Ladegeräts während des Ladevorgangs beziehungsweise im Standby ist. Bei Geräten mit einem hohen maximalen Ladestrom ist zwangsläufig auch der Energieverbrauch höher – dafür ist die Ladezeit kürzer, weil die Batterie schneller voll ist. Der Standby-Verbrauch gibt an, wie viel Energie das Gerät ohne zu laden verbraucht, wenn es an der Steckdose hängt.

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