Japan-Zubehör: Info und Adressen (Archivversion) Zubehör aus Japan

Der japanische Zubehörmarkt ist riesig, da gibt es zum Beispiel unzählige kleine Firmen mit edelsten Tuningteilen zum Aufpeppen langweiligen Serienmaterials. All diese netten Teile würden sich auch viele Freaks in Deutschland wünschen, der Import ist allerdings kaum lukrativ. Bereits auf dem heimischen Markt sind die Produkte teuer, die ungünstigen Devisenkurse treiben die Preise in Regionen, die hierzulande wohl kaum jemand zu zahlen bereit ist. Kleine Hersteller haben es daher grundsätzlich besonders schwer in Europa, während große Firmen wie Shoei Devisenschwankungen der internationalen Märkte vielleicht noch - vorübergehend - nivellieren können.Fahrerausstattung ist in erster Linie durch die beiden renommierten Helmhersteller Arai und Shoei international vertreten. Rennfahrer wie Kevin Schwantz (RS Taichi) oder Mick Doohan (Nankai) haben Nippon-Lederkombis bekannt gemacht. Die beiden Ledermanufakturen wie auch Kushitani haben jedoch eine schwierige Phase hinter sich, das hohe Lohnniveau in Japan machte die Konkurrenz zur billigen Importware vom nahen asiatischen Festland schwierig. Bei den technischen Produkten sind vor allem die Firmen stark, die Motorradhersteller für die Erstausrüstung beliefern, so etwa Showa und Kayaba mit Federelementen, Nissin mit Bremsen oder DID und RK mit Ketten. Tuner wie Yoshimura machten sich im Rennsport einen Namen, ihr Vorteil ist die Nähe zu den Motorradproduzenten. Dazu kommen auf verschlungenen Wegen über japanische Agenturen sehr viele Verschleiß- und Ersatzteile von Erstausrüstern nach Europa wie Dichtungen, Lager, Filter, Kupplungsbeläge oder Elektrik.

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