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Karbonteile bringen im Rennsport entscheidende Gewichtsvorteile. 2Räder schaute den Kunststoffprofis bei der Herstellung über die Schulter.

Grundlagen: So entstehen Karbonteile Karbonteile für Motorräder

Karbonteile bringen im Rennsport entscheidende Gewichtsvorteile. 2Räder schaute den Kunststoffprofis bei der Herstellung über die Schulter.

Es sieht sportlich und dabei edel aus, ist korrosionsbeständig und vor allem ultraleicht: Karbon. Die Firma CFP Driesch baut in Neustadt an der Weinstraße unter anderem Karbonteile für die Le-Mans-Rennwagen von Audi und für einige Grand-Prix-Motorräder. Die Kunststoffspezialisten fertigen sowohl Prototypen als auch in Serie. Die leichten Teile sind bei Profis so beliebt, weil sie nur halb so schwer, dreimal zugfester und um 20 Prozent steifer als vergleichbare Aluminiumteile sind. Außerdem besitzen Karbonteile eine hohe Dauerschwingfestigkeit und gute Dämpfungseigenschaften. Das Gewichtswunder hat aber auch Nachteile: Die hohe Zugfestigkeit gilt nur in Faserrichtung, die Druckfestigkeit ist relativ gering. Das macht die Herstellung und Verarbeitung von Karbon aufwendig und teuer. Wie die Produktion der Hightech-Teile aus Kohlenstofffasern funktioniert, schauten sich die Redakteure von 2Räder bei der Firma CFP Driesch ganz genau an.

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