Kaufberatung Schrauberbücher (Archivversion) TIP, TRICK & DRUCK

Es können wesentlich mehr Motorradfahrer lesen als schrauben, und der Trend zum Zweitbuch hält immer noch an. MOTORRAD zeigt, wo sich das Schmökern lohnt.

Die Klappentexte der vorgestellten Bücher versprechen viel: Da ist von »Standardwerk« die Rede, woanders heißt es »unverzichtbares Nachschlagewerk«, »vollständiges Lehrbuch« oder einfach nur »die Bibel für den Schrauber«. Fast alle Bücher nehmen für sich in Anspruch, sowohl den Anfänger als auch den Fortgeschrittenen weiterzubringen.Um es kurz zu machen: Aus Büchern lernt niemand das Schrauben. Auch nicht aus den 14 vorgestellten, denn die sind entweder zu flach, zu fehlerhaft, zu theoretisch, zu markenspezifisch oder zu überholt. Fortgeschrittene sollten lieber gleich zum Original-Werkstatthandbuch greifen - Betonung auf »Original«, denn viele der als Reparaturanleitungen angebotenen Werke sind unvollständig oder sogar fehlerhaft.Für Anfänger gilt: »Learning by doing« oder frei übersetzt »Wenn ich die Schraube abgerissen habe, weiß ich, was Drehmoment bedeutet« ist immer noch die beste Methode, um sich das Wissen über den richtigen Umgang mit Werkzeug anzueignen. Und das am besten unter Aufsicht und Anleitung eines erfahrenen und vor allem geduldigen Schrauber-Profis.

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