Kettenaufbau Belastbare Verbindung

Moderne Motorradketten müssen hohen Belastungen standhalten, sollen wenig Reibungsverluste erzeugen und eine möglichst lange Lebensdauer besitzen. Um das zu gewährleisten, verwenden die Hersteller hochwertige Werkstoffe und verpassen den Kettengliedern eine verschleißmindernde Fettfüllung, die von Dichtringen abgesichert wird. Die einfachsten sind sogenannte O-Ringe, je nach Hersteller nennen sich die höherwertigeren Modelle beispielsweise X-, XW- oder Z-Ringe. Unterscheidungsmerkmal Nummer eins sind jedoch die Abmessungen der Kette. Sie werden meist als dreistellige Zahl (beispielsweise 530) angegeben. Die steht für die Teilung (Abstand von Bolzenmitte zu Bolzenmitte) und Breite (innere Weite der Buchse) der Kettenglieder – traditionell in der englischen Maßeinheit Zoll (ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter). Ketten vom Typ 530 und 532 sowie 630 und 632 unterscheiden sich im Bereich der Rollen (die höhere Kennziffer besitzt jeweils verstärkte Rollen) und benötigen trotz identischer Teilung andere Ritzel und Kettenräder.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote