Kettenpflege Gegen Gliederschmerzen

Foto: fact
Antriebsketten gehören zu den am stärksten belasteten Bauteilen des Motorrads – kein Wunder, dass sie verschleißen. Gute Pflege und Wartung kann ihr Leben jedoch beträchtlich verlängern. Das A und O ist die richtige Kettenspannung. Zu geringer Kettendurchhang schadet ebenso wie ein zu großer. Je nach Fahrzeugtyp und zur Verfügung stehendem Federweg sollte sich der Durchhang exakt an die Vorgaben des Herstellers (siehe Fahrzeughandbuch – teilweise auch Schwingenaufdruck) halten. Besonders bei häufigem Offroad-Einsatz empfiehlt es sich außerdem, die Kette gelegentlich zu reinigen. Dabei keinen Dampfstrahler verwenden, denn der kann die Fettfüllung zwischen Buchsen und Bolzen ausspülen. Spätestens dann, wenn sich die Kettenglieder trocken anfühlen, ist es Zeit zu schmieren. Auch dafür gibt es wichtige Grundregeln: Das Kettenspray innen reichlich, außen mäßig auftragen, außerdem lieber häufiger und sparsam als selten und so dick wie auf dem Foto oben.

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