Kettenschlösser

Wer keine Lust hat, beim Kettenwechsel die Schwinge auszubauen, sollte sich für eine offene Kette mit Schloss entscheiden, die sich wesentlich schneller montieren lässt. Für den Offroadbereich, wo öfter mal die Sekundärübersetzungen geändert werden, und für leistungsschwache Motorräder eignen sich die mit Hilfe einer Zange in wenigen Sekunden montierten Clip-Schlösser. Ganz wichtig: die Montagerichtung des Clips. Die geschlossene Seite muss in Ketten-Laufrichtung weisen, damit sich das Schloss während der Fahrt nicht ungewollt öffnen kann. Das kann bei Nietschlössern nicht passieren, da sie mit entsprechendem Spezialwerkzeug (ab etwa 150 Euro) irreversibel vernietet werden. Für die zwei unterschiedlichen Niet-Arten, Hohlniete oder Vollniete, werden unterschiedliche Werkzeuge benötigt. Während die Hohlniete mit einem Dorn aufgespreizt wird, drückt das passende Werkzeug für die Vollniete deren Kopf einfach platt. Eine weitere Verschlusstechnik sind die patentierten Schraubschlösser. Sie lassen sich im Vergleich zu Nietschlössern ohne großen Aufwand mit einem passenden, kleinen Schraubenschlüssel anbringen.

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