Kinnbügel (Archivversion) Sinnvoll oder Spielerei?

Zwei der Jethelm-Testkandidaten besitzen abnehmbare Kinnbügel: der Nolan N43 Air und der Schuberth J1. Das bietet ihren Besitzern die Möglichkeit, beispielsweise die morgendliche Fahrt zum Bäcker „offen“ zu absolvieren und bei Überlandausflügen oder Autobahnetappen für besseren Unfallschutz das Kinnteil einzusetzen. Während der Bügel beim J1 sehr filigran ausfällt, wirkt der N43 Air mit eingesetztem Kinnteil wie ein vollwertiger Integralhelm. Und nicht nur das: Der Nolan besteht sogar die Kinnteilprüfung nach ECE. Neben dem ECE-Sticker im Helm bestätigt das auch die von MOTORRAD durchgeführte Stoßdämpfungsprüfung beim TÜV Rheinland. Der Schuberth-Bügel besteht die ECE-Prüfung hingegen nicht – eine gewisse Schutzwirkung ist ihm jedoch ebenfalls nicht abzusprechen.

Fazit:
Ein abnehmbarer Kinnbügel ist zweifellos ein interessantes Zubehörteil, das nicht nur beruhigend auf Sicherheitsfanatiker wirkt, sondern tatsächlich nachweisbar schützt. Und echte Jethelmträger und Frischluftfanatiker lassen das Bauteil einfach weg.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote