Lackteile

Der gröbste Dreck ist nach dem ersten Waschgang weggespült, blitzeblank wird der Lack aber selbst mit Wasser und Reinigungszusätzen noch nicht. Handarbeit ist der einzige Weg zum glänzenden Erfolg. Praktisch fürs Finish oder schnelle Säuberungsmaßnahmen zwischendurch sind bei den relativ kleinen Lackflächen eines Motorrads Reinigungsmittel, die ohne Wasser funktionieren. Auf geheimnisvollen chemischen Wegen sollen sie Schmutzpartikel unterwandern und Kratzerbildung verhindern. Das scheint in der Praxis zu gelingen, trotzdem ist bei Dreck wegen der schmirgelnden Sandkörner Vorsicht geboten. In solchen Fällen ist eine Vorbehandlung mit Wasser immer besser. Die Reinigungswirkung dieser »Zaubermittel« ist befriedigend, allzu aggressiv sollen sie auch nicht zu Werke gehen. Gut bewährte sich im Praxistest beispielsweise das Aral CleanProtect oder Dr. Wack S 100 Turbo Glanz, das einen wirksamen Schutzfilm hinterlässt. Wer dem Lack noch mehr Gutes tun will, verwendet Poliermittel oder Hartwachs. Auf jeden Fall spezielle, weiche Tücher benützen, wie sie beim Caramba Magic Wonder gleich mitgeliefert werden. Ungeeignet sind Papiertücher, da sie Kratzer verursachen können.

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