Laptimer My-Chron TG Ausprobiert

Zeit-Genosse
Nicht jeder, der sich am Wochenende zum Spaß oder zwecks ernsthaften Trainierens auf einer Rennstrecke herumtreibt, hat den Kumpel dabei, der Zeiten nimmt. Die Lösung für Trainings-Solisten ist ein Laptimer, der von einem Infrarotgeber am Streckenrand bei jedem Turn ein Signal erhält und dann augenblicklich die gerade gefahrene Rundenzeit anzeigt. Etwa der My-Chron TG mit riesiger Anzeige und sinnvollen Funktionen. Eine feine Sache, bekommt man doch praktisch auf der Stelle die Bestätigung für das soeben Geleistete. Außerdem ein guter Ansporn, denn bei längeren Trainingsblocks neigt man eben dazu, es allmählich etwas ruhiger angehen zu lassen.
2000 Runden – das reicht für ein Rennfahrerleben – können maximal gespeichert und hinterher jederzeit abgerufen werden. Im mehrwöchigen Praxistest arbeitete das System so gut, dass man gar nicht mehr ohne fahren möchte. Einziger Schwachpunkt ist die Stromversorgung. Die Vibrationen eines 450er-Crossers führen trotz selbst angefertigter Aufhängung in Silentblöcken dazu, dass die Batterien sich bewegen konnten und aufgrund von Metallabrieb irgendwann keinen Kontakt mehr fanden. Letzteres ließ sich nur dadurch verhindern, dass sie ab und zu herausgenommen und gereinigt wurden. Gespeicherte Daten gehen dabei übrigens nicht verloren. Knapp 300 Euro kostet das System inklusive Infrarotgeber. Nicht wenig, aber allemal sinnvoller als ein Titan-Brüllrohr. gt

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