Leser fragen – Experten antworten (Archivversion) Forum

Wenn der Motor zweimal klingelt, der Schuh drückt, ein Reifen nicht die Kurve kriegt oder der Kofferträger nicht das hält, was er verspricht – was dann? MOTORRAD hilft Ihnen weiter.

Diana Kösterkamp, Sprecherin von Sympatex, www.sympatex.de
Entgegen anders lautender Berichte
ist die Textil- und Textilveredlungsindustrie – und damit auch Sympatex Technologies – nicht von der Entscheidung des Europäischen Parlamentes vom
25. 10. 2006 betroffen, die die Substanz Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) für
die meisten Anwendungen verbietet. Eine wasser- und ölabweisende Eigenschaft von Textilien wird in der Regel nicht
mit PFOS erreicht, sondern mit fluorierten Polymeren. Bei
deren Produktion wird kein PFOS eingesetzt und kann auch nicht entstehen. Im Übrigen weist PFOS selbst die notwendigen wasser- und ölunlöslichen Eigenschaften nicht auf.

Michael Haag, Sprecher von
W. L. Gore, www.gore-tex.com
Richtig ist, dass in der Vergangenheit einige Textilkonfektionäre ihre wetterfeste Kleidung mit Imprägniermitteln, die PFOS in Spuren enthalten, ausgestattet haben. Außerdem kann PFOS unter
Umständen auch in geringen Dosen in Imprägniersprays für den Hausgebrauch vorkommen. Allerdings haben die meisten Anbieter die Ge-
fahren von PFOS schon vor Jahren erkannt und entsprechende Produkte vom Markt genommen. Für die Firma Gore ist
die neue EU-Direktive nicht relevant, weil wir zu keinem Zeitpunkt PFOS in unseren Produkten eingesetzt haben.

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