Marktübersicht Montage-Hilfen (Archivversion) Dein Freund und Heber

Allen sonstigen Differenzen zum Trotz, in einem Punkt sind sich Chopper, Enduros und Sportler einig: Es fehlt meist ein Hauptständer. Das nervt bei der Kettenpflege und wird spätestens beim Reifenwechsel zum Problem. MOTORRAD löst es.

Es hat ihn nie ins Rampenlicht gedrängt, beileibe nicht, stets führte er sein Dasein im Verborgenen. Umgeben von heißen Ölwannen und noch heißeren Auspuffrohren, meist versteckt unter einer dicken Panade aus Staub, Schmutz und Kettenspray. Bei schneller Kurvenfahrt ist er oft der Erste, der Späne lassen muss. Auch sonst ist sein Leben kein Zuckerschlecken, er wird mit Füßen getreten und hat zentnerschwere Lasten zu stemmen.

So gesehen ist es kein Wunder, dass sich der Hauptständer – einst selbstverständliches Ausstattungsdetail eines Motorrads – seit Jahren auf dem Rückzug befindet. Wer wollte schon mit ihm tauschen? Doch auch sachliche Argumente erklären sein langsames Aussterben. Bei Super­sportlern wird als Erstes das Gewichts­argument genannt. Weiterhin ist es nicht ganz einfach, zwischen Verkleidungskiel, Auspuffsammler, Federbeinanlenkung und Seitenständer noch Platz für die Zentralstütze zu finden. Wobei zum Beispiel die Honda CBR 600 F zeigt, dass es doch ­geht, wenn man nur will. Zudem kostet so ein Ständer auch Geld.

Bei Choppern lässt sich mangels Bodenfreiheit kaum ein Hauptständer unterbringen, und Enduristen finden im Gelände nur selten den benötigten ebenen Untergrund. Einzig KTM pfeift drauf und rüstet seine Bodenfräsen mit Mittelstütze aus. Denn der nächste Reifenwechsel kommt bestimmt, und dann ist man ohne der Mops. Es sei denn, man besitzt eine der auf den nächsten Seiten vorgestellten Alternativen.

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