Motorrad-Transport Pack mer´s

Packpapier ums Bike, Adresse drauf und ab die Post - so einfach funktioniert der Transport der eigenen Maschine von A nach B leider nicht. MOTORRAD zeigt in einem Überblick Transportmittel, die zum Ziel führen.

Wenn mieses Wetter die geplante Alpenüberquerung vereitelt, gesundheitliche Probleme stundenlanges Kilometerfressen zur Qual werden lassen oder der meuternde Rest der Familie den Solo-Urlaub auf zwei Rädern verhindert, man auf sein Motorrad aber nicht verzichten möchte, bleibt eingefleischten Motorradfahrern als Ausweg nur der Transport des Bikes, um am Urlaubsort die Kurvenfreuden genießen zu können.
Bevor man sich jedoch für ein Transportmittel entscheidet, gilt es zu vergleichen. Dabei sollte man sein Augenmerk nicht nur auf Preis und Lieferumfang richten, sondern auch auf die Art der Nutzung. So lohnt der Kauf eines Transportanhängers kaum, wenn er nur sporadisch für eine Urlaubsfahrt gebraucht wird, da die dreiwöchige Miete eines Hängers aber weniger als 500 Mark kostet. Wer andererseits mehrmals im Monat sein Bike zu weiter entfernten Cross-Pisten transportieren will, fährt mit einem kleinen Bus besser als mit dem tempolimitierten Trailer-Gespann.
Motorradfahrer, die ihr Ziel mit der Bahn erreichen wollen, sollten sich trotzdem erkundigen, ob in der Hauptsaison der Transport von Motorrad und zwei Personen im Autoreisezug nicht teurer kommt als die Miete eines Transporters. Für die zweiwöchige Miete eines Transporters inklusive einer Fahrleistung von 2000 Kilometern verlangt Sixt beispielsweise rund 1100 Mark.

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