Produkttest Motorradbatterien Zehn Batterien im Test (mit Video)

Wer ist der Chef im Akku-Ring? Zehn Saftspender treten im MOTORRAD- und GTÜ-Batterietest an, um für Spannung zu sorgen. Watt Volt ihr? Immer die volle Ladung!

Es gab mal Zeiten, da wurden Motorradbatterien (ja, es heißt korrekterweise Akkumulatoren, aber das hier sind NICHT die "VDI-Nachrichten") kaputt gefahren. Einfach so. Sie starben auf dem Feld der Ehre, wurden zerrüttelt und zerschüttelt oder litten nach vielen, vielen Anlasser-Bespaßungen an Überarbeitung. Diese Zeiten sind vorbei.

Heutzutage sterben Starterbatterien meist einen stillen Tod. Sie werden vergessen, nicht benötigt, nicht gepflegt - sie sultatieren und stehen sich einfach so kaputt. Die immer mehr werdenden Wenigfahrer sind schuld. Da kann man sich als Batteriehersteller einen Wolf konstruieren, es hilft alles nichts, wenn Unwissen, Vergesslichkeit und Ignoranz eine unheilige Allianz eingehen und Otto Normalfahrer erst dann übers Dasein eines säuregefüllten Bauteils reflektiert, wenn es mal wieder zu spät ist: beim vergeblichen Startversuch nach neun Monaten Winterpause.

Die Konsequenz für eine nutzwertorientierte Motorradzeitschrift müsste eigentlich lauten, nur noch Grundlagengeschichten zum Thema Batteriepflege zu veröffentlichen und ergänzend so alle zwei, drei Jahre einen Test von (Dauer-)Ladegeräten zu lancieren.

Da der letzte MOTORRAD-Batterietest nun aber doch schon über sieben (!) Jahre zurückliegt, war es mal wieder an der Zeit, den schwarzen Kästen etwas genauer auf den Zahn zu fühlen. Glückes Geschick, dass die Gesellschaft für Technische Überwachung, kurz GTÜ, eine im Wettbewerb mit TÜV und Dekra stehende Sachverständigenorganisation, ebenfalls das Thema Motorradbatterien auf der Agenda hatte. Zusammen holte man noch das in der Kfz-Branche als unabhängiges Prüfinstitut renommierte Kraftfahrtechnische Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT ins Boot und kaufte im freien Handel zehn wartungsfreie Batterien der beliebten Größe zwölf Volt/zwölf Amperestunden. Der eine exakte Zuordnung erlaubende Japan-Code lautet YTX14-BS und verrät dem Kenner, dass der Saftspender in jede Menge japanischer Bigbikes, aber auch in K- und R-Modelle von BMW, die eine oder andere Triumph, bei Aprilia und sogar für diverse Harleys passt.

Acht der zehn getesteten Batterien vom Typ AGM wurden als "Bausatz" geliefert, bei denen der Kunde ein beiliegendes Säurepack noch selbst aufsetzen darf/muss und anschließend mindestens 30 Minuten warten sollte, bis die exakt bemessene Schwefelsäuremenge die sechs Zellen geflutet hat. Danach werden die Einfüllöffnungen mit Verschlussstopfen dauerhaft verschlossen und dürfen nie wieder geöffnet werden. Das Prozedere war bei der Intact- und Harley-Batterie nicht erforderlich, da beide Akkus bereits vor Auslieferung werksseitig mit Säure befüllt und mit Stopfen fest verschlossen werden. Der Harley-Akku hatte vermutlich schon etwas länger auf Kundschaft gewartet, was sein bescheidener Kapazitätswert im Lieferzustand offenbarte. Doch das Schwergewicht leistete sich nach dem ersten Laden - was übrigens nach der Erstbefüllung für jede Batterie zu empfehlen ist - keine weitere Schwäche mehr. Wie überhaupt das gesamte Testfeld von echten Ausfällen verschont blieb, was aber nicht heißt, dass es keine gravierenden Qualitätsunterschiede gab. Es bleibt allerdings zu befürchten, dass die Unterschiede im entscheidenden Pflegeverhalten noch gravierender sind.

Video zum Produkttest.
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Foto: Herder

So testet MOTORRAD

Drei starke Partner für einen großen Test: MOTORRAD und die Sachverständigenorganisation GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sorgten dafür, dass beim Kraftfahrtechnischen Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT im bayerischen Heimertingen über vier Monate lang heftigste Lade- und Entladetätigkeit erfolgte und FAKT-Testleiter Ralf Lämmle Sonderschichten einlegen musste. Zehn im freien Handel gekaufte Akkus durchliefen nach dem Wiegen ein umfangreiches computergesteuertes Testprogramm. Ein immer wiederkehrender Prüfpunkt war die Kapazitätsmessung. Die Kapazität gibt an, welchen nutzbaren Energiegehalt ein Akku besitzt.

Die Kapazitätsmessungen erfolgten im Anlieferzustand, nach der Erstladung, nach den Zyklenfestigkeits-Tests (zyklische Lade- und Entladevorgänge, die Vermutungen über die Lebensdauer eines Akkus zulassen), nach der Kaltstartprüfung (nach zwölf Stunden in der Klimakammer bei minus 20 Grad) und nach dem Tiefentladungs-Test (Stichwort "vergessener Verbraucher"; bewertet wird die Entladedauer bis zu einer Klemmenspannung von 6 V). Zwischen den einzelnen Prüfpunkten wurden die Akkus immer wieder vollgeladen - was u. a. erklärt, warum ein Batterietest zu den zeitaufwendigsten Produkttests gehört, die der Redaktionsalltag zu bieten hat. Neben den reinen Messwerten flossen auch die Ergebnisse in der Kategorie Handhabung in das Gesamtergebnis ein. Darunter fallen Bewertungen der Auslaufsicherheit beim kurzzeitigen Kippen, des Gefahrenpotenzials bei der Erstinbetriebnahme (konkret: das Befüllen mit Säure) und der Qualität und Bedienungsfreundlichkeit der Pole und Polverschraubungen. Die letzten Punkte konnten die Testkandidaten in der Kategorie Kosten sammeln, für die das jeweilige Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend war

Foto: Herder

Die beliebtesten Pflegesünden

Der Mensch hat mit der Ladetechnik nicht ganz Schritt gehalten und begeht immer noch die gleichen Pflegesünden. Das fängt beim Ausbau an: Minuspol IMMER zuerst abklemmen (und beim Einbau IMMER zuletzt anklemmen) - sonst kann es beim ungewollten Massekontakt ein nettes Feuerwerk geben. Batterie zwar frostfrei, aber NICHT in warmen Räumen lagern, denn dort ist die Selbst-entladung am größten. Als Ladegerät bitte kein ungeregeltes, bestenfalls für alte Auto-Akkus gemachtes Billigteil aus dem Baumarkt verwenden, sondern nur ein elektronisch geregeltes, mehrstufiges Ladegerät, das seine Ladekennlinie dem Akku anpasst. Eine Batterie muss NICHT regelmäßig entladen (früher gern mit einer Glühlampe gemacht) und dann wieder geladen werden, damit sie fit bleibt, denn das sorgt nur für einen unnötigen Verschleiß. Laden allein reicht völlig. Auch gern falsch gemacht: Beim Einbau werden die Batteriepole satt mit Polfett eingeschmiert und danach die Klemmen angeschlossen. Umgekehrt ist es richtig: Klemmen an die sauberen und fettfreien Pole montieren, erst dann den Klemmenbereich vor Korrosion schützen.

Ebenfalls ein Sündenklassiker: Die Batterie wird im eingebauten Zustand geladen (was mit modernen Ladegeräten in der Regel auch problemlos möglich ist), aber irgendein Trollo (meist der ungeduldige Besitzer) schaltet die Zündung ein.

Batteriesäure macht zwar keine Flecken, aber dafür (mit Verzögerung) ordentliche Löcher und schädigt Haut und vor allem
Augen. Also Vorsicht!

Foto: Archiv

MOTORRAD Endwertung

Fazit

Die große Spreizung der Testurteile täuscht etwas darüber hinweg, dass es bei diesem Batterietest keine echten Ausfälle gab. Selbst die drei Letztplatzierten dürften im normalen Alltagsbetrieb keinen Ärger machen. Wirklich überraschend ist dafür aber, wie souverän ein "No-Name-Produkt" den Testsieg abräumt und dass ausgerechnet der mit Abstand günstigste Akku den "Kauftipp" einheimst.

Foto: Herder

Banner

Modell: Bike Bull 51214, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Banner, Tel. 08166/686923000, www.bannerbatterien.com
Preis: 73,20/73,20 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,30 kg
Kapazität: Lieferzustand: 80 %; nach Erstladung: 102 %; nachZyklenfestigkeits-Tests: 77 %; nach Kaltstartprüfung: 80 %; nach Tiefentladung: 78 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,06 V
Mögliche Kaltstarts: 11
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 1,84 Stunden

Fazit
Erreicht nur nach der Erstladung so gerade ihre Nennkapazität und dümpelt ansonsten permanent im hinteren Teil des Testfelds - vorletzter Platz.

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

Foto: Herder

Berga

Modell: Art.-Nr. 512140107904, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Berga, Tel. 0511/97502, www.berga-batterien.de
Preis: 108,70/71,53 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,70 kg
Kapazität: Lieferzustand: 81 %; nach Erstladung: 114 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 64 %; nach Kaltstartprüfung: 68 %; nach Tiefent-ladung: 66 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 11,98 V
Mögliche Kaltstarts: 8
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 1,79 Stunden

Fazit
In nahezu allen Prüfpunkten markiert die Berga das Schlusslicht und landet folgerichtig
auf dem letzten Platz. Der hohe UVP machts nicht leichter.

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

 

Foto: Herder

Bosch

Modell: M6018, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Bosch, Tel. 0900/1942010, www.bosch-automotive.com
Preis: 94,00/93,71 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,49 kg
Kapazität: Lieferzustand: 115 %; nach Erstladung: 116 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 91 %; nach Kaltstartprüfung: 88 %; nach Tiefentladung: 79 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,23 V
Mögliche Kaltstarts: 18
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,21 Stunden

Fazit
Solide Leistung. Fängt stark an, fällt nur wenig ab. Mit Bosch macht man nichts verkehrt - wenn da nur nicht die noch etwas bessere Konkurrenz wäre.

MOTORRAD-Urteil:
gut

Foto: Herder

Delo

Modell: Power, Best.-Nr. 10036205, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Detlev Louis, Tel. 040/73419360, www.louis.de
Preis: 114,95/114,95 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,74 kg
Kapazität: Lieferzustand: 90 %; nach Erstladung: 113 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 102 %; nach Kaltstartprüfung: 105 %; nach Tiefentladung: 101 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,14 V
Mögliche Kaltstarts: 20
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,58 Stunden

Fazit
Eine Hausmarke zum ambitionierten Markenpreis - kann
das gut gehen? Und wie: punktgleich mit dem noch teureren Harley-Akku auf Platz zwei.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: Herder

FB

Modell: Super MF, Best.-Nr. 31611110010, Japan-Code FTX14-BS (YTX14-BS)
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Hein Gericke,Tel. 0180/5229522, www.hein-gericke.de
Preis: 89,99/89,99 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,66 kg
Kapazität: Lieferzustand: 79%; nach Erstladung: 109%; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 85%; nach Kaltstartprüfung: 85%; nach Tiefentladung: 78%
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,09 V
Mögliche Kaltstarts: 14
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,26 Stunden

Fazit
Unauffällig wuselt sich die FB durchs Test-Mittelfeld. Von einem „gut“ ist sie weit entfernt, aber deutlich besser als „ausreichend“ ist sie allemal.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Foto: Herder

Harley Davidson

Modell: Teile-Nr. 6594800, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Harley-Davidson, Tel. 0180/3001340, www.harley-davidson.com
Preis: 178,20/154,20 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 5,14 kg
Kapazität: Lieferzustand: 42 %; nach Erstladung: 80 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 100%; nach Kaltstartprüfung: 102 %; nach Tiefentladung: 98 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,33 V
Mögliche Kaltstarts: 20
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,53 Stunden

Fazit
Sie ist sackschwer. Sie ist unverschämt teuer. Sie war im Auslieferungszustand eine Frechheit. Aber unterm Strich ist sie ein richtig guter Akku.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: Herder

Testsieger: Intact

Modell: HVT-08, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Keckeisen Akkumulatoren, Tel. 08331/944440, www.intact-batterien.de
Preis: 119,90/119,90 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,86 kg
Kapazität: Lieferzustand: 133%; nach Erstladung: 135%; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 114%; nach Kaltstartprüfung: 119%; nach Tiefentladung: 123%
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,32 V
Mögliche Kaltstarts: 21
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 3,08 Stunden

Fazit
96 von 100 möglichen Punkten. Muss man da noch viel schreiben? Nur so viel: Die Hausmarke hatte eigentlich keiner auf dem Schirm. Überraschungssieg!

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Foto: Herder

Kauftipp: Saito

Modell: Energy, Power, Best.-Nr. 10036813, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Detlev Louis, Tel. 040/73419360, www.louis.de
Preis: 56,95/56,95 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,50 kg
Kapazität: Lieferzustand: 89 %; nach Erstladung: 103 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 96 %; nach Kaltstartprüfung: 95 %; nach Tiefentladung: 91 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,17 V
Mögliche Kaltstarts: 16
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,41 Stunden

Fazit
Sie kostet weniger als die Hälfte des Testsiegers, ist immer im oberen Testfeld dabei und damit Sparers Liebling. Klarer kann ein Kauftipp nicht sein.

MOTORRAD-Urteil: gut

Foto: Herder

Varta

Modell: Art.-Nr. 5120140103104, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Varta, Tel. 0511/97501, www.varta-automotive.de
Preis: 129,99/79,90 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,76 kg
Kapazität: Lieferzustand: 106%; nach Erstladung: 118%; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 80%; nach Kaltstartprüfung: 78%; nach Tiefentladung: 79%
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,12 V
Mögliche Kaltstarts: 12
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,74 Stunden

Fazit
Das „befriedigend“ verfehlt sie nur haarscharf; aber wäre das bei dem Markennamen ein Erfolg gewesen? Sie ist nicht wirklich schlecht, aber gut ist anders.

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

Foto: Herder

Yuasa

Modell: Super MF Pafecta, Japan-Code YTX14-BS
Kapazitätsangabe: 12 Ah
Anbieter: Yuasa, Tel. 0211/417900, www.yuasaeurope.com
Preis: 114,95/114,95 Euro (UVP/tatsächlich bezahlt)
Gewicht: 4,63 kg
Kapazität: Lieferzustand: 96 %; nach Erstladung: 113 %; nach Zyklenfestigkeits-Tests: 93 %; nach Kaltstartprüfung: 89 %; nach Tiefentladung: 81 %
Zyklenfestigkeit: Tiefste Entladespannung nach 100 Zyklen: 12,25 V
Mögliche Kaltstarts: 20
Durchhaltezeit bei Tiefentladung: 2,38 Stunden

Fazit
Das beliebte Erstausrüster-Fabrikat bietet genau das, was man von einem Markenprodukt erwartet: eine grundsolide Leistung ohne Überraschungen

MOTORRAD-Urteil: ausreichend

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