Phoenix-Remus VTR 1000 F Langstreckenrenner mit einfachen Mitteln

Phoenix-Remus VTR 1000 F

Die Phoenix-Remus VTR 1000 F liefert ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aus der etwas graumäusigen Honda mit vergleichsweise geringem Aufwand nicht nur ein Rennerle, sondern auch ein Hingucker entsteht. Das abgebildete Motorrad ist nämlich weitgehend serienmäßig. Natürlich stechen die hauseigenen Verbundräder mit Magnesiumstern, hinten sechs Zoll breit, ins Auge, die sowohl die ungefederten als auch die rotierenden Massen senken sollen. Visuell auffälllig wirkt auch die Anhebung des Fahrzeughecks durch Unterlegen der oberen Federbeinaufnahme - eine Maßnahme, die dem Handling und der Bodenfreiheit zugute kommt. Die hochgezogenen Schalldämpfer sehen nicht nur gut aus, sie verhelfen der Honda auch zu einigen Zusatz-Muskeln (Seite 25). Und dann ist da natürlich noch die mit felsenfester Standfestigkeit überzeugende PVM-Achtkolbenbremsanlage. In der getesteten Abstimmung beißt sie schon bei minimaler Handkraft fast zu gnadenlos. Aber keine Angst: Der Kunde kann die Abstimmung seiner Bremse durch die Wahl der Komponenten selbst bestimmen. So stehen nicht nur Handbremszylinder mit verschiedenen Bremskolben, sondern auch unterschiedlich gekröpfte Hebel zur Verfügung.Die angesprochenen Modifikationen genügten der Phoenix-Remus VTR 1000 F, um beim 24-Stunden-Rennen von Magny-Cours den zweiten Platz in der BoT-Klasse und den zwölften Gesamtrang zu belegen.Kontakt: Phoenix-Remus, 0241-56 88 222.

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