Rennverkleidungen

Fast alle Verkleidungshersteller liefern auch speziell für die Rennstrecke angepasste Hüllen in nahezu beliebiger Ausführung

Prinzipiell unterscheiden sich die Rennverkleidungen nur wenig von den straßenzugelassenen Pendants. Die Grundformen sind praktisch identisch. Zu den Auffälligkeiten gehören beispielsweise fehlende Blinker und individuell gestaltete beziehungsweise ebenfalls fehlende Lampenausschnitte. Außerdem sorgen Schnellverschlüsse an allen Verbindungsstellen und Haltepunkten für zügigen Verkleidungswechsel nach Sturzschäden oder für Wartungsarbeiten.Zu den weiteren Besonderheiten gehören die verwendeten Verkleidungswerkstoffe. Meist bestehen diese aus Gewichtsgründen aus dünn laminiertem GFK oder aus einem Karbon/Kevlar-Mix. Reine Kohlefaser-Verkleidungen sind nach Brüchen extrem scharfkantig und daher bei Sportveranstaltungen meist unzulässig.Weitere Voraussetzung zur Teilnahme an einer der zahlreichen Sportveranstaltungen sind darüber hinaus geschlossene Verkleidungs-Bodenwannen, um bei eventuellen Motorschäden austretendes Öl aufzufangen. In der Endurance-WM sind zusätzliche Ablass-Schrauben Pflicht (siehe Foto), damit die Bodenwannen bei stundenlangen Regenschlachten kein Wasser sammeln.

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