Richtig packen Wohin mit den sieben Sachen?

Verstauen
Bereits vor Reiseantritt einen genauen Plan machen, was mitgenommen werden kann und wo es den besten Platz findet. Sensibles Transportgut wie die Fotoausrüstung ist am sichersten im Tankrucksack verstaut. Und außerdem dort am schnellsten wieder griffbereit. Landkarten, Papiere und Geld sind ebenfalls im Tankrucksack am besten aufgehoben. Vorsicht bei Packtaschen mit Magnethalterung. Speicherchips von Digitalkameras, aber auch EC- und Kreditkarten können durch die starken Magnetfelder Schäden nehmen. Schweres Packgut gehört nach unten, leichtes wird obendrauf gepackt. Grundsätzlich sollte der Tankrucksack nur so hoch bepackt werden, dass die Instrumente gut im Blickfeld liegen und der Lenker bequem erreicht werden kann.

Die Zivilkleidung für Unterwegs ist am besten in Satteltaschen oder Seitenkoffern aufgehoben. Auch hier gilt, schweres Packgut nach unten. In der Gepäckrolle oder im Topcase sollten nur besonders leichte Sachen verstaut werden, damit der Schwerpunkt am Heck nicht unnötig nach oben, bzw. nach hinten wandert und die Fahreigenschaft des Motorrads verschlechtert.

Versichern
Koffer gelten als wasserdicht, für Softgepäck gibt es Regenhauben in allen erdenklichen Formen. Trotzdem: Wenn es dumm läuft, sickert durch irgendeine Naht oder eine verdrehte Dichtung Wasser ins Innere. Echte Profis packen ihre Utensilien deshalb vor dem verstauen in Koffer oder Taschen wasserdicht ein. Ein simpler Müllbeutel leistet dabei beste Dienste.

Verkleben
Softgepäck, das ohne Träger direkt auf dem Motorrad verzurrt wird, kann durch feine Schwingungen und Vibrationen lackierten Flächen kräftig zusetzen. Profis schützen ihr Bike deshalb durch spezielle Klebefolien, die an Tank und Heck Scheuerstellen vermeiden.

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